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In unseren MAp Client Stories treffen wir inspirierende, innovative Hoteliers und Hospitality-Profis, die wir mit unseren MAp-Services unterstützen und empowern dürfen. Wir sprechen über ihre Wege, ihre wichtigsten Learnings und das gewisse Etwas, das ihre Konzepte einzigartig macht.

Heute freuen wir uns darauf, das Gespräch mit Christine Karadar vom Hotel Masatsch zu führen. Christine leitet das Inklusionshotel in Kaltern, in dem Vielfalt nicht einfach Teil des Konzepts ist, sondern das Konzept selbst. Gemeinsam mit ihrem Team zeigt sie, wie soziale Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb selbstverständlich gelingen kann: mit Haltung, mit Herz und mit Wirkung. 

Die Zusammenarbeit mit Masatsch war und ist uns eine große Freude!Durch eine inklusive Webseite und zielgerichtete Design- und Marketing-Leistungen schärfen wir die Botschaft, erhöhen die digitale Zugänglichkeit und machen sichtbar, was diesen Ort auszeichnet.

 
Untertitel
MAp Client Stories: Im Gespräch mit Christine Karadar, Gastgeberin im inklusiven Hotel Masatsch in Kaltern am See (Südtirol)
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Wie gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag – jenseits von Symbolik und Sonntagsreden?
Paragraphs
Bei uns sind wirklich alle willkommen
– mit oder ohne Einschränkung.
Christine Karadar, Hotel Masatsch

Liebe Christine, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst für unsere Client Story! Bevor wir in die Tiefe gehen: Wie bist du ins Masatsch gekommen? 

Christine: Ich habe das Hotel Masatsch schon lange mit Interesse verfolgt – einfach, weil mich fasziniert hat, wie dieses Konzept funktioniert. Dabei komme ich eigentlich aus ganz anderen Bereichen: Ich war im Eventmanagement tätig, habe aber auch im sozialen Bereich gearbeitet, mich dort um Themen wie Pflege und Inklusion gekümmert – also darum, wie Menschen mit Behinderung besser in den Alltag integriert werden können. 

Das Hotel Masatsch war für mich immer ein Paradebeispiel dafür, wie so etwas gelingen kann. Als ich gesehen habe, dass eine neue Leitung gesucht wird, habe ich mich beworben – und bekam die Stelle. 

Jetzt bin ich mitten drin in diesem besonderen Projekt, das auf den ersten Blick ein soziales ist, aber gleichzeitig auch ein ganz normales Hotel für alle Gäste. Bei uns sind wirklich alle willkommen – Menschen mit oder ohne Einschränkung, mit oder ohne Behinderung.

 

Im Masatsch wird Inklusion tagtäglich gelebt – ganz selbstverständlich und mit viel Feingefühl. Was macht diesen Ort für dich so besonders? Und was macht ihr anders als „klassische“ Hotels? 

Christine: Das Hotel Masatsch ist wirklich ein besonderer Ort – er hat etwas Energetisches, wenn ich das so sagen darf. Schon bevor ich hier gearbeitet habe, kam ich oft als Besucherin her, einfach um im Café zu sitzen oder im Restaurant etwas zu essen. Und jedes Mal hatte ich das Gefühl: Hier fühlt man sich einfach wohl. Dieser Platz hat seine eigene, positive Energie. 

Jetzt, wo ich mitten im Geschehen bin, spüre ich das jeden Tag noch stärker. Besonders macht diesen Ort vor allem die Arbeit mit unseren Mitarbeitenden mit Behinderung. Sie kommen mit einer Begeisterung und Freude zur Arbeit, die ansteckend ist. Das merkt man sofort, wenn man hierherkommt – etwa wenn mich unser Mitarbeiter an der Bar jeden Morgen mit einem Lächeln und einem Kaffee begrüßt und sagt: „Schön, dich zu sehen!“ 

Rund 40 Prozent unseres Teams – also etwa 30 Mitarbeitende insgesamt – sind Menschen mit Beeinträchtigung. Sie arbeiten in der Küche, im Service, im Housekeeping oder in unserem Gartenprojekt, in dem wir eigenes Gemüse anbauen. Natürlich ist das auch eine tägliche Herausforderung, denn wir begleiten, unterstützen und trainieren diese Menschen kontinuierlich. Vieles muss man immer wieder üben und wiederholen – fast wie in einer Schule. Aber genau das macht unsere Arbeit so wertvoll.

So gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag
So gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag

Ihr habt ein vielfältiges Team mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten. Was braucht es, damit dieses Miteinander funktioniert und was können andere Hotels daraus lernen? 

Christine: Wer hier arbeitet, braucht vor allem eines: Verständnis – und ein echtes Interesse an Menschen. Denn unser Team ist bunt und vielfältig, mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen

Es braucht den Willen, andere zu begleiten, Wissen zu teilen und Dinge immer wieder gemeinsam zu üben, bis sie wirklich sitzen. Gerade die Teamleiterinnen und Teamleiter, unser Küchenchef oder die Verantwortlichen im Service leisten dabei enorm viel. Sie übernehmen nicht nur ihre klassische Rolle, sondern sind gleichzeitig Coaches, Motivatoren und Wegbegleiter. Das bedeutet, sie müssen Zeit geben, Geduld haben und individuell auf die Mitarbeitenden eingehen. 

Der Arbeitsrhythmus bei uns ist insgesamt etwas langsamer – und das ist gut so. Ich sage oft: Wer hier arbeitet, schaltet automatisch zwei Gänge zurück. Dieses Tempo schafft Raum für echtes Miteinander. Was andere Hotels daraus lernen können? Dass Inklusion kein Hindernis ist, sondern eine Bereicherung. 

Wenn man Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten eine echte Chance gibt, entsteht ein Arbeitsumfeld, das von Geduld, Empathie und gegenseitigem Respekt geprägt ist – und genau das spüren auch die Gäste.

 

Viele Hotels möchten inklusiver werden, tun sich aber schwer mit dem ersten Schritt. Was sind aus deiner Sicht die häufigsten (Denk-)fehler – und worauf kommt es wirklich an? 

Christine: Für mich bedeutet soziale Nachhaltigkeit, Menschen mit Behinderung nicht nur einzubeziehen, sondern ihnen echte Chancen zu geben. Ich glaube, der häufigste Denkfehler liegt darin, dass viele Betriebe Inklusion als Zusatzaufgabe sehen, als etwas, das „on top“ kommt. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Haltung. Es braucht die Bereitschaft, offen zu sein, Geduld zu haben und Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Wenn man diesen Schritt wagt, verändert sich etwas Grundsätzliches: im Team, im Umgang miteinander und letztlich auch im Betriebsklima. Das ist für mich gelebte soziale Nachhaltigkeit.

 

Gab es einen spezifischen Moment, in dem du gespürt hast: Genau deshalb machen wir das? Eine Begegnung, ein Feedback, ein Erlebnis, das dir im Herzen geblieben ist? 

Christine: Oh ja, da fällt mir gleich ein Moment aus diesem Sommer ein. Wir hatten eine große Gruppe aus Deutschland zu Gast – die Pfennigparade, eine Stiftung, die Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungen begleitet. Insgesamt waren über 20 Personen zwei Wochen bei uns im Haus, fast ausschließlich hier im Hotel. Das war eine Herausforderung, aber auch eine sehr besondere Erfahrung. 

Am letzten Abend hat die Gruppe für uns eine kleine Abschiedsfeier organisiert. Dabei war ein Mädchen, vielleicht neun Jahre alt, das am ersten Tag gar nicht laufen konnte. Sie kam mit einer Gehhilfe und war stark eingeschränkt. Am letzten Abend ist sie dann plötzlich ohne Hilfe auf mich zugegangen, ganz stolz, mit einem kleinen Dankesbrief für das ganze Team. 

Sie hat mir den Brief gegeben und gesagt, dass das die schönsten zwei Wochen seit Langem für sie waren. Das war ein Moment, der uns allen sehr naheging. In solchen Momenten weiß ich: Genau dafür machen wir das. 

Und solche Momente zeigen uns immer wieder, dass sich der Einsatz lohnt – und dass wir hier etwas schaffen, das wirklich einen Unterschied macht.

 

Danke, dass du das mit uns geteilt hast! Nun zum Abschluss wie immer unsere Quick 5 – fünf kurze Fragen, die in keiner MAp Client Story fehlen dürfen:

  • Ein Hotel das dich inspiriert: Hotel Frida am Wald
  • Ein Buch oder eine Ressource, das alle lesen sollten, die nachhaltiger werden wollen: Da muss ich leider passen.
  • Eine Destination, die auf deiner To-travel-Liste steht: Kirgisistan, da will ich unbedingt mal hin.
  • Ein Zitat, nach dem es sich zu leben lohnt: „Gehe vertrauensvoll in die Richtung deiner Träume. Lebe das Leben, das du dir vorgestellt hast. Wenn du dein Leben vereinfachst, werden auch die Gesetze des Lebens einfacher.“ – Henry David Thoreau, aus „Walden“ (1854).
  • Dein größter Wünsch für die Zukunft: Ein Leben voller Erlebnisse und Begegnungen – erfüllt, lebendig und getragen von guter Gesundheit und echten Freundschaften.

Über Christine Karadar

Christine ist die Direktorin des Hotel Masatsch in Kaltern, Südtirol. Sie bringt Erfahrung aus dem Eventmanagement und der sozialen Arbeit mit – und führt mit einer klaren Überzeugung: an Menschen zu glauben, Inklusion zu leben und neue Wege mutig zu gehen.

Hotel Masatsch ist ein barrierefreies Hotel in Kaltern Südtirol in der Nähe des schönen Kalterersee st ein einzigartiges barrierefreies und behindertengerechtes Hotel. Das Inklusionshotel ist auf Urlaub mit Rolli spezialisiert und garantiert unvergessliche behindertengerechte Ferien in Südtirol.

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Free Download The Sustainable Hotel Insights. 6 Prinzipien um als Hotel sozial nachhaltig(er) zu werden.

In diesem kostenlosen Leitfaden erhältst du eine kompakte Einführung in soziale Nachhaltigkeit im Hotel – klar und direkt anwendbar. Die 6 Prinzipien zeigen konkrete Schritte für Gäste und Team – von inklusiver Gastfreundschaft bis zu ganzheitlicher Barrierefreiheit.

Plus: eine kurze Best Practice, Fakten und Ressourcen für deinen sofortigen Start.

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Wie gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag – jenseits von Symbolik und Sonntagsreden?

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Ein gutes Hotel erkennt man daran, wie willkommen man sich fühlt – nicht daran, wie viele Sterne es hat. Manchmal braucht es dafür eine Rampe. Manchmal ein bisschen mehr Zeit beim Einchecken. Manchmal einfach nur das Gefühl: Ich werde gesehen. 

Und Barrierefreiheit beginnt genau da: im Kopf, im Herzen, in der Grundeinstellung. Sie hat weniger mit physischen Änderungen zu tun, als wir denken. Und mehr mit echter Gastfreundschaft. 

Statt Häkchen auf Checklisten geht es um Fragen wie: Wer fühlt sich hier wohl? Wer kommt gerne wieder? Wer bleibt – und warum vielleicht nicht? Dieser Blogpost lädt dich ein, Barrierefreiheit neu zu denken: nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit, dein Haus noch offener zu gestalten. Für mehr Miteinander. Für mehr Menschlichkeit. Für alle, die bei dir sein wollen.

Untertitel
Denken wir Barrierefreiheit in Hotels neu
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Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle
Paragraphs

Barrierefreiheit bedeutet Haltung, nicht Häkchen

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, dass jemand mit einem Rollstuhl in dein Haus kann. Sondern dass sie oder er es gern tut. Weil der Empfang freundlich ist, die Beschilderung verständlich, das Zimmer durchdacht – und niemand sich erklären muss. 

Es geht nicht um perfekte Lösungen, sondern um eine ehrliche Grundhaltung: „Wir wollen, dass du dich wohlfühlst – so wie du bist.“ 

Ob neurodivers, mit Sehbehinderung, Begleitperson oder Assistenzhund. Barrierefreiheit ernst nehmen heißt, nicht nach Normen, sondern nach Bedürfnissen fragen. Und das verändert den Blick: von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit. 

Denn Barrierefreiheit ist kein Sonderwunsch. Sie ist Gastfreundschaft – für alle. ☻ 

Fünf Perspektiven, mit denen du Barrierefreiheit neu denken kannst

1. Zugehörigkeit statt Sonderfall 

Inklusion beginnt da, wo niemand das Gefühl hat, „besonders“ zu sein. Barrierefreiheit bedeutet nicht, jemanden extra willkommen zu heißen – sondern nicht zu vergessen, dass sie oder er kommen könnte und gerne kommen soll. Es geht darum, Strukturen so zu gestalten, dass Menschen sich ohne Hürden bewegen, orientieren und wohlfühlen können – ohne sich erklären zu müssen

Tipp: Frage dich: Wo in deinem Haus entstehen Barrieren? Und wie kannst du Zugehörigkeit sichtbar machen? Prüfe zum Beispiel deine Türbreiten, richte Zeitfenster ohne Musik ein, kennzeichne Allergene klar – die Liste ist lang. ;-)

 

2. Kommunikation, die ankommt

Barrierefreiheit beginnt oft mit einem Wort. Oder mit dem Gefühl, verstanden zu werden – auch ohne viele Erklärungen. Denn wer Informationen nicht lesen, hören oder schnell erfassen kann, bleibt schnell draußen.

Sprache kann ausschließen. Oder sie kann Türen öffnen. 
Von einfacher Sprache über Piktogramme bis zu leichten Check-in-Erklärungen: Es sind oft kleine Dinge, die Großes bewirken. Und manchmal reicht ein Perspektivenwechsel, um zu erkennen: Das geht auch verständlicher. 

Tipp: Sprache spiegelt Haltung wider – achte auf scheinbar selbstverständliche Wörter. In der täglichen Kommunikation verwenden wir oft Begriffe, die bestimmte Sinne oder Fähigkeiten voraussetzen, ohne es zu merken. Zum Beispiel „wie du siehst“ oder „hast du schon gehört“. Doch nicht jede Person sieht, hört oder liest wie du. Und genau hier beginnt Barrierefreiheit: Nicht mit komplizierten Sätzen – sondern mit Sprache, die alle mitmeint. Mehr dazu erfährst du in unserem The Sustainable Hotel Handbuch: Kommunikation.

Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle
Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle

3. Der erste Eindruck entsteht online 

Bevor ein Gast dein Hotel betritt, war er meist schon einmal da – online. Und genau dort scheitern viele gute Ideen: Wenn Webseiten nicht lesbar sind, Buchungen kompliziert oder wichtige Infos hinter Design versteckt sind. 

Digitale Barrierefreiheit ist kein Technik-Thema – sondern ein Zeichen von echter Achtsamkeit. Denn was nützt die schönste Rampe, wenn der Weg dorthin schon zu kompliziert war? 

Tipp: Lass deine Webseite von einer Person (zum Beispiel einem älteren Menschen) testen, die sich schlecht(er) orientiert. So erfährst du, was du besser machen kannst. In unserem Blogpost zu nachhaltigen Hotelwebseiten findest du konkrete Tipps.

 

4. Zuhören schafft Weitblick 

Manchmal braucht es kein neues Konzept. Sondern einfach ein Gespräch. Menschen, die mit Einschränkungen leben, wissen genau, was sie brauchen. Wir müssen sie nur fragen – ehrlich, offen und ohne Scheu. Gäste, die Feedback geben. Mitarbeitende, die Erfahrungen teilen. Organisationen, die begleiten können: Zuhören verändert nicht nur Abläufe – sondern auch Perspektiven. 

Tipp: Starte klein. Lade jemanden aus deinem Umfeld ein, der euch mit Feedback unterstützt – bei einem Testaufenthalt, einem Rundgang oder einem gemeinsamen Gespräch mit dem Team.

 

5. Ein Hotel, das mitdenkt 

Barrierefreiheit bedeutet nicht, auf jede Eventualität vorbereitet zu sein. Sondern aufmerksam zu sein – für das, was Menschen brauchen, um sich sicher und willkommen zu fühlen. 

Es geht um Mitdenken. Um Flexibilität. Und darum, offen zu bleiben für Situationen, die nicht im Standardablauf vorkommen. 

Ein Gast reist mit Assistenzhund an? 
Eine Begleitperson braucht ein separates Bett im gleichen Zimmer? 
Jemand möchte beim Frühstück in Ruhe essen, ohne viele Reize? 
Barrierefreiheit heißt dann: Wir haben nicht alles geplant – aber wir sind bereit, Veränderungen vorzunehmen. 

Tipp: Mach Barrierefreiheit zum Thema im Team – nicht als Regelkatalog, sondern als Haltung: „Wir fragen lieber einmal mehr. Und finden gemeinsam Lösungen.“ 

Beispiel (Inspiration): Einige Supermärkte führen mittlerweile autismusfreundliche Einkaufszeiten ein – mit gedimmtem Licht, ohne Musik und Durchsagen, klar beschilderten Wegen und einem ruhigen Kassenbereich. Und wir denken dabei an den sogenannten Curb-Cut-Effekt: Bereits kleine Anpassungen helfen vielen.

Barrierefreiheit ist kein Extra,
sondern Teil echter Gastfreundschaft.
MAp Boutique Consultancy

Was du dadurch gewinnst? Eine Menge.

Barrierefreiheit ist keine Einschränkung – sie ist eine Erweiterung. Für dein Team. Für deine Gäste. Für deine Positionierung als Gastgeberin oder Gastgeber mit Haltung. Stichwort Curb-Cut-Effekt: Verbesserungen für einzelne Gruppen nützen allen – von der gut lesbaren Speisekarte über stufenfreie Zugänge bis zu Untertiteln und klarer, einfacher Sprache. Du erreichst mehr Menschen, stärkst dein Image und schaffst ein Gästeerlebnis, das bleibt – weil sich jemand wirklich gesehen fühlt.

Fazit

Barrierefreiheit ist nicht perfekt und muss es auch nicht sein. Im Bereich der Nachhaltigkeit sprechen wir bei MAp Boutique Consultancy immer davon, dass es um „Progress“, also Fortschritt, geht, nicht um die Perfektion (progress over perfection). 

Aber wir können Barrierefreiheit in Hotels neu denken – jeden Tag ein bisschen mehr. Nicht mit einem großen Umbau, sondern mit der Entscheidung, achtsamer und aufmerksamer zu sein. Und zu handeln, wo es heute schon geht. 

Wenn du tiefer eintauchen willst, lade dir unsere kostenlosen 6 Prinzipien für sozial nachhaltige Hotels herunter oder wirf einen Blick in unser The Sustainable Hotel Handbuch: Menschen. #onwards

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The Sustainable Hotel Insights. 6 Prinzipien um als Hotel sozial nachhaltig(er) zu werden.

In diesem kostenlosen Leitfaden erhältst du eine kompakte Einführung in soziale Nachhaltigkeit im Hotel – klar und direkt anwendbar. Die 6 Prinzipien zeigen konkrete Schritte für Gäste und Team – von inklusiver Gastfreundschaft bis zu ganzheitlicher Barrierefreiheit. Plus: eine kurze Best Practice, Fakten und Ressourcen für deinen sofortigen Start.

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Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle

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Die Zukunft passiert nicht einfach – sie wird gestaltet. Und 2026 bringt große Themen auf die Agenda: von strengeren EU-Reportingpflichten über den Boom von Bleisure bis hin zu KI als neue Teamkollegin. 

Mit dem MAp Trend Report 2026 bekommst du den klaren Blick nach vorn – und die Impulse, die dein Hotel jetzt nach vorne bringen. Denn eines ist klar: Trends sind kein nettes Beiwerk. Sie sind ein Kompass. Wer sie ernst nimmt, erkennt früh, wo Chancen entstehen – und wie man sie nutzen kann. Wer dagegen wartet, bis ein Trend längst im Mainstream angekommen ist, läuft hinterher. 

Der MAp Trend Report 2026 macht Schluss mit Trendtheater. Statt Buzzwords und Oberflächenrauschen liefern wir handverlesene Entwicklungen, die echte Relevanz haben. Für dich, für dein Team, für dein Hotel. Von EU-Regularien über Bleisure Travel bis hin zu Künstlicher Intelligenz – wir zeigen, was kommt, und wie du daraus Stärke gewinnst.  Bereit für den Blick nach vorn? #onwards

Untertitel
Was Hotels 2026 prägen wird: EU-Nachhaltigkeitsberichtspflichten, der Aufstieg von Bleisure und die praktischen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz
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2026 Hotel Industry Trends: Sustainability, artifical Intelligence, Bleisure and smarter Operations
Paragraphs
Die Zukunft gehört den Hotels,
die mutig sind
MAp Boutique Consultancy

1. Reporting wird Realität – die EU zieht die Zügel an

Wir wissen: Reporting klingt nach etwas, das man am liebsten nicht hören möchte. Es klingt nach Arbeit. Nach Komplexität. Aber die gute Nachricht: So muss es nicht sein. 

Im Gegenteil! Für Hotels, die früh beginnen, kann Nachhaltigkeits-Reporting zu einem echten Pluspunkt werden, nicht zu einer Last. 

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) verpflichten immer mehr Unternehmen, offenzulegen, welchen Einfluss sie auf Mensch und Planet haben.  Und auch wenn dein Hotel vielleicht (noch) nicht direkt betroffen ist, wirst du es indirekt spüren: 

  • durch Firmenkunden, die Nachweise verlangen,
  • durch Investorinnen und Investoren, die Transparenz einfordern,
  • oder durch Partnerinnen, die selbst schon Bericht erstatten.  Kurz gesagt: Nachhaltigkeitsleistung wird bald Teil deiner Business-Referenzen sein.  

Was du jetzt tun kannst: 

  • Finde heraus, wo du heute stehst – unser Nachhaltigkeits-Assessment unterstützt dich dabei.
  • Entscheide, in welchen Bereichen du zuerst ansetzen und dich verbessern möchtest.
  • Überlege, ob du den Weg alleine gehst oder dir professionelle Begleitung holst.
  • Beginne, die wirklich relevanten Daten systematisch zu erfassen – von Energie und Emissionen (Scope 1 und 2) bis zu deinem sozialen Impact.
  • Wähle ein passendes Framework als Orientierung – etwa B Corp, Greensign oder ein anderes Modell.  

Unser MAdvice: Du musst nicht sofort alles perfekt im Griff haben. Aber du musst anfangen. Wer jetzt Strukturen aufbaut, ist bereit – und vorne dabei –, wenn Reporting zum neuen Standard wird.

2. Bleisure Travel: von der Nische zur Norm

Arbeit und Freizeit verschmelzen immer stärker – und damit wächst ein Markt, der längst kein Randphänomen mehr ist: Bleisure (Business + Leisure). Laut Presedence Research (2025) wird sich der Markt bis 2034 fast vervierfachen. 

Was früher eine kurze Geschäftsreise war, wird heute oft verlängert: zum Wochenende, oder gleich zur Workation an einem inspirierenden Ort. Gäste suchen nach Hotels, in denen sie arbeiten UND abschalten können.

Denke an: 

  • ergonomische Schreibtische,
  • guten Kaffee und stabiles WLAN
  • Co-Working-Lounges, die Begegnung fördern
  • Wellness-Angebote, flexible Check-in/out-Optionen, Wochenendverlängerungen
  • Insider-Tipps aus der Region, die eine Geschäftsreise in ein Erlebnis verwandeln 

Und das Beste: Bleisure-Gäste sind wertvolle Gäste. Sie bleiben länger, geben mehr aus – und kommen gerne zurück.

Was du jetzt tun kannst: 

  • Überprüfe Zimmerausstattung und Arbeitsmöglichkeiten
  • Entwickle kreative Bleisure-Pakete (beispielsweise Wochenendverlängerungen, 2+ Nächte) – wie unser Kunde B5 Boutique Hotel in Lugano
  • Schaffe Remote-Work-Angebote (Wochen- oder Monatspauschalen mit Extras für längere Stays)
  • Passe deine Kommunikation an – sowohl für Direktbuchende als auch, wo sinnvoll, für Firmenkundinnen
  • Denke Loyalty-Programme neu – Hybrid-Reisende erwarten Flexibilität und Anerkennung 

Unser MAdvice: Gestalte deine Angebote rund um Flexibilität, Sinn und Erlebnis. Dann gewinnst du die Reisenden, die alles wollen – Arbeit und Auszeit, Effizienz und Inspiration.

2026 Hoteltrends: Nachhaltigkeit, küstliche Intelligenz, Bleisure und clevere Operationen
2026 Hoteltrends: Nachhaltigkeit, küstliche Intelligenz, Bleisure und clevere Operationen

3. Künstliche Intelligenz: Unterstützung statt Bedrohung

Schluss mit den Schreckensmeldungen: 2026 nimmt dir KI nicht den Job weg – sie nimmt dir Arbeit ab. 

Ob in der Gästekommunikation oder im Revenue Management – immer mehr Hotels entdecken KI als hilfreichen Begleiter im Alltag. Die klügsten nutzen sie nicht als Ersatz für ihr Team, sondern als Verstärkung. 

Stell dir vor: 

  • E-Mail-Antworten, die vorbereitet sind und dir Zeit sparen 
  • Chatbots, die Standardfragen abfangen, während dein Team echte Gastfreundschaft lebt 
  • Preis-Tools, die automatisch auf Marktbewegungen reagieren 

Das Prinzip ist einfach: Lass die Technik das erledigen, was sie besser kann – damit dein Team mehr Raum hat für das, was menschlichen Service einzigartig macht.

Was du jetzt tun kannst: 

  • Erste Tools testen – zum Beispiel chatlyn, speziell für die Hotellerie 
  • Klein starten: eine Aufgabe, ein Team, ein Projekt 
  • Dein Team schulen, damit es sicher und souverän mit KI arbeitet 
  • Den menschlichen Kontakt in den Mittelpunkt stellen – immer und überall

Unser MAdvice: Sieh KI nicht als Gefahr, sondern als Chance. Die Zukunft gehört Hotels, die klug kombinieren: Technologie, die unterstützt – und Menschen, die berühren.

MAp’s Bonus-Tipp für 2026: Sei das Hotel, das sich traut

Eines wissen wir ganz sicher: Die Zukunft gehört den Hotels, die Mut zeigen. 

Trends sind Werkzeuge. Aber erst deine Haltung gibt ihnen Bedeutung. Die spannendsten Hotels 2026 laufen nicht einfach dem Markt hinterher – sie schärfen ihn. Sie bauen mit Klarheit, kommunizieren mit Mut und verwandeln Werte in echtes Handeln. 

Also: Wenn du 2026 etwas Neues anpackst, geh nicht auf Nummer sicher. 
Trau dich, anders zu sein. 
Trau dich, echt zu sein. 
Trau dich, das Hotel zu sein, das NUR du und dein Team erschaffen können. 

Genau das bleibt Gästen im Gedächtnis – und genau das schafft echten Impact. 

Wir hoffen, dieser Ausblick hat dir Inspiration (und Mut ) gegeben. Lass uns gemeinsam Hotels noch innovativer, nachhaltiger und zukunftsfähiger gestalten. #onwards

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2026 HOTELTRENDS

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In diesem kostenlosen PDF erhältst du Informationen, Anleitungen und Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit in der (Hotel-)Küche.

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Nachhaltigkeit in der Gastronomie: 5 Tipps für eine nachhaltigere (Hotel-)Küche
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Nachhaltigkeit in der Gastronomie: 5 Tipps für eine nachhaltigere (Hotel-)Küche
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5 Tipps für eine nachhaltigere (Hotel-)Küche

Die Art und Weise, wie Hotels und Restaurants ihre Speisekarten gestalten, beeinflusst nicht nur die Umwelt und den Planeten, sondern auch die Gesundheit der Gäste und die Lebensqualität zukünftiger Generationen. Deswegen empowern wir dich mit diesem praktischen Leitfaden und haben 5 Tipps und wertvolles Hintergrundwissen für dich aufbereitet.

Im Leitfaden enthalten:

  • Was bewegt Menschen vermehrt dazu, auf Fleisch zu verzichten?
  • Wie kann ich als Hotelier oder Restaurantleiterin davon profitieren?
  • Wie kann ich mit meiner Speisekarte ALLE (oder zumindest viele) zufriedenstellen?
  • Wie kann ich meine (Hotel-)Küche nachhaltiger gestalten?

 

Nachhaltigkeit in der Gastronomie: 5 Tipps für eine nachhaltigere (Hotel-)Küche
Nachhaltigkeit in der Gastronomie: 5 Tipps für eine nachhaltigere (Hotel-)Küche
Nachhaltigkeit in der Gastronomie: 5 Tipps für eine nachhaltigere (Hotel-)Küche
Nachhaltigkeit in der Gastronomie: 5 Tipps für eine nachhaltigere (Hotel-)Küche

Über Balteschwiler Consulting

Balteschwiler Consulting bietet maßgeschneiderte Konzepte für die Hotellerie, die von der Einführung saisonaler, regionaler und pflanzlicher Gerichte über die Verwendung umweltfreundlicher Reinigungs- und Pflegeprodukte bis hin zur Schulung der Mitarbeitenden reichen. Durch Workshops mit dem gesamten Team vermittelt Balteschwiler Consulting das notwendige Wissen, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig die Gäste- und Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

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Wir zeigen dir in fünf einfachen Schritten, wie du deine (Hotel-)Küche nachhaltiger gestalten kannst.
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  • 5 klare Handlungsanleitungen für eine nachhaltige (Hotel-)Küche
  • Besseres Verständnis rund um das Thema Fleischkonsum und dessen Auswirkungen
  • Weg zur nachhaltigen (Hotel-)Küche mit diesem praktischen und kostenlosen PDF-Guide
  • Infos über ein Best-Practice-Beispiel, Links zu weiteren Pflichtlektüren und Ressourcen, die dich auf deinem Weg #onwards unterstützen
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Die Hospitality-Branche hat einen enormen Einfluss auf die Umwelt und die Menschen, die in den touristischen Destinationen leben. In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie Hotels diesen Einfluss positiv gestalten können und wie unsere konkreten und klaren Nachhaltigkeits-Maßnahmen euch dabei unterstützen können.

Basierend auf MAp's 4 P der Nachhaltigkeit – Purpose, People, Planet und Profit – stellt dieser Blogbeitrag 25 wesentliche Handlungsschritte für jedes P vor, die die Betriebsweise von Hotels revolutionieren können. Dabei wird betont, dass der Weg zur Nachhaltigkeit weder überfordernd noch finanziell belastend sein muss. Jeder Schritt, egal wie klein, trägt zu einer nachhaltigeren und verantwortungsvolleren Hotelindustrie bei.

Wusstest du schon? Wir haben einen umfassenden und praktischen Leitfaden zusammengestellt, der 284 Maßnahmen präsentiert und dich dabei unterstützt, dein Hotel zu nachhaltigem Erfolg zu führen.

Untertitel
Mit kleinen Schritten zum grossem Impact: Wir unterstützen dich auf deinem Weg zur Hotel-Nachhaltigkeit.
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284 praktische Maßnahmen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Hotellerie
Paragraphs

Purpose

Bei MAp beginnen wir jedes (Nachhaltigkeits-)Projekt mit dem Purpose. Er ist der rote Faden, der sich durch alle anderen Elemente zieht und sie miteinander verbindet. Und die nachhaltigen Schritte, die du unternimmst, spiegeln wider, was dein übergeordneter Purpose ist.

Bevor wir beginnen, sollten wir uns darüber im Klaren sein, was dein Purpose eigentlich ist: Der Purpose ist der Grund, warum dein Hotel existiert – das grundlegende WARUM. Es ist der Sinn, der sich daraus ergibt, dass du etwas geschaffen hast, von dem du glaubst, dass es wichtig ist – für dich selbst, für andere, für die Gesellschaft.

Dein Purpose muss mehr sein als Geldverdienen und ein umfassendes, menschliches und soziales Engagement beinhalten, das dein Hotel einem größeren Ganzen zuordnet. Dein Purpose ist dein Kompass, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen und gleichzeitig dein Hotel voranzutreiben.

WARUM Purpose wichtig ist

  • Er bringt dir Klarheit = Power
  • Er kreiert eine Innovationskultur
  • Er sorgt dafür, dass dein Hotel die richtigen Menschen (Gäste, Mitarbeitende, Partner) für dein Hotel anzieht
  • Er macht dein Hotel resilient
  • Er sorgt für persönliche Zufriedenheit als Hotelier

5 Maßnahmen, für ein Hotel mit Purpose

1. Entdecke deinen persönlichen Purpose
2. Definiere den Purpose deines Hotels
3. Integriere den Purpose in dein Hotel
4. Priorisiere deine Nachhaltigkeits-Aktivitäten
5. Aktiviere deinen Purpose – weil Purpose ist ein Verb, kein Substantiv

People

Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit (People) befasst sich mit den Auswirkungen, die dein Hotel auf die Gesellschaft hat, in der und für die es tätig ist. Es geht darum, ein herzlicher Gastgeber, eine hilfsbereite Nachbarin, ein guter Arbeitgeber und eine vertrauenswürdige Partnerin sowie eine integre und zuverlässige Marke zu sein – und dabei die direkten und indirekten Bedürfnisse deiner Stakeholder zu erfüllen.

Und wer sind diese Stakeholder? Es gibt zwar viele Interessensgruppen, die am Erfolg eines Hotelprojektes beteiligt sind, doch in diesem Blogpost fokussieren sich unsere Aktionsschritte auf jene vier, die dein Hotel besonders beeinflusst:

  • Deine Gäste
  • Deine Mitarbeitenden
  • Deine Partner und Partnerinnen
  • Deine Menschen vor Ort

Leider haben die Hotellerie und der Tourismus nicht immer einen guten Ruf, wenn es um ihre sozialen Auswirkungen geht. Um aber dennoch eine gute Nachricht zu verkünden: Der Tourismus betrifft und beeinflusst fast alle Menschen dieser Welt auf die eine oder andere Weise = der Tourismus hat ein ungemein großes Potenzial, Gäste, Mitarbeitenden, Partner und Menschen vor Ort positiv zu beeinflussen– jetzt und für die Zukunft.

WARUM die Menschen wichtig sind

  • Only teamwork makes the dream work
  • Geld kommt immer von den Menschen
  • Die Menschen entscheiden über deinen Erfolg

5 Maßnahmen, um deine Mitarbeitenden am besten und nachhaltigsten zu begeistern

1. Erreiche ein 50/50-Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen in deinem Managementteam
2. Biete die gleichen Beschäftigungschancen für Menschen aus der Region
3. Biete die gleichen Beschäftigungschancen im Management für Menschen aus der Region
4. Biete Beschäftigungsmöglichkeiten ohne Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Ethnie, körperlichen Beeinträchtigungen, Religion usw.
5. Biete Beschäftigungsmöglichkeiten im Management ohne Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Ethnie, körperlichen Beeinträchtigungen, Religion usw.

Lade hier kostenlos unseren Guide zu den 6 Elementen von inklusiven und attraktiven Stellenanzeigen herunter.

Planet

Aus unserer Beratungstätigkeit wissen wir, dass sich viele Hoteliers bewusst sind, wie eng ihre Betriebe mit der Umgebung und der Umwelt verbunden sind. Jedes Hotel ist von Ressourcen wie Energie, Wasser, Rohstoffen usw. abhängig. Und wenn man sich die Hotelbranche als Ganzes vor Augen führt, wird deutlich, wie viele Ressourcen in Hotels auf der ganzen Welt verbraucht werden – und das alles zur gleichen Zeit!

Deswegen besteht das ultimative Ziel der ökologischen Nachhaltigkeit (Planet) darin, die negativen Auswirkungen deines Hotels auf deine Region sowie den Planeten zu minimieren. Das gelingt, indem du folgende Schlüsselelemente im Auge hast:

  • Energie
  • Abfall
  • Lebensmittel
  • Wasser

Indem Hotels diese vier Kernelemente der ökologischen Nachhaltigkeit ganzheitlich angehen, können sie ihren negativen Impact minimieren und klimaneutral werden. Und der Einsatz energieeffizienter Maßnahmen führt zu Kosteneinsparungen die nicht nur die ursprüngliche Investition decken, sondern die Gesamtrentabilität des Hotels erhöhen! – ein Win-Win!

Warum der Planet wichtig ist

  • Es gibt keinen Planeten B
  • Wenn du den Planeten über den Profit stellst, wird auch dein Profit gesund wachsen
  • Es gilt: Jetzt handeln oder später reagieren müssen

5 Maßnahmen, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren

1. Kompostiere Bioabfälle
2. Lege einen biologischen Garten an
3. Koche auf Bestellung und vermeide Buffets
4. Verkleinere die Essensportionen
5. Spende überschüssiges Essen

Kennst du schon unseren kostenlosen Guide zu Food-Waste? Du kannst in hier direkt herunterladen.

Every action, no matter how small,
contributes to a more sustainable and responsible industry
@WeareMAp

Profit

Wir werden nicht wiedersprechen: Profitabel zu arbeiten ist für jedes Unternehmen wichtig. Ohne Gewinn meldest du Konkurs an.

Aber wichtig ist auch, dass der Gewinn:

  • Auf nachhaltige Weise erzielt wird = nicht auf Kosten der Menschen und des Planeten
  • Auf nachhaltige Weise verteilt wird = dazu verwendet wird, den Betrieb deines Hotels in der Zukunft zu sichern und gleichzeitig die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Geld ist das Lebenselixier deines Unternehmens, aber es ist nicht deine Existenzberechtigung. Es ist nicht das, was dein Hotel großartig macht. Es ist nicht das, was deine Menschen inspiriert.

Stattdessen ist es dein Purpose. Und das ist das Paradoxe: Organisationen, die nur existieren, um Gewinn zu machen, überleben nicht lange. Aber Organisationen, die den Gewinn nicht in den Vordergrund stellen, können nicht lange genug überleben, um ihren Purpose zu erfüllen. Mit anderen Worten: Es ist schwer, grün zu sein, wenn du rote Zahlen schreibst!

WARUM Profit (=Gewinn) wichtig ist:

  • Gewinn ermöglicht Fortschritt
  • Profit ermöglicht es dir deine Stakeholdergruppen zu fördern und zu unterstützen
  • Profit macht die Welt zu einem besseren Ort (wenn du ihn mit der Welt teilst) 

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Leitfaden

284 Maßnahmen, um dein Hotel nachhaltiger zu machen

Unser umfassender Leitfaden bietet 284 konkrete Maßnahmen, um dir den Einstieg in die ganzheitliche Hotelnachhaltigkeit zu erleichtern. #stepbystep

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284 praktische Maßnahmen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Hotellerie

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Nachhaltigkeit in der Hotellerie muss weder kompliziert noch teuer sein. Dieser Praxis-Guide zeigt dir konkrete Maßnahmen, klare Prioritäten und sofort einsetzbare Checklisten, damit du im Betrieb direkt starten kannst, ohne dich durch Theorie zu kämpfen.

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MAp Boutique Consultancy, Zürich – Nachhaltigkeit in der Hotellerie – 284 Maßnahmen, um Zeit, Ressourcen und Geld zu sparen
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Was in diesem Guide steckt

Ein praxisnaher Überblick mit 284 konkreten Maßnahmen, damit du Nachhaltigkeit in der Hotellerie strukturiert umsetzt und im Alltag schneller ins Tun kommst.

Enthalten sind:

  • 284 konkrete Handlungsschritte im Checklistenformat, die du sofort umsetzen kannst
  • Eine klare Einordnung der drei Säulen der Nachhaltigkeit: sozial, ökologisch, ökonomisch
  • Best Practices von Hotels und Marken, die zeigen, was wirklich funktioniert
  • Konkrete nächste Schritte, um deine Nachhaltigkeits-Arbeit zu starten oder gezielt weiterzuentwickeln
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Was Nachhaltigkeit in der Hotellerie bewirkt

Das bringen dir klare Maßnahmen und eine strukturierte Umsetzung im Hotelalltag:

  • Weniger Kosten durch bessere Ressourcennutzung und mehr Effizienz
  • Weniger Risiko durch klarere Prioritäten und bessere Vorbereitung
  • Mehr Buchungen durch stärkere Positionierung und mehr Vertrauen
  • Mehr Rückenwind von Gästen, Mitarbeitenden, Partnern und der lokalen Community
  • Einfacheres Reporting durch strukturierte Schritte und klare Grundlagen
  • Klarere Differenzierung im Markt durch nachvollziehbare Nachhaltigkeitsarbeit
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284 Maßnahmen, klare nächste Schritte und internationale Best Practices, damit du Nachhaltigkeit im Hotelalltag sofort umsetzt und messbare Fortschritte erreichst.

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Leitfaden für Nachhaltigkeit

Ist dieser Leitfaden das Richtige für mich?

Ja, wenn du einen praktischen Einstieg und klare nächste Schritte suchst, um Nachhaltigkeit im Hotelalltag umzusetzen, ohne dich in Theorie zu verlieren.

Was bekomme ich, wenn ich ihn herunterlade?

Einen strukturierten Aktionsplan mit 284 konkreten Maßnahmen im Checklistenformat, plus Orientierung, Best Practices und kuratierte Ressourcen, damit du gezielt weiterkommst.

Muss ich alles umsetzen?

Nein. Nutze den Plan wie ein Nachschlagewerk: Wähle, was zu deinem Hotel passt, priorisiere die wirksamsten Schritte und baue Schritt für Schritt Momentum auf.

Ist das auch für kleine Teams geeignet?

Ja. Die Maßnahmen sind modular und praxisnah, sodass du klein starten und bei Bedarf ausbauen kannst.

Wie schnell kann ich starten?

Sofort. Wähle einen Bereich, setze dir realistische Prioritäten und beginne mit den Maßnahmen, die in deinem Betrieb am besten umsetzbar sind.

Warum ist dieser Leitfaden ideal für unabhängige und Boutique-Hoteliers?

Der Hotelnachhaltigkeits-Leitfaden wurde speziell für unabhängige und Boutique-Hotels entwickelt. Als erfahrene Hotelberaterinnen wissen wir besser als viele andere, dass diese Hotels im Vergleich zu größeren und Hotelketten über begrenzte Zeit, Budget und Ressourcen verfügen. Daher konzentriert sich dieser Guide auf alles, was unabhängige und Boutique-Hoteliers benötigen, um Nachhaltigkeit zu realisieren. Er bietet praktische Schritte, die realistisch und budgetbewusst sind, ohne zu zeitaufwendig zu sein.

Ist der Leitfaden für Hoteliers geeignet, die bereits ein bestehendes Hotel betreiben?

Ja! Der Nachhaltigkeits-Leitfaden ist ideal für Hoteliers, die bereits ein Hotel besitzen und es nachhaltiger gestalten möchten. Wir präsentieren zahlreiche nachhaltige Maßnahmen, die du schrittweise in deine bestehenden Abläufe integrieren kannst, um die Nachhaltigkeitswirkung deines Hotels kontinuierlich zu erhöhen.

Ich plane ein neues Hotel. Ist der Nachhaltigkeits-Leitfaden für mich geeignet?

Alle in dem Leitfaden vorgestellten Empfehlungen, Aktionsschritte und Maßnahmen gelten natürlich auch für neue Hotels, nicht nur für bestehende. Wir bieten auch Anleitungen, wie Nachhaltigkeit von Anfang an in den Prozess der Hotelentwicklung integriert werden kann – von der Standortauswahl bis hin zur Planung, dem Bau und der Innenraumgestaltung.

Lohnt sich die Investition in diesen Leitfaden wirklich?

Wir sagen: Absolut! Es gibt keine andere Ressource, die so viel Wert für Hoteliers bietet, die nachhaltige Hotels schaffen möchten. Außerdem wirst du mit all den Nachhaltigkeitsempfehlungen aus dem Leitfaden mehr Gäste gewinnen und wichtige Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen erzielen. Es wird sich also buchstäblich auszahlen!

MAp Boutique Consultancy, Zürich – Nachhaltigkeit in der Hotellerie – 284 Maßnahmen, um Zeit, Ressourcen und Geld zu sparen
MAp Boutique Consultancy, Zürich – Nachhaltigkeit in der Hotellerie – 284 Maßnahmen, um Zeit, Ressourcen und Geld zu sparen
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Entdecke praktische Tools und Ressourcen, die nachhaltige Hotellerie einfacher und einen echten Unterschied machen.

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Ein Praxis-Guide mit Checklisten und Beispielen, damit du Nachhaltigkeit im Hotel ganzheitlich umsetzt und messbare Fortschritte erreichst.
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MAp Boutique Consultancy, Zürich – Nachhaltigkeit in der Hotellerie – 284 Maßnahmen, um Zeit, Ressourcen und Geld zu sparen
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Wir freuen uns, dieses MAp meets mit unserem MAp Boutique Consultancy Team-Mitglied Lisa Flora zu führen. Lisa Flora ist seit April 2023 Teil des MAp-Teams und hat Ende 2023 ihre Masterarbeit (Studiengang Nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung) mit dem Titel „Die Gestaltungsmöglichkeiten des ruralen Raums, in einer urbanisierten Welt.“ erfolgreich verteidigt #wohoooo.

Im Zuge ihrer Abschlussarbeit an der Universität Innsbruck und UMIT Hall, hat sich Lisa Flora intensiv mit den Entwicklungsmöglichkeiten des ländlichen Raums beschäftigt und im Zuge dessen erforscht, inwiefern sich Lebensentwürfe Jugendlicher und aktuell herrschende technische Trends auf das relative Wettbewerbsverhältnis von Stadt und Land in Deutschland auswirken.

Untertitel
MAp spricht mit unserem Team-Mitglied Lisa Flora darüber, wie ländliche Gemeinden mithilfe von Technologie auf die Zukunftswünsche Jugendlicher reagieren, und somit an Attraktivität gewinnen können.
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Technology as a driving force for positive rural community development MAp Boutique Consultancy MAp meets Lisa Flora Buchauer
Paragraphs

Liebe Lisa Flora, noch einmal ein großes GRATULATIERE zum Masterabschluss deines Studiums der nachhaltigen Regional- und Destinationsentwicklung! Kannst du uns kurz einen Einblick geben, wie du an dieses große Nachhaltigkeits-Thema „Attraktivierung des ruralen Raums für junge Menschen“ methodisch herangegangen bist?

Lisa Flora: Vielen Dank und gerne! Für mich war klar, dass ich als erstes Aussagen von Jugendlichen in ganz Deutschland analysieren möchte. Deshalb habe ich Jugendstudienanalysen durchgeführt. Das Ziel dabei war zu erfahren: was ist jungen Menschen zwischen 12 und 25 Jahren für ihre Zukunftsplanung besonders wichtig? Mit den daraus gewonnenen Informationen habe ich anschließend eine systematische Literaturanalyse durchgeführt und mich auf technologische Trends, den ländlichen Raum und die Wünsche von Jugendlichen fokussiert. Das ist die Kurzversion, denn eine Masterarbeit besteht aus vielen methodischen Einzelschritten, die für unsere Leserinnen vermutlich nicht so spannend sind. Aber es gilt auch hier unser MAp-Mantra: #SchrittfürSchritt

Jetzt sind wir natürlich gespannt auf die Antwort! Was wünschen sich junge Menschen in Deutschland für ihre Zukunft? Oder was erwarten sie sich?

Lisa Flora: Jugendlichen in Deutschland scheinen in der Zukunft drei Aspekte ganz besonders wichtig zu sein: Flexibilität, Sozialleben und Lebensstandard. Alle drei Punkte sind sowohl auf den privaten Alltag, als auch auf das Berufsleben bezogen. Aktuell kann man beobachten, dass junge Menschen das Gefühl haben, diese Vorstellungen hauptsächlich in einer Stadt oder im städtischen Raum verwirklichen zu können. Ländliche Gemeinden werden deshalb von jungen Menschen als Wohnort leider immer weniger in Betracht gezogen.

Eine Zwischenfrage Lisa Flora, wieso hast du deine Masterarbeit in Deutschland angesiedelt?

Lisa Flora: Das Thema betrifft natürlich viele! Aber in Deutschland finde ich es ganz besonders interessant, weil hier länderübergreifend seit den 90er Jahren aktiv versucht wird, eine Gegenbewegung zur Landflucht in Gang zu setzen. So wurde beispielsweise probiert, mit dem sogenannten Raumordnungsprogramm gleichwertige Lebensverhältnisse und Möglichkeiten für Stadt und Land herzustellen. - Der große Erfolg davon ist allerdings ausgeblieben. Da fand ich es spannend herauszufinden, wie man zukünftig mithilfe von Technologie an diese Ziele anknüpfen könnte. Die Ergebnisse sind aber durchaus auch auf vergleichbare Länder wie beispielsweise Österreich anwendbar.

Warum war es dir wichtig, die Dynamiken des ländlichen Raums in einer urbanisierten Welt zu erforschen und besser zu verstehen? Welche Bedeutung hat dieses Thema für die Gesellschaft und vor allem für zukünftige Entwicklungen?

Lisa Flora: In Zeiten, in der städtische Zentren verstärkt im Fokus stehen, gerät der ländliche Raum zunehmend in den Hintergrund. Wir sehen, dass dies in den letzten Jahren zu einer Negativspirale geführt hat: Mit abnehmender Bevölkerungsdichte wird das Infrastrukturnetz am Land tendenziell „löchriger“. Das wiederum hat zur Folge, dass viele ländliche Gemeinden mit dem Rückgang von Bildungsmöglichkeiten, gastronomischen Einrichtungen sowie dem Schließen von Arztpraxen und Polizeistationen kämpfen. Und das stimmt die Menschen vor Ort unzufrieden, weshalb viele die Lösung erst recht in einem Umzug in die Stadt sehen.

Für die Zukunft sehe ich es als ausschlaggebend, dass sich an dieser Trendbewegung etwas ändert. Zum einen im Sinne der sozialen Kohäsion, damit es eine ausgewogene und gerechte Gesellschaft gibt, in der alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu den gleichen Ressourcen, Dienstleistungen und Möglichkeiten haben. Und zum anderen, um eine diverse Wirtschaftsstruktur und Bewahrung kultureller Identitäten zu gewährleisten. - Aber die Liste ist lang und vielfältig!

Eine erfolgreiche Dorfentwicklung besteht heutzutage darin, Technologie nicht nur als Infrastruktur,
sondern als Impulsgeber für soziale Interaktion, Bildung und berufliche Möglichkeiten zu nutzen.
@LisaFloraBuchauer via @weareMAp

Inwiefern spielen technologische Trends eine Rolle in der Entwicklung von ländlichen Gemeinden?

Lisa Flora: In den letzten Jahren hat der technologische Fortschritt unser tägliches Leben stark beeinflusst, egal ob am Land oder in der Stadt. Wir haben Technologien so sehr in unseren Alltag integriert, dass die vielen dadurch entstandenen Möglichkeiten kaum noch aus dem Alltag wegzudenken sind. Besonders Jugendliche stellen dadurch auch vollkommen neue Anforderungen an ihren Wohnort.

Wie bereits erwähnt ist es allerdings so, dass vielfach in ruralen Gebieten in Deutschland, die Infrastruktur – auch die digitale – nicht so gut ist wie in der Stadt und man somit nicht mit dem städtischen Angebot mithalten kann.

Zusammengefasst heißt das: Eine erfolgreiche Dorfentwicklung besteht heutzutage darin, Technologie nicht nur als Infrastruktur, sondern als Impulsgeber für soziale Interaktion, Bildung und berufliche Möglichkeiten zu nutzen. Durch die Integration von Technologien, die die individuellen Wünsche und Träume der zukünftigen Generationen reflektieren, können ländliche Gemeinden nicht nur attraktiver, sondern auch besser auf die Bedürfnisse der Zukunft zugeschnitten werden.

Spielt das Thema Nachhaltigkeit auch eine Rolle in Bezug auf deine Forschungsergebnisse?

Lisa Flora: Das Thema Nachhaltigkeit spielt eine ganz entscheidende Rolle im Kontext des ländlichen Raums und ist von großer Bedeutung für dessen langfristige Entwicklung. Meine Forschungsergebnisse betonen allerdings vor allem den sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit. Jugendlichen scheint es für die persönliche Zukunft besonders wichtig zu sein, an einem Ort zu leben, der soziale Gerechtigkeit fördert, die Gemeinschaft stärkt und Initiativen bietet, welche die Lebensqualität verbessern. Stets im Kontext von technologischen Angeboten und Möglichkeiten.

Wie können die Erkenntnisse deiner Masterarbeit in die Praxis umgesetzt werden? Welche Top 5 Maßnahmen, können konkret ergriffen werden, um die Attraktivität und Entwicklung des ländlichen Raums durch Technologie für Jugendliche attraktiver zu gestalten?

Lisa Flora: Was mich an meiner Arbeit freut, ist, dass ich konkrete Umsetzungsbeispiele eruieren konnte. Schon mit simplen Maßnahmen können ländliche Gebiete für junge Menschen aufgewertet werden.

Meine Top 5 Empfehlungen für ländliche Gemeinden sind:

1. Förderung der sozialen Infrastruktur durch Technologie:

Einführung digitaler Plattformen für Informationen, Ankündigungen, Abstimmungen und Koordination von Gemeinschaftsaktivitäten und Nachbarschaftshilfen.

2. Verbesserung der Mobilität durch technologiebasierte Lösungen:

Einführung koordinierter Mobilitätsangebote, die sich über eine App steuern lassen. Insbesondere Kombi-Ticket-Angebote wirken attraktivitätssteigernd (Kombinieren von Car-Sharing, Bussen, E-Fahrrädern usw.). Bei digitaler Routenplanung immer auch barrierefreie Routen (Rollator- und Rollstuhlgeeignet, etc.) anbieten. Für eine umfassende Zugänglichkeit aller.

3. Schaffung flexibler Arbeitsmöglichkeiten und Co-Working Spaces:

Bereitstellen von kreativen Arbeitsplätzen (Co-Working-Spaces), um Menschen mit (immer häufiger vorkommenden) flexiblen Arbeitsmodellen anzusprechen. Aktive Bewerbung des ländlichen Raums als attraktiven Ort für „Workation“ zieht junge Menschen ebenfalls stark an.

4. Digitales Erzählen an geschichtsträchtigen Orten:

Integration von Technologie, um Geschichten und Informationen an historisch bedeutsamen Orten zugänglich zu machen. Der spielerische Informationsaustausch generiert Interesse vieler junger Menschen. Verwendung von QR-Codes, um Hintergrundinformationen bereitzustellen und die Geschichte eines Ortes/einer Straße zu betonen. (Bspw.: Warum heißt die Jägergasse so wie sie heißt und was stand früher an dieser und jener Straßenecke?)

5. Generationsübergreifende Technologiezugänglichkeit:

Junge Menschen möchten an ihrem Wohnort das Gefühl haben, auch im Alter glücklich sein zu können. Deshalb: Schaffung von inklusiven Technologielösungen, die für alle Altersgruppen zugänglich sind; Bereitstellung von Technikkursen, insbesondere für ältere Menschen, um ihre technologische Kompetenz zu verbessern. Schrittweise und in Absprache mit der Gemeinschaft erfolgende Einführung von Technologien für eine nahtlose Integration.

Technologie als Impulsgeber für attraktive Dorfentwicklung

Bildquelle: Lisa Flora Buchauer

Natürlich darf unsere abschließende MAp meets Frage auch heute nicht fehlen: Was macht für dich persönlich ein wirklich einzigartiges Hotelerlebnis aus?

Lisa Flora: Für mich persönlich macht ein wirklich einzigartiges Hotelerlebnis vor allem ein „bestimmtes Bauchgefühl“ aus. Wenn ich schon beim ersten Betreten des Hotels ein positives Gefühl verspüre, weiß ich, dass es etwas Besonderes ist.

Ein einzigartiges Hotelerlebnis für mich ist also ein Ort, der eine emotionale Verbindung schafft. Und so eine emotionale Verbindung entsteht für mich beispielsweise durch das Angebot verschiedener lokaler Erlebnisse, oder das kreative Darstellen der Hotelgeschichte in Gängen / auf der Webseite.

Und ich muss gestehen: über die klassische kleine Schokolade auf dem Bettkissen freue ich mich natürlich auch -bestenfalls aus lokaler Produktion ;-)

Über Lisa Flora Buchauer:

Lisa Flora ist gebürtige Innsbruckerin. Durch ihr dortiges Bachelorstudium in Soziologie und das Masterstudium in Nachhaltiger Regional- und Destinationsentwicklung ist ganzheitliche Nachhaltigkeit für sie zu einer Herzensangelegenheit geworden. Heute lebt sie in Zürich und ist nicht nur eine Expertin für Nachhaltigkeit, sondern auch eine leidenschaftliche Kaffeeenthusiastin und Velofahrerin. Vernetze dich mit Lisa Flora auf LinkedIn

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Technologie als Impulsgeber für attraktive Dorfentwicklung MAp Boutique Consultancy MAp meets Lisa Flora Buchauer

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Heute sprechen wir mit Johannes Melin, dem technischen Vertriebsexperten bei Orbital Systems.

Das Unternehmen entwickelt innovative Produkte wie Duschen und Wasserhähne, die den Wasser- und Energieverbrauch reduzieren. Lasst uns gemeinsam entdecken, wie Orbital Systems den Wandel für das Wasser von morgen anführt.

Untertitel
MAp meets Johannes Melin - Technischer Vertriebsexperte bei Orbital Systems.
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How hotels can reduce their water and energy consumption with Orbital Systems MAp Boutique Consultancy
Paragraphs

Lieber Johannes, vielen Dank für deine Zeit! Zu Beginn, erzähl uns bitte ein wenig über Orbital Systems und eure „Mission“.

Johannes: Orbital Systems ist ein innovatives Unternehmen mit der Mission, Wassergeräte intelligenter und effizienter zu machen. Unsere Produkte sind darauf ausgelegt, Wasser und Energie zu sparen, ohne dabei das Benutzererlebnis zu beeinträchtigen. Heute liegt der durchschnittliche Wasserverbrauch in der westlichen Welt bei über 100 Litern pro Person und Tag! Unser Ziel bei Orbital ist es, diesen Verbrauch auf 20 Liter pro Tag zu reduzieren.

Was hat den Gründer von Orbital Systems, Mehrdad Mahdjoubi, dazu inspiriert das Unternehmen zu gründen? Welche großen Probleme wollte er lösen?

Johannes: Als Student an der Universität Lund nahm Mehrdad an einer akademischen Zusammenarbeit mit der NASA teil. Die hatten das Ziel, Wege zur Erhaltung des Lebens auf dem Mars durch innovative Wassernutzung zu finden. Dabei erkannte er, dass die bahnbrechenden Ideen die für den Weltraum entwickelt wurden, auch unser Wassermanagement auf der Erde revolutionieren könnten! Frischwasser ist eine endliche Ressource und die Knappheit wird weltweit zunehmend besorgniserregend. Deshalb liegt unser Hauptaugenmerk auf der Entwicklung von Technologien, die eine intelligentere Nutzung von Wasser ermöglichen.

Unsere fortschrittlichen Duschsysteme sind so konzipiert, dass sie den Wasserverbrauch drastisch reduzieren, ohne auf Komfort oder Leistung zu verzichten. Durch den Einsatz von Orbital-Duschen in Hotels, Wohnhäusern und Unternehmen können wir den weltweiten Wasserverbrauch erheblich senken.

Kannst du uns mehr über eure Produkte erzählen? Was macht sie so innovativ und für wen sind sie ideal geeignet?

Johannes: Orbital Systems spezialisiert sich auf Wasser- und energiesparende Produkte, die Nachhaltigkeit, innovative Technologie und Design vereinen. Unsere Hauptprodukte nutzen Kreislauftechnologie, um den Wasser- und Energieverbrauch um 50-100% zu reduzieren, während sie gleichzeitig ein erstklassiges Benutzererlebnis mit hohem Wasserdruck und konstanter Temperatur bieten.

Das skandinavische Design zeigt sich in unserem minimalistischen, funktionalen und ästhetisch ansprechenden Ansatz, der sicherstellt, dass unsere Produkte nicht nur effizient arbeiten, sondern auch die optische Attraktivität jedes Raumes erhöhen. Diese Produkte sind ideal für umweltbewusste Verbraucher, Hotels, Spas, Fitnesscenter und private Hausbesitzerinnen, die sowohl Nachhaltigkeit als auch Design schätzen.

Wenn Du auf die Zusammenarbeit mit Hotels zurückblickst und wie ihr sie auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt habt: Was war deine größtes Aha?

Johannes: Viele Hotels sind sich gar nicht bewusst, wie viel sie für das Wasser und die Energie zahlen, die ihre Duschen verbrauchen! Wenn wir die Möglichkeit haben, ihre Zahlen zu überprüfen, sind sie oft sehr überrascht, wenn sie das Einsparpotenzial erkennen, das durch die Installation unserer Produkte erreicht werden kann.

Wir haben auch gelernt, dass Hotelgäste eher nicht bereit sind, ihr Verhalten aktiv zu ändern, um Wasser und Energie zu sparen. Wenn sie für einen Hotelaufenthalt bezahlen, nutzen sie die Dusche oft viel mehr als zu Hause. Dies gilt besonders für 4- und 5-Sterne-Hotels, in denen der Wasserverbrauch sehr hoch sein kann.

Um den Bedürfnissen der Hotelbranche besser gerecht zu werden, haben wir deshalb ein Finanzierungsmodell eingeführt, bei dem die Kosten zwischen der Eigentümergesellschaft und der Betreiberfirma aufgeteilt werden können. Die Eigentümerin zahlt einen Betrag, der den Kosten eines herkömmlichen hochwertigen Duschsystems entspricht, während der Betreiber eine monatliche oder jährliche Gebühr für einen Serviceplan zahlt, der Verbrauchsmaterialien und eine 10-jährige Garantie umfasst.

Mit diesem Modell werden die Betriebskosten pro Zimmer sofort niedriger als bei einer herkömmlichen Dusche. Heutzutage sprechen die Menschen immer mehr über Wassereinsparung, aber gehen trotzdem nicht unbedingt smarter mit Wasser um.

Viele Hotels sind sich gar nicht bewusst, wie viel sie für das Wasser und die Energie zahlen, die ihre Duschen verbrauchen!
Wenn wir die Möglichkeit haben, ihre Zahlen zu überprüfen, sind sie oft sehr überrascht, wenn sie das Einsparpotenzial erkennen, das durch die Installation unserer Produkte erreicht werden kann.
@JohannesMelin via @weareMAp

Was sind deine drei wichtigsten Empfehlungen zum Wassersparen?

Johannes:

1. Verkürze deine Duschzeit (oder installiere eine Orbital-Dusche :-) ).

2. Sei smart: Drehe den Wasserhahn ab, während Du Deine Zähne putzt, fülle die Spülmaschine vollständig und halte kaltes Trinkwasser in einem Krug im Kühlschrank.

3. Installiere Dual-Flush-Toiletten oder noch besser, den Orbital-Tap, für bis zu 100% Grauwassernutzung vom Waschbecken zur Toilettenspülung.

Hast Du Empfehlungen für Hoteliers, wie sie ihre Reise zur Nachhaltigkeit beginnen oder vorantreiben können?

Johannes: Engagiere eine Fachperson, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, um den aktuellen Zustand zu analysieren und Bereiche mit großem Verbesserungspotenzial zu identifizieren.

Wichtige Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit umfassen immer:

1. Implementierung energieeffizienter Lösungen

2. Reduzierung des Wasserverbrauchs

3. Eine Minimierung von Abfall

4. Eine Auswahl an biologischen und lokal bezogenen Lebensmitteln

Und wie immer, unsere abschließende MAp meets Frage: Was macht für dich persönlich ein wirklich einzigartiges Hotelerlebnis aus?

Johannes: Frisch gebackenes Brot zum Frühstück, ein bequemes Bett in einem kühlen und ruhigen Zimmer und natürlich eine lange und erfrischende Dusche ohne unnötige Verschwendung von Wasser und Energie.

Wie Hotels ihren Wasser-und Energieverbrauch mit Orbital Systems reduzieren können
Wie Hotels ihren Wasser-und Energieverbrauch mit Orbital Systems reduzieren können
Wie Hotels ihren Wasser-und Energieverbrauch mit Orbital Systems reduzieren können
Wie Hotels ihren Wasser-und Energieverbrauch mit Orbital Systems reduzieren können

Über Orbital Systems:

Orbital Systems ist ein schwedisches Unternehmen, das sich auf innovative wasser- und energiesparende Lösungen spezialisiert hat, die Nachhaltigkeit mit skandinavischen Designprinzipien verbinden. Zu ihren Hauptprodukten gehören die Orbital-Dusche, die als "Erste Kreislaufdusche der Welt" beschrieben wird, und der kürzlich eingeführte Orbital-Tap. Beide nutzen modernste Kreislauftechnologie, um den Wasser- und Energieverbrauch erheblich zu reduzieren, ohne den Komfort oder die Leistung zu beeinträchtigen. Diese Produkte sind für umweltbewusste Verbraucher, Hotels, Spas, Fitnesscenter und private Hausbesitzerinnen konzipiert, die sowohl Nachhaltigkeit als auch Ästhetik schätzen.

Das Engagement von Orbital Systems für Wassereinsparung zeigt sich in der Fähigkeit ihrer Produkte, Wasser zu reinigen und wiederzuverwenden, wodurch jährlich zehntausende Liter Wasser pro Person eingespart werden können.

Die Lösungen des Unternehmens wurden an verschiedenen Standorten in Europa installiert, darunter Hotels und private Unterkünfte.

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Wie Hotels ihren Wasser-und Energieverbrauch mit Orbital Systems reduzieren können MAp Boutique Consultancy

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MAp Boutique Consultancy ist davon überzeugt, dass Marken nicht nur erfolgreich, sondern auch nachhaltig sein können – und sollen! Im letzten Jahr haben wir zunehmend Anfragen erhalten, nachhaltige Hotelmarken zu entwickeln, was uns als B-Corp-zertifiziertes Unternehmen ganz besonders freut.

Verbraucher und Konsumentinnen sind heute anspruchsvoller und sinnbewusster als früher. Sie wollen mehr: eine Verbindung zu Marken, die ihre eigenen Werte widerspiegeln. Das bedeutet, dass Marken nun intensiver unter die Lupe genommen werden und nicht nur hinsichtlich ihrer Produkt- und Dienstleistungsqualität, sondern auch in Bezug auf ihre Verpflichtung gegenüber Menschen und Umwelt beurteilt werden.

In diesem Blogpost lernst du, wie du eine nachhaltige Hotelmarke entwickelst.

  • durch MAp’s 4 P der Nachhaltigkeit
  • durch eine gut gestaltete optisch-visuelle Identität
  • durch das Prüfen deiner Lieferkette
  • durch umweltfreundliche Marketingmaterialien
  • durch die Prinzipien nachhaltiger Kommunikation
Untertitel
Dein persönlicher Erfolgsplan
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Schritt für Schritt zum nachhaltigen Branding
Paragraphs

Was genau macht eine Marke nachhaltig?

Nachhaltiges Branding bedeutet, Nachhaltigkeit tief in die Identität, Werte und Anwendung einer Marke zu integrieren. Das geht über die oberflächliche Verwendung von umweltfreundlichen Bildern oder Slogans hinaus und erfordert tiefgreifendes ökologisches, soziales und ökonomisches Engagement.

Eine nachhaltige Marke kann Veränderungen bewirken, die Loyalität von Verbraucherinnen stärken und zu positivem Handeln inspirieren.

Nachdem wir die Bedeutung nachhaltigen Hotelbrandings aufgezeigt haben, werfen wir nun einen Blick darauf, wie man eine nachhaltige – und erfolgreiche – Marke kreiert.

Dieser Leitfaden von MAp erleichtert dir den Einstieg:

1. Wende MAp's 4 P der Nachhaltigkeit an: Purpose, People, Planet, Profit

Bei der Entwicklung jeder Marke betrachten wir sie ganzheitlich durch die Linse der 4 P. So können wir eruieren, wie wir den Purpose eines Hotels am besten darstellen, alle beteiligten Menschen inspirieren und fördern, den Einfluss auf den Planeten minimieren und gleichzeitig auch wirtschaftlichen Nutzen für alle schaffen.

Wenn du eine neue nachhaltige Hotelmarke entwickelst oder deine bestehende Hotelmarke überarbeitest, empfehlen wir, die 4 P stets im Blick zu behalten und so sicherzustellen, dass sie sich in jedem Aspekt deiner Marke widerspiegeln – von der optisch-visuellen Identität bis hin zur verbalen Identität und dem sensorischen Branding.

2. Entwickle eine durchdachte optisch-visuelle Identität, die nicht nur aktuellen Anforderungen gerecht wird, sondern auch langfristig anpassungsfähig ist

Das Erneuern oder Schaffen einer Hotelmarke ist eine umfangreiche Aufgabe, die auch die Herstellung neuer Marketingmaterialien und das Entsorgen der alten (= mehr Müll) mit sich bringt.

Durch nachhaltiges Hotelbranding umgehst du dieses Problem, indem du eine visuelle Identität schaffst, die zeitlos ist. Sie veraltet nicht, sondern wächst mit deinem Unternehmen, egal in welche Richtung.

3. Prüfe deine Lieferkette auf nachhaltig agierende Lieferanten

Es ist wichtig, Materialien und Dienstleistungen von verantwortungsbewussten Partnerinnen zu beziehen, die mit deinen Nachhaltigkeitswerten übereinstimmen. Wenn möglich, gib kleinen Unternehmen, lokalen Betrieben und von Frauen und Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund geleiteten Firmen eine Chance.

Überprüfe außerdem, ob deine Partner Nachhaltigkeitszertifizierungen haben, um sicherzustellen, dass sie auch wirklich nachhaltig handeln.

Nachhaltiges Branding geht über die oberflächliche Verwendung von umweltfreundlichen Bildern oder Slogans hinaus
und erfordert tiefgreifendes ökologisches, soziales und ökonomisches Engagement.
@weareMAp

4. Setze auf umweltfreundliche Marketingmaterialien

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Optionen für umweltfreundliche Materialien und Verpackungen. Von biologisch abbaubarem Papier bis zu umweltfreundlicher Druckertinte, du schöpfst aus einer Vielzahl an Möglichkeiten! Für die richtigen Marketingmaterialien für dein Hotel solltest du also zuerst eine umfassende Recherche durchführen. Das Ziel ist es, diejenigen Partner und Produkte zu finden, die dir bestmöglich dabei helfen, deine nachhaltige Marke zu verwirklichen und umzusetzen.

5. Folge den Prinzipien nachhaltiger Kommunikation und schaffe eine emotionale Verbindung zu deinen Kundinnen

Bei der Kommunikation deiner Hotelmarke solltest du dich an MAp’s 10 Prinzipien nachhaltiger Kommunikation orientieren: Transparenz, Inklusivität, kulturelle Sensibilität, Klarheit, Verantwortung, Authentizität, Fortschritt, Relevanz, Inspiration und Ethik.

Wir empfehlen auch, emotionale Erzähltechniken (= emotionales Storytelling) einzusetzen, um eine besondere Verbindung und Anziehungskraft zu schaffen – nicht nur für deine Gäste, sondern auch für deine Mitarbeitenden, Partnerinnen sowie die Lokalbevölkerung.

The Sustainable Hotel Handbook: Kommunikation

Meistere deine Nachhaltigkeitskommunikation.

Kommuniziere deine Nachhaltigkeitsaktivitäten richtig, um Greenwashing zu vermeiden, mehr Erfolg zu haben und echte Veränderungen zu bewirken.

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Schritt für Schritt zum nachhaltigen Branding

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Wie jede Reise sollte auch deine Hotel-Nachhaltigkeitsreise einzigartig und authentisch sein. Anstatt nur ein „grünes“ Image aufzubauen, empfehlen wir dir, nach mehr zu streben. Das bedeutet, deinen intrinsischen Purpose zu finden und dich Werten zu verschreiben, die über den reinen Gewinn hinausgehen.

Deine Nachhaltigkeitsreise soll das einzigartige Konzept deines Hotels und deine Wünsche für die Welt widerspiegeln. Nachhaltigkeit bedeutet nicht, einem vorgefertigten Pfad zu folgen. Es geht darum, deinen ganz eigenen, persönliche Weg zu finden und zu gehen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, wie du die Nachhaltigkeitsreise deines Hotels erfolgreich beginnst und dadurch die Grundlage für einen erfolgreichen Weg #onwards legst.

In diesem Blogpost lernst du, wie du deine ganz persönliche Reise hin zu einem nachhaltigen Hotel-Business erfolgreich beginnen kannst:

  • durch das Kennen und Verstehen der Vorteile gesamtheitlicher Hotelnachhaltigkeit
  • durch das Eruieren deines Status quo in puncto Hotelnachhaltigkeit
  • durch das Definieren deines Purpose – dein WARUM und dein Kompass
  • durch beständiges Weiterentwickeln deiner Nachhaltigkeitsinitiativen #SchrittfürSchritt
Untertitel
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu deinem nachhaltigen Hotel
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Wie du deine Reise hin zu einem nachhaltigen Hotel-Business erfolgreich beginnst
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1. Verstehe die Vorteile gesamtheitlicher Hotelnachhaltigkeit

Bevor du loslegst, solltest du wissen, dass Nachhaltigkeit nicht nur gut für Menschen und den Planeten ist – sie ist auch gut für dein Geschäft. Deshalb stellen wir dir nun die Vorteile eines nachhaltigen Hotels vor. Das dürfte Motivation genug sein. :-) 

1. Steigerung der Attraktivität: Laut dem Nachhaltigkeitsreisebericht von Booking.com (2021) halten 83 % der globalen Reisenden nachhaltiges Reisen für wichtig, wobei 61 % angeben, nachhaltiger reisen zu wollen.

2. Steigerung der Gästeloyalität: Nachhaltige Hotels vermitteln eine Botschaft, die in der Gesellschaft immer relevanter wird. Bewusste Reisende bevorzugen es, gleichgesinnte Einrichtungen zu unterstützen, und kehren dank besserer Gästeerlebnisse eher zu solchen Unterkünften zurück.

3. Größere Widerstandsfähigkeit: In turbulenten Zeiten sind nachhaltige Hotels besser darauf vorbereitet, mit Herausforderungen und Risiken umzugehen, die sich aus Veränderungen in Lieferketten, behördlichen Anforderungen, rechtlichen Fragen, Streitigkeiten und Reputationsrisiken ergeben.

4. Zunehmende Investitionen: Sowohl der öffentliche als auch der private Sektor investieren zunehmend in Unternehmen, die größere Vorteile für den Planeten bringen und nachhaltige Wirtschaftspraktiken anwenden.

5. Inspiration und Mehrwert: Nachhaltige Hotels bieten nicht nur einen Mehrwert für ihre Gäste, sondern ziehen auch Top-Talente an (und binden sie). Sie gewinnen die besten Mitarbeitenden und Partnerinnen, steigern den langfristigen Geschäftswert und können die Gesellschaft vor Ort unterstützen.

6. Kosteneinsparungen: Energieeffiziente Technologien und reduzierter Ressourcenverbrauch können im Laufe der Zeit zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.

7. Positives Markenimage und Wettbewerbsvorteil: Ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit kann das Ansehen von Hotels verbessern und sie in einem gesättigten Markt abheben.

Nachhaltigkeit bedeutet nicht, einem vorgefertigten Pfad zu folgen.
Es geht darum, deinen ganz eigenen, persönlichen Weg zu gehen.
@weareMAp

2. Überprüfe deinen Status quo in puncto Nachhaltigkeit

Du weißt jetzt, warum es sich lohnt, die Nachhaltigkeitsreise auch für dein Hotel anzutreten. Aber nun stehst du wahrscheinlich vor der nächsten Frage: WIE mache ich das? Und, was noch wichtiger ist, WO fange ich an?

Keine Sorge! Wir haben ein nützliches, kostenloses Tool, um diese Frage zu beantworten. Denn womit du beginnst, hängt von der aktuellen Situation deines Hotels ab. Nimm dir deshalb zehn Minuten Zeit, um das MAp-Nachhaltigkeits-Assessment durchzuführen. Mit gezielten Fragen zu Themen wie Energieeffizienz, soziale Verantwortung und Ressourcenmanagement erhältst du nicht nur eine detaillierte Analyse deines aktuellen Status quo in Sachen Nachhaltigkeit, sondern auch wertvolle Einblicke für zukünftige Maßnahmen.

Dein Einsatz für nachhaltige Veränderungen beginnt HIER:

Warum du das Nachhaltigkeits-Assessment machen solltest:

  • Verstehe das aktuelle Nachhaltigkeitsniveau in deinem Hotel und finde den Ausgangspunkt für deine nächsten Schritte.
  • Tauche tiefer in die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit in einem Hotel ein.
  • Sammle erste Ideen und Einblicke, wie dein Hotel nachhaltiger und erfolgreicher werden kann.
  • Finde heraus, welche Handbücher und Ressourcen für nachhaltige Hotels dir persönlich am meisten helfen können.
  • Erhalte maßgeschneiderte Empfehlungen für die nächsten Schritte in deiner nachhaltigen Hotelentwicklung.

3. Definiere deinen Purpose

Top! Mit dem Nachhaltigkeits-Online-Assessment ist der Ausgangspunkt für deine Nachhaltigkeitsreise klar definiert. Das heißt, es ist Zeit, deinen Purpose zu definieren. Bei MAp beurteilen wir Nachhaltigkeit im Hotel stets durch die Linse unserer 4 P der NachhaltigkeitPurpose, People, Planet, Profit. Dabei beginnen wir jede Nachhaltigkeitsreise mit deinem Purpose = deinem WARUM.

Indem du deinen Purpose definierst, kannst du dich bei der Nachhaltigkeitsreise auf das konzentrieren, was für dein Hotel am wichtigsten ist: deine Nachhaltigkeitspriorität – sei es People, Planet oder Profit. Dein Purpose gibt an, welchen Weg du einschlägst. Er inspiriert dich und dein Team dazu, mit Leidenschaft und Ausdauer an eurem Ziel zu arbeiten. Zum Beispiel: Wenn der Purpose deines Hotels „Menschen wieder mit der Natur in Kontakt bringen“ ist, könnte deine Nachhaltigkeitspriorität die Umweltverträglichkeit, also Planet, sein.

Um zum Kern deines Purpose zu gelangen, stelle dir folgende Fragen:

  • WARUM tust du, was du tust?
  • WARUM begibst du dich auf diese Reise?
  • WELCHE Veränderung möchtest du in dieser Welt bewirken?

Wir haben dem Thema Purpose ein ganzes Handbuch gewidmet, um dir bei der Formulierung deines Warum zu helfen, es in deine Abläufe zu integrieren und es mit der Welt zu teilen – wirf einen Blick HIER rein.

4. Beständige Weiterentwicklung #SchrittfürSchritt

Dein Purpose ist dein Kompass auf der Nachhaltigkeitsreise. Er hilft dir, deine Nachhaltigkeitspriorität zu bestimmen: sei es sozial (People), umweltorientiert (Planet) oder wirtschaftlich (Profit) nachhaltig. Dein nächster Schritt besteht darin, dich deiner persönlichen Priorität zu widmen. Und solltest du Hilfestellungen benötigen, haben wir eine gute Nachricht für dich: Wir haben ein Handbuch für jedes P, das tiefgehende Einblicke und Schritte im jeweiligen Nachhaltigkeitsbereich bietet und dir konkrete und praktische Maßnahmen aufzeigt.

Nachdem du deine erste Priorität erfolgreich angegangen bist, vergiss nicht, die anderen Aspekte der Nachhaltigkeit in Angriff zu nehmen. Immerhin muss ein Hotel um wirklich nachhaltig zu sein ganzheitlich nachhaltig sein.

Und denk immer daran: Nachhaltigkeit ist eine Reise! Wichtig ist, dass du den ersten Schritt machst. Hoffentlich ist dir jetzt auch klar, welcher das für dich und dein Hotel ist.

The Sustainable Hotel Roadmap

Verwende diese interaktive RoadMAp als Leitfaden zur Umsetzung nachhaltiger Praktiken in deinem Hotel.

Mit dieser kostenlosen interaktiven RoadMAp führen wir dich durch die 4 Schritte, die du jetzt unternehmen kannst, um dein Hotel #SchrittfürSchritt nachhaltiger zu gestalten.

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Wie du deine Reise hin zu einem nachhaltigen Hotel-Business erfolgreich beginnst

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