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Jeden Tag arbeiten wir mit Menschen, die Hotellerie besser machen wollen – für alle.
Aber was bedeutet „besser“ eigentlich? Und woran merken wir, ob wir wirklich vorankommen?

Genau darum geht es in unserem Impact Report 2025 (ENG): Wir zeigen, woran wir gearbeitet haben, was wir umgesetzt haben, was Wirkung entfaltet hat – und was wir daraus gelernt haben. Und wir machen sichtbar, wie wir Fortschritt messen, damit aus Haltung nachvollziehbare Ergebnisse werden.

Bei MAp geht es nicht um Buzzwords. Als Certified B Corporation setzen wir uns selbst hohe Standards – in Strategie und Governance genauso wie im Umgang mit Menschen, Planet und Purpose.

Unser Impact Report ist dabei unser jährlicher Klartext-Moment: Was läuft gut, wo dürfen wir nachschärfen, und was nehmen wir als Nächstes in die Hand? Gleichzeitig ist er eine Einladung an alle, die uns begleiten: bessere Wege des Wirtschaftens mitzugestalten – ehrlich, pragmatisch und mit einer Portion Positivität.

Untertitel
Warum Impact zählt – und wie wir ihn messen
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MAp Impact Report 2025: impact reporting for sustainable hospitality
Paragraphs
Es gibt kein Zurück.
Nur #onwards – in Richtung einer Zukunft, für die es sich zu bleiben lohnt.
MAp Boutique Consultancy

Wie wir unseren Impact messen

Wir betrachten unsere Wirkung durch die B Corp Impact Assessment Perspektive – über Governance, Workers, Community, Environment und Customers. Weil Impact nicht „gefühlt“ sein sollte, sondern nachvollziehbar, vergleichbar und belegbar.

Im Report 2025 ordnen wir unsere Fortschritte entlang von vier Dimensionen:

  • People – von unserem Team bis zu den Communities, die wir stärken
  • Planet – von bewussten Entscheidungen im Alltag bis zu langfristigen Veränderungen
  • Profit – nicht als Ziel, sondern als Ermöglicher für Wirkung
  • Purpose – unser Warum, und der Kompass, der uns ausrichtet

Und wie schaffen wir das im Alltag? Indem wir an Positivität glauben (ja, wir lieben unsere Ps 😊) – denn Positivität ist die Energie und Haltung, die alles antreibt, was wir tun.

Das beinhaltet der Report

  • Unsere Fokusbereiche und wichtigsten Meilensteine aus 2025
  • Was wirklich Wirkung gezeigt hat – und was nicht
  • Die Learnings, die wir in 2026 mitnehmen
  • Unsere nächsten Prioritäten – klar, konkret und auf den Punkt

Wir teilen auch, wo wir danebenlagen, was uns überrascht hat und warum wir bewusst optimistisch bleiben. Denn eines ist sicher: Es gibt kein Zurück. Nur #onwards. ☻ 

Impact Report

MAp's Impact Report 2025

MAp’s Impact Report 2025 bringt unser Jahr auf den Punkt – woran wir gearbeitet haben, was wirklich Wirkung gezeigt hat und was wir daraus gelernt haben. Wir zeigen, wie wir Impact durch die B Corp Perspektive messen und welche Prioritäten als Nächstes auf der MAp stehen.

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MAp Impact Report 2025: impact reporting for sustainable hospitality

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In dieser kostenlosen Vorlage bekommst du eine praxiserprobte Struktur, Leitfragen und konkrete Hinweise, damit du deinen Nachhaltigkeits-Bericht für dein Hotel Schritt für Schritt erstellst, ohne dich in Theorie zu verlieren.

CHF 0.00

Im digitalen Format zum Download erhältlich.

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Hotel-Nachhaltigkeitsbericht
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Hotel-Nachhaltigkeitsbericht
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Kostenlose Vorlage: Nachhaltigkeits-Bericht für Hotels erstellen

Ein Nachhaltigkeitsbericht ist heute weit mehr als ein „nice to have“ – er ist ein zentraler Baustein für Vertrauen, Sichtbarkeit und Zukunftssicherheit in der Hotellerie. Mit diesem kostenlosen Template begleiten wir dich #SchrittfürSchritt durch den Prozess.

Du erhältst ein Word-Dokument, das alle notwendigen Schritte sowie ergänzende Hintergrundinformationen enthält. Deine Inhalte kannst du direkt in das vorbereitete Template eintragen. 

Diese Fragen beantwortet der kostenlose Download:

Welche Informationen gehören in einen Nachhaltigkeits-Bericht für Hotels?

  • Welche Informationen gehören in einen Nachhaltigkeits-Bericht für Hotels?
  • Wie finde ich die richtige Balance zwischen Zahlen, Fakten und Storytelling?
  • Wie kommuniziere ich meine Fortschritte glaubwürdig – und ohne Greenwashing?
  • Welche Strukturen und Standards helfen mir, langfristig vergleichbar zu berichten?
Hotel-Nachhaltigkeitsbericht
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Hotel-Nachhaltigkeitsbericht
Hotel-Nachhaltigkeitsbericht
Untertitel
Erstelle deinen Nachhaltigkeits-Bericht mit klarer Struktur, passenden Inhalten und einer Vorlage, die du direkt ausfüllen kannst.
Why you need it
  • Erhalte eine vollständige Vorlage mit klarer Struktur für deinen Nachhaltigkeits-Bericht.
  • Lerne, wie du Daten, Ziele und Maßnahmen transparent darstellst.
  • Nutze Best-Practice-Beispiele als Inspiration für deinen eigenen Weg.
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Nachhaltigkeit ist kein Nice-to-have, sondern sollte Bestandteil jedes zukunftsfähigen Hotelunternehmens sein.

Ein guter Bericht zeigt, wofür du stehst, macht deine Werte messbar und schafft Vertrauen bei Gästen, Partnern, im Team und bei den Menschen vor Ort.

Du willst über 2025 berichten oder heute schon die Basis für einen starken 2026-Report legen, weißt aber nicht, wie du beginnen sollst? Dann bist du hier goldrichtig. In diesem Blogpost brechen wir das Thema auf sechs konkrete Schritte herunter – ohne Schlagwörter, ohne Greenwashing-Theater, mit klaren Empfehlungen aus der Praxis.

Bereit loszulegen? Hier geht es zur kostenlosen Vorlage.

Untertitel
Sechs Schritte für glaubwürdiges Nachhaltigkeits-Reporting in der Hotellerie
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How to Write a Sustainability Report for Your Hotel
Paragraphs

Was ist überhaupt ein Nachhaltigkeitsbericht – und warum lohnt er sich?

Ein Bericht ist die MAp deiner Reise: warum du begonnen hast, wo du heute stehst, wohin du willst – und wie du dort hinkommst.

Er bringt Fakten und Zahlen mit deiner Geschichte zusammen: Warum braucht die Welt dein Hotel? Welche Ziele verfolgst du? Was funktioniert bereits, wo liegen Hürden, was gehst du als Nächstes an?

So wird Wirkung sichtbar, Richtung klar und Fortschritt messbar – für Gäste, Team, Investorinnen, Partner und euer Umfeld vor Ort.

Kurz gesagt: Es geht nicht um Perfektion, sondern um Transparenz, Verbindlichkeit und den Willen, immer weiter in unsere Lieblingsrichtung #onwards zu gehen.

Bevor du loslegst

Kümmere dich zunächst um das Fundament:

1) Setze dir ein Ziel: Was zählt wirklich und passt zu Zweck und Werten deines Hauses? Formuliere spezifische, messbare, erreichbare, relevante und zeitlich terminierte Ziele.

2) Bestimme deine Ausgangslage: Wie nachhaltig bist du bereits heute? Erst messen, dann steuern. Finde hier kostenlos heraus, wie nachhaltig dein Hotel bereits ist.

Ein Nachhaltigkeits-bericht
ist wie ein gutes Erinnerungsalbum
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Schritt 1: Commitment auf Führungsebene

Reporting gelingt erst dann, wenn jemand den Takt vorgibt und die Führung übernimmt. Halte also fest: Nachhaltigkeit ist Teil der Strategie – kein Nebenprojekt! Kläre dein Warum, mache es gemeinsam mit dem Team zum Teil der Jahresziele, stelle Ressourcen bereit und bleibe am Ball.

Schritt 2: Verantwortung verankern

Niemand muss den Nachhaltigkeitsbericht und die entsprechenden Maßnahmen alleine stemmen. Benenne eine verantwortliche Person oder ein kleines, bereichsübergreifendes Team aus Operations, Housekeeping, Küche, Marketing und weiteren. Wichtig sind Kompetenz und Haltung – von Datenanalyse bis Kommunikation.

Schon ein Team am Start? Sehr gut. Unsere kostenlose Einführung The Sustainable Hotel Handbook: Introduction gibt zusätzlichen Rückenwind.

Schritt 3: Passenden Reporting-Rahmen wählen

Keine Sorge, das Rad ist bereits erfunden. Verschiedene Rahmenwerke bringen Struktur und geben dir Orientierung:

Ob vollständig oder auszugsweise – wähle, was zur Größe, zur Zielgruppe und deinen Werten passt. Unsere Gratis-Vorlage zeigt, wie du deinen Bericht gemäß dieser Standards aufbaust.

Mehr Inspiration gefällig? In unserem Kommunikationshandbuch findest du Best-Practice-Beispiele von Hotels, die ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten erfolgreich kommunizieren.

Hotel-Nachhaltigkeitsbericht – so gelingt er wirklich
Hotel-Nachhaltigkeitsbericht – so gelingt er wirklich

Schritt 4: Stakeholder einbeziehen

So richtig wirkmächtig wird ein Bericht, wenn verschiedene Perspektiven aufscheinen: Gäste, Mitarbeitende, Lieferantinnen, Nachbarschaft, Investoren. Stellt Fragen, hört zu, etabliert Feedback-Schleifen. Kommuniziert offen, was ihr tut – und warum. So wächst Vertrauen.

Schritt 5: Externe Bestätigung für mehr Glaubwürdigkeit

Du und dein Team müsst nicht alles selbst beweisen. Unabhängige Prüfungen und Zertifizierungen erhöhen Glaubwürdigkeit, beinhalten stärkere Aussagen und bringen oft Ideen für Verbesserungen. Gleichzeitig sendest du ein Signal an alle Stakeholder: Es ist uns ernst – und wir lassen uns messen.
Wir von MAp gehen diesen Weg selbst auch: Seit 2021 sind wir B Corp-zertifiziert!

Schritt 6: Bericht schreiben und teilen

So langsam fügt sich alles zusammen: Purpose, Vorgehen, Maßnahmen, Kennzahlen und Learnings klar, verständlich und konsistent darstellen. Zahlen transparent machen und nächste Schritte benennen.

Wichtig: Reporting ist kein einmaliges Projekt, sondern Teil eines Weges – und dieser wird mit der Zeit immer noch sichtbarer, wirksamer und bedeutsamer!

Das große Finale – brauchst du Unterstützung?

Der erste Bericht kann ganz schön überfordernd wirken, das verstehen wir. 

Genau dafür gibt es von nun an unsere kostenlose Vorlage: The Sustainable Hotel Insights: Nachhaltigkeitsreporting im Hotel. Sie liefert Struktur, beinhaltet Leitfragen und gibt dir einen Vorsprung – damit der Fokus auf Inhalt, Wirkung und Geschichte liegt. Und wenn es trotzdem mal hakt, unterstützen wir dich gerne! ☻ 

Vielen Dank, dass du dich mit uns auf den Weg machst, um etwas auf unserem Planeten zu bewegen und zu bewirken! #onwards

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Template für glaubwürdiges Nachhaltigkeits-Reporting in der Hotellerie

In dieser kostenlosen Vorlage erhältst du Informationen, Anleitungen und Tipps zum Verfassen eines Nachhaltigkeitsberichts für dein Hotel.

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Hotel-Nachhaltigkeitsbericht – so gelingt er wirklich

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Dieser kostenlose Guide gibt dir sechs Prinzipien als klare Orientierung, damit soziale Nachhaltigkeit im Hotel nicht abstrakt bleibt. Du erkennst schnell, wo du ansetzen kannst, welche Maßnahmen wirklich zählen und wie du Fortschritt im Team verankerst.

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Im digitalen Format erhältlich. 

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Social Sustainability in Hotels – 6 Principles
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Social Sustainability in Hotels – 6 Principles
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6 Prinzipien um als Hotel sozial nachhaltiger zu werden

Soziale Nachhaltigkeit beginnt mit einer Haltung – der Entscheidung, Menschen an die erste Stelle zu setzen. Dieser kompakte Leitfaden zeigt, wie Hotels inklusive Gastfreundschaft gestalten, Barrieren abbauen und Teilhabe ermöglichen. Wir geben dir sechs Prinzipien an die Hand, damit aus Haltung Handeln wird – nachvollziehbar, respektvoll und wirksam.

Das erwartet dich:

  • Eine klare Einordnung: Was soziale Nachhaltigkeit bedeutet – und warum sie die Basis moderner Gastfreundschaft ist.
  • Sechs Prinzipien mit konkreten To-dos für Team und Gäste – von inklusiver Sprache bis zu barrierefreier Orientierung.
  • Best Practice aus der Hotellerie mit wirkungsvollen Beispielen, die zeigen, wie es im Alltag gelingt.
  • Weiterführende Ressourcen, damit du den nächsten Schritt sicher gehst.

Diese Fragen beantwortet der kostenlose Download:

  • Was bedeutet soziale Nachhaltigkeit im Hotel – kurz, verständlich und praxisnah?
  • Wie schaffe ich faire, inklusive Strukturen für Team und Gäste – von der Stellenausschreibung bis zum Check-out?
  • Welche Prinzipien helfen, Haltung in Handlung zu übersetzen – heute und langfristig?
  • Wie starte ich konkret – und wie bleibe ich auf Kurs?
Social Sustainability in Hotels – 6 Principles
Social Sustainability in Hotels – 6 Principles
Social Sustainability in Hotels – 6 Principles
Social Sustainability in Hotels – 6 Principles
Untertitel
Klare Leitlinien und praxisnahe Beispiele, damit du soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag umsetzt und deine Stakeholder gezielt stärkst.
Why you need it
  • Klarheit gewinnen – präzises Fundament statt Buzzwords.
  • Sofort loslegen – umsetzbare Schritte für Rezeption, Housekeeping, Küche und Management.
  • Employer Brand stärken – glaubwürdig, menschenzentriert und zukunftssicher.
  • Gästeerlebnis verbessern – echte Inklusion erhöht Zufriedenheit und Weiterempfehlungen.
  • Weiterdenken – Best-Practice-Einblicke sowie kuratierte Links und Materialien unterstützen dich auf dem Weg #onwards.
Zero Price view
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In unseren MAp Client Stories treffen wir inspirierende, innovative Hoteliers und Hospitality-Profis, die wir mit unseren MAp-Services unterstützen und empowern dürfen. Wir sprechen über ihre Wege, ihre wichtigsten Learnings und das gewisse Etwas, das ihre Konzepte einzigartig macht.

Heute freuen wir uns darauf, das Gespräch mit Christine Karadar vom Hotel Masatsch zu führen. Christine leitet das Inklusionshotel in Kaltern, in dem Vielfalt nicht einfach Teil des Konzepts ist, sondern das Konzept selbst. Gemeinsam mit ihrem Team zeigt sie, wie soziale Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb selbstverständlich gelingen kann: mit Haltung, mit Herz und mit Wirkung. 

Die Zusammenarbeit mit Masatsch war und ist uns eine große Freude!Durch eine inklusive Webseite und zielgerichtete Design- und Marketing-Leistungen schärfen wir die Botschaft, erhöhen die digitale Zugänglichkeit und machen sichtbar, was diesen Ort auszeichnet.

 
Untertitel
MAp Client Stories: Im Gespräch mit Christine Karadar, Gastgeberin im inklusiven Hotel Masatsch in Kaltern am See (Südtirol)
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Wie gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag – jenseits von Symbolik und Sonntagsreden?
Paragraphs
Bei uns sind wirklich alle willkommen
– mit oder ohne Einschränkung.
Christine Karadar, Hotel Masatsch

Liebe Christine, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst für unsere Client Story! Bevor wir in die Tiefe gehen: Wie bist du ins Masatsch gekommen? 

Christine: Ich habe das Hotel Masatsch schon lange mit Interesse verfolgt – einfach, weil mich fasziniert hat, wie dieses Konzept funktioniert. Dabei komme ich eigentlich aus ganz anderen Bereichen: Ich war im Eventmanagement tätig, habe aber auch im sozialen Bereich gearbeitet, mich dort um Themen wie Pflege und Inklusion gekümmert – also darum, wie Menschen mit Behinderung besser in den Alltag integriert werden können. 

Das Hotel Masatsch war für mich immer ein Paradebeispiel dafür, wie so etwas gelingen kann. Als ich gesehen habe, dass eine neue Leitung gesucht wird, habe ich mich beworben – und bekam die Stelle. 

Jetzt bin ich mitten drin in diesem besonderen Projekt, das auf den ersten Blick ein soziales ist, aber gleichzeitig auch ein ganz normales Hotel für alle Gäste. Bei uns sind wirklich alle willkommen – Menschen mit oder ohne Einschränkung, mit oder ohne Behinderung.

 

Im Masatsch wird Inklusion tagtäglich gelebt – ganz selbstverständlich und mit viel Feingefühl. Was macht diesen Ort für dich so besonders? Und was macht ihr anders als „klassische“ Hotels? 

Christine: Das Hotel Masatsch ist wirklich ein besonderer Ort – er hat etwas Energetisches, wenn ich das so sagen darf. Schon bevor ich hier gearbeitet habe, kam ich oft als Besucherin her, einfach um im Café zu sitzen oder im Restaurant etwas zu essen. Und jedes Mal hatte ich das Gefühl: Hier fühlt man sich einfach wohl. Dieser Platz hat seine eigene, positive Energie. 

Jetzt, wo ich mitten im Geschehen bin, spüre ich das jeden Tag noch stärker. Besonders macht diesen Ort vor allem die Arbeit mit unseren Mitarbeitenden mit Behinderung. Sie kommen mit einer Begeisterung und Freude zur Arbeit, die ansteckend ist. Das merkt man sofort, wenn man hierherkommt – etwa wenn mich unser Mitarbeiter an der Bar jeden Morgen mit einem Lächeln und einem Kaffee begrüßt und sagt: „Schön, dich zu sehen!“ 

Rund 40 Prozent unseres Teams – also etwa 30 Mitarbeitende insgesamt – sind Menschen mit Beeinträchtigung. Sie arbeiten in der Küche, im Service, im Housekeeping oder in unserem Gartenprojekt, in dem wir eigenes Gemüse anbauen. Natürlich ist das auch eine tägliche Herausforderung, denn wir begleiten, unterstützen und trainieren diese Menschen kontinuierlich. Vieles muss man immer wieder üben und wiederholen – fast wie in einer Schule. Aber genau das macht unsere Arbeit so wertvoll.

So gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag
So gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag

Ihr habt ein vielfältiges Team mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten. Was braucht es, damit dieses Miteinander funktioniert und was können andere Hotels daraus lernen? 

Christine: Wer hier arbeitet, braucht vor allem eines: Verständnis – und ein echtes Interesse an Menschen. Denn unser Team ist bunt und vielfältig, mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen

Es braucht den Willen, andere zu begleiten, Wissen zu teilen und Dinge immer wieder gemeinsam zu üben, bis sie wirklich sitzen. Gerade die Teamleiterinnen und Teamleiter, unser Küchenchef oder die Verantwortlichen im Service leisten dabei enorm viel. Sie übernehmen nicht nur ihre klassische Rolle, sondern sind gleichzeitig Coaches, Motivatoren und Wegbegleiter. Das bedeutet, sie müssen Zeit geben, Geduld haben und individuell auf die Mitarbeitenden eingehen. 

Der Arbeitsrhythmus bei uns ist insgesamt etwas langsamer – und das ist gut so. Ich sage oft: Wer hier arbeitet, schaltet automatisch zwei Gänge zurück. Dieses Tempo schafft Raum für echtes Miteinander. Was andere Hotels daraus lernen können? Dass Inklusion kein Hindernis ist, sondern eine Bereicherung. 

Wenn man Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten eine echte Chance gibt, entsteht ein Arbeitsumfeld, das von Geduld, Empathie und gegenseitigem Respekt geprägt ist – und genau das spüren auch die Gäste.

 

Viele Hotels möchten inklusiver werden, tun sich aber schwer mit dem ersten Schritt. Was sind aus deiner Sicht die häufigsten (Denk-)fehler – und worauf kommt es wirklich an? 

Christine: Für mich bedeutet soziale Nachhaltigkeit, Menschen mit Behinderung nicht nur einzubeziehen, sondern ihnen echte Chancen zu geben. Ich glaube, der häufigste Denkfehler liegt darin, dass viele Betriebe Inklusion als Zusatzaufgabe sehen, als etwas, das „on top“ kommt. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Haltung. Es braucht die Bereitschaft, offen zu sein, Geduld zu haben und Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Wenn man diesen Schritt wagt, verändert sich etwas Grundsätzliches: im Team, im Umgang miteinander und letztlich auch im Betriebsklima. Das ist für mich gelebte soziale Nachhaltigkeit.

 

Gab es einen spezifischen Moment, in dem du gespürt hast: Genau deshalb machen wir das? Eine Begegnung, ein Feedback, ein Erlebnis, das dir im Herzen geblieben ist? 

Christine: Oh ja, da fällt mir gleich ein Moment aus diesem Sommer ein. Wir hatten eine große Gruppe aus Deutschland zu Gast – die Pfennigparade, eine Stiftung, die Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungen begleitet. Insgesamt waren über 20 Personen zwei Wochen bei uns im Haus, fast ausschließlich hier im Hotel. Das war eine Herausforderung, aber auch eine sehr besondere Erfahrung. 

Am letzten Abend hat die Gruppe für uns eine kleine Abschiedsfeier organisiert. Dabei war ein Mädchen, vielleicht neun Jahre alt, das am ersten Tag gar nicht laufen konnte. Sie kam mit einer Gehhilfe und war stark eingeschränkt. Am letzten Abend ist sie dann plötzlich ohne Hilfe auf mich zugegangen, ganz stolz, mit einem kleinen Dankesbrief für das ganze Team. 

Sie hat mir den Brief gegeben und gesagt, dass das die schönsten zwei Wochen seit Langem für sie waren. Das war ein Moment, der uns allen sehr naheging. In solchen Momenten weiß ich: Genau dafür machen wir das. 

Und solche Momente zeigen uns immer wieder, dass sich der Einsatz lohnt – und dass wir hier etwas schaffen, das wirklich einen Unterschied macht.

 

Danke, dass du das mit uns geteilt hast! Nun zum Abschluss wie immer unsere Quick 5 – fünf kurze Fragen, die in keiner MAp Client Story fehlen dürfen:

  • Ein Hotel das dich inspiriert: Hotel Frida am Wald
  • Ein Buch oder eine Ressource, das alle lesen sollten, die nachhaltiger werden wollen: Da muss ich leider passen.
  • Eine Destination, die auf deiner To-travel-Liste steht: Kirgisistan, da will ich unbedingt mal hin.
  • Ein Zitat, nach dem es sich zu leben lohnt: „Gehe vertrauensvoll in die Richtung deiner Träume. Lebe das Leben, das du dir vorgestellt hast. Wenn du dein Leben vereinfachst, werden auch die Gesetze des Lebens einfacher.“ – Henry David Thoreau, aus „Walden“ (1854).
  • Dein größter Wünsch für die Zukunft: Ein Leben voller Erlebnisse und Begegnungen – erfüllt, lebendig und getragen von guter Gesundheit und echten Freundschaften.

Über Christine Karadar

Christine ist die Direktorin des Hotel Masatsch in Kaltern, Südtirol. Sie bringt Erfahrung aus dem Eventmanagement und der sozialen Arbeit mit – und führt mit einer klaren Überzeugung: an Menschen zu glauben, Inklusion zu leben und neue Wege mutig zu gehen.

Hotel Masatsch ist ein barrierefreies Hotel in Kaltern Südtirol in der Nähe des schönen Kalterersee st ein einzigartiges barrierefreies und behindertengerechtes Hotel. Das Inklusionshotel ist auf Urlaub mit Rolli spezialisiert und garantiert unvergessliche behindertengerechte Ferien in Südtirol.

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Free Download The Sustainable Hotel Insights. 6 Prinzipien um als Hotel sozial nachhaltig(er) zu werden.

In diesem kostenlosen Leitfaden erhältst du eine kompakte Einführung in soziale Nachhaltigkeit im Hotel – klar und direkt anwendbar. Die 6 Prinzipien zeigen konkrete Schritte für Gäste und Team – von inklusiver Gastfreundschaft bis zu ganzheitlicher Barrierefreiheit.

Plus: eine kurze Best Practice, Fakten und Ressourcen für deinen sofortigen Start.

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Wie gelingt soziale Nachhaltigkeit im Hotelalltag – jenseits von Symbolik und Sonntagsreden?

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Ein gutes Hotel erkennt man daran, wie willkommen man sich fühlt – nicht daran, wie viele Sterne es hat. Manchmal braucht es dafür eine Rampe. Manchmal ein bisschen mehr Zeit beim Einchecken. Manchmal einfach nur das Gefühl: Ich werde gesehen. 

Und Barrierefreiheit beginnt genau da: im Kopf, im Herzen, in der Grundeinstellung. Sie hat weniger mit physischen Änderungen zu tun, als wir denken. Und mehr mit echter Gastfreundschaft. 

Statt Häkchen auf Checklisten geht es um Fragen wie: Wer fühlt sich hier wohl? Wer kommt gerne wieder? Wer bleibt – und warum vielleicht nicht? Dieser Blogpost lädt dich ein, Barrierefreiheit neu zu denken: nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit, dein Haus noch offener zu gestalten. Für mehr Miteinander. Für mehr Menschlichkeit. Für alle, die bei dir sein wollen.

Untertitel
Denken wir Barrierefreiheit in Hotels neu
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Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle
Paragraphs

Barrierefreiheit bedeutet Haltung, nicht Häkchen

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, dass jemand mit einem Rollstuhl in dein Haus kann. Sondern dass sie oder er es gern tut. Weil der Empfang freundlich ist, die Beschilderung verständlich, das Zimmer durchdacht – und niemand sich erklären muss. 

Es geht nicht um perfekte Lösungen, sondern um eine ehrliche Grundhaltung: „Wir wollen, dass du dich wohlfühlst – so wie du bist.“ 

Ob neurodivers, mit Sehbehinderung, Begleitperson oder Assistenzhund. Barrierefreiheit ernst nehmen heißt, nicht nach Normen, sondern nach Bedürfnissen fragen. Und das verändert den Blick: von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit. 

Denn Barrierefreiheit ist kein Sonderwunsch. Sie ist Gastfreundschaft – für alle. ☻ 

Fünf Perspektiven, mit denen du Barrierefreiheit neu denken kannst

1. Zugehörigkeit statt Sonderfall 

Inklusion beginnt da, wo niemand das Gefühl hat, „besonders“ zu sein. Barrierefreiheit bedeutet nicht, jemanden extra willkommen zu heißen – sondern nicht zu vergessen, dass sie oder er kommen könnte und gerne kommen soll. Es geht darum, Strukturen so zu gestalten, dass Menschen sich ohne Hürden bewegen, orientieren und wohlfühlen können – ohne sich erklären zu müssen

Tipp: Frage dich: Wo in deinem Haus entstehen Barrieren? Und wie kannst du Zugehörigkeit sichtbar machen? Prüfe zum Beispiel deine Türbreiten, richte Zeitfenster ohne Musik ein, kennzeichne Allergene klar – die Liste ist lang. ;-)

 

2. Kommunikation, die ankommt

Barrierefreiheit beginnt oft mit einem Wort. Oder mit dem Gefühl, verstanden zu werden – auch ohne viele Erklärungen. Denn wer Informationen nicht lesen, hören oder schnell erfassen kann, bleibt schnell draußen.

Sprache kann ausschließen. Oder sie kann Türen öffnen. 
Von einfacher Sprache über Piktogramme bis zu leichten Check-in-Erklärungen: Es sind oft kleine Dinge, die Großes bewirken. Und manchmal reicht ein Perspektivenwechsel, um zu erkennen: Das geht auch verständlicher. 

Tipp: Sprache spiegelt Haltung wider – achte auf scheinbar selbstverständliche Wörter. In der täglichen Kommunikation verwenden wir oft Begriffe, die bestimmte Sinne oder Fähigkeiten voraussetzen, ohne es zu merken. Zum Beispiel „wie du siehst“ oder „hast du schon gehört“. Doch nicht jede Person sieht, hört oder liest wie du. Und genau hier beginnt Barrierefreiheit: Nicht mit komplizierten Sätzen – sondern mit Sprache, die alle mitmeint. Mehr dazu erfährst du in unserem The Sustainable Hotel Handbuch: Kommunikation.

Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle
Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle

3. Der erste Eindruck entsteht online 

Bevor ein Gast dein Hotel betritt, war er meist schon einmal da – online. Und genau dort scheitern viele gute Ideen: Wenn Webseiten nicht lesbar sind, Buchungen kompliziert oder wichtige Infos hinter Design versteckt sind. 

Digitale Barrierefreiheit ist kein Technik-Thema – sondern ein Zeichen von echter Achtsamkeit. Denn was nützt die schönste Rampe, wenn der Weg dorthin schon zu kompliziert war? 

Tipp: Lass deine Webseite von einer Person (zum Beispiel einem älteren Menschen) testen, die sich schlecht(er) orientiert. So erfährst du, was du besser machen kannst. In unserem Blogpost zu nachhaltigen Hotelwebseiten findest du konkrete Tipps.

 

4. Zuhören schafft Weitblick 

Manchmal braucht es kein neues Konzept. Sondern einfach ein Gespräch. Menschen, die mit Einschränkungen leben, wissen genau, was sie brauchen. Wir müssen sie nur fragen – ehrlich, offen und ohne Scheu. Gäste, die Feedback geben. Mitarbeitende, die Erfahrungen teilen. Organisationen, die begleiten können: Zuhören verändert nicht nur Abläufe – sondern auch Perspektiven. 

Tipp: Starte klein. Lade jemanden aus deinem Umfeld ein, der euch mit Feedback unterstützt – bei einem Testaufenthalt, einem Rundgang oder einem gemeinsamen Gespräch mit dem Team.

 

5. Ein Hotel, das mitdenkt 

Barrierefreiheit bedeutet nicht, auf jede Eventualität vorbereitet zu sein. Sondern aufmerksam zu sein – für das, was Menschen brauchen, um sich sicher und willkommen zu fühlen. 

Es geht um Mitdenken. Um Flexibilität. Und darum, offen zu bleiben für Situationen, die nicht im Standardablauf vorkommen. 

Ein Gast reist mit Assistenzhund an? 
Eine Begleitperson braucht ein separates Bett im gleichen Zimmer? 
Jemand möchte beim Frühstück in Ruhe essen, ohne viele Reize? 
Barrierefreiheit heißt dann: Wir haben nicht alles geplant – aber wir sind bereit, Veränderungen vorzunehmen. 

Tipp: Mach Barrierefreiheit zum Thema im Team – nicht als Regelkatalog, sondern als Haltung: „Wir fragen lieber einmal mehr. Und finden gemeinsam Lösungen.“ 

Beispiel (Inspiration): Einige Supermärkte führen mittlerweile autismusfreundliche Einkaufszeiten ein – mit gedimmtem Licht, ohne Musik und Durchsagen, klar beschilderten Wegen und einem ruhigen Kassenbereich. Und wir denken dabei an den sogenannten Curb-Cut-Effekt: Bereits kleine Anpassungen helfen vielen.

Barrierefreiheit ist kein Extra,
sondern Teil echter Gastfreundschaft.
MAp Boutique Consultancy

Was du dadurch gewinnst? Eine Menge.

Barrierefreiheit ist keine Einschränkung – sie ist eine Erweiterung. Für dein Team. Für deine Gäste. Für deine Positionierung als Gastgeberin oder Gastgeber mit Haltung. Stichwort Curb-Cut-Effekt: Verbesserungen für einzelne Gruppen nützen allen – von der gut lesbaren Speisekarte über stufenfreie Zugänge bis zu Untertiteln und klarer, einfacher Sprache. Du erreichst mehr Menschen, stärkst dein Image und schaffst ein Gästeerlebnis, das bleibt – weil sich jemand wirklich gesehen fühlt.

Fazit

Barrierefreiheit ist nicht perfekt und muss es auch nicht sein. Im Bereich der Nachhaltigkeit sprechen wir bei MAp Boutique Consultancy immer davon, dass es um „Progress“, also Fortschritt, geht, nicht um die Perfektion (progress over perfection). 

Aber wir können Barrierefreiheit in Hotels neu denken – jeden Tag ein bisschen mehr. Nicht mit einem großen Umbau, sondern mit der Entscheidung, achtsamer und aufmerksamer zu sein. Und zu handeln, wo es heute schon geht. 

Wenn du tiefer eintauchen willst, lade dir unsere kostenlosen 6 Prinzipien für sozial nachhaltige Hotels herunter oder wirf einen Blick in unser The Sustainable Hotel Handbuch: Menschen. #onwards

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The Sustainable Hotel Insights. 6 Prinzipien um als Hotel sozial nachhaltig(er) zu werden.

In diesem kostenlosen Leitfaden erhältst du eine kompakte Einführung in soziale Nachhaltigkeit im Hotel – klar und direkt anwendbar. Die 6 Prinzipien zeigen konkrete Schritte für Gäste und Team – von inklusiver Gastfreundschaft bis zu ganzheitlicher Barrierefreiheit. Plus: eine kurze Best Practice, Fakten und Ressourcen für deinen sofortigen Start.

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Barrierefreiheit im Hotel: Gastfreundschaft für alle

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Gäste, Partnerinnen und Partner sowie Medien erwarten heute mehr als schöne Worte. In Europa werden die Regeln gegen irreführende Aussagen spürbar verschärft – gut so. Für Hotels heißt das: Nachhaltigkeitskommunikation so gestalten, dass sie wahr, verständlich UND nützlich ist – mit klaren Aussagen und belegbaren Fakten. So entstehen Vertrauen, Sichtbarkeit und messbarer Erfolg.

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Praktische Schritte im Einklang mit den aktuellen EU-Vorgaben
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Hotel sustainability communication
Paragraphs

Was wir unter guter Nachhaltigkeitskommunikation verstehen

Wir unterscheiden im Kern zwei Ebenen: 

  • Nachhaltigkeitskommunikation – WAS du kommunizierst: Fakten, Fortschritte, Ziele, etc.
     
  • Nachhaltige Kommunikation – WIE du kommunizierst: klar, inklusiv, transparent, etc. 

Beide Ebenen gehören zusammen und ergänzen sich. Wer nur große Etiketten zeigt, riskiert Greenwashing. Wer echte Fortschritte aus Angst verschweigt, landet im Greenhushing. Deshalb sagen wir: transparent zeigen, was ist – und was als Nächstes besser wird (oder werden kann). So entsteht auch in deinem Hotel eine starke, menschliche und nachhaltige Kommunikation, die zu mehr Erfolg und Impact führt. #onwards

Kommunikation ist eine Fähigkeit
den du lernen kannst
Brian Tracy

Wie du JETZT beginnst, nachhaltiger zu kommunizieren

Wir haben ein Kommunikations-Handbuch für Hotels entwickelt – ein praxisnahes, hotel-spezifisches Nachschlagewerk mit Vorlagen, Checklisten, Übungen und Scorecards und vielem mehr. 

Im Handbuch  findest du auch die zehn Prinzipien der nachhaltigen Kommunikation mit Best Practice Beispielen. Drei Prinzipien zeigen wir dir hier: mit kurzer Anwendung und konkreten Beispielen, damit du noch heute live gehen kannst.

1. Transparenz

Kurz erklärt: Transparenz heißt: Zahlen nennen, Quellen angeben, Belege zeigen. Keine vagen Wörter, keine leeren Versprechen. Offen sagen, wo du stehst – und was als Nächstes folgt.

Beispiel A – Frühstück: 

Falsch: „Unser Frühstück ist umweltfreundlich.“ 
Richtig: „Sechzig Prozent unseres Frühstücks sind zertifiziert biologisch nach [Siegel]. Die Liste der Produzentinnen und Produzenten findest du hier. Nächstes Ziel: siebzig Prozent bis März 2026.“

Beispiel B – Energie: 

Falsch: „Wir sind klimaneutral.“
Richtig: „Emissionen 2024: 312 t CO₂e. Reduktionsziel: minus zweiundvierzig Prozent bis 2027. Unvermeidbare Emissionen gleichen wir über Projekt [Name] aus, geprüft nach [Standard].“

2. Inspiration

Kurz erklärt: Inspirierend bedeutet Mut zu machen statt zu moralisieren. Zeige, wie Maßnahmen das Gästeerlebnis verbessern – und wie Team und Gemeinschaft profitieren. So wird dein Nachhaltigkeits-Storytelling zur Inspiration und Freude für alle.

Beispiel A – Schlafkomfort: 

Falsch: „Wir achten sehr auf Nachhaltigkeit im Zimmer.“
Richtig: „Besser schlafen, besser entscheiden: Bettwäsche aus [Material] von [Hersteller] mit [Zertifikat]. Gewaschen bei vierzig Grad, an der Luft getrocknet – spart rund neunundzwanzig Prozent Energie pro Ladung. Auf Wunsch täglicher Wechsel, sonst alle zwei Nächte.“

Beispiel B – Community: 

Falsch: „Wir unterstützen lokale Produzenten.“
Richtig: „Zweiundachtzig Prozent unserer Zutaten stammen aus einer Entfernung von weniger als achtzig Kilometern. Diese Woche arbeiten wir mit [Betrieb, Ort] und [Betrieb, Ort]. Auf unserer Speisekarte: [zwei Gerichte], die die Saison zeigen.“

3. Klarheit

Kurz erklärt: Klarheit ermöglicht Verstehen und erleichtert Entscheidungen. Verwende einfache Sprache und Wörter, die deine Gäste selbst verwenden. Übermittle EINE klare Botschaft pro Text und/oder kommuniziere EINE Aufforderung zum Handeln. So baust du Barrieren ab und ermöglichst allen Menschen an deiner Kommunikation teilzunehmen. 

Beispiel A – Anreise: 

Falsch: „Barrierefrei nach Anfrage möglich. Informationen zur Anreise entnehmen Sie bitte den üblichen Kanälen.“
Richtig: „Ohne Auto ankommen – ab Hauptbahnhof in vierzehn Minuten mit Tram 7, Haltestelle vor dem Haus. Stufenloser Zugang zu Lobby und Restaurant, Aufzugbreite neunzig Zentimeter, Junior Suite mit bodengleicher Dusche. Jetzt die Route ansehen.“

Beispiel B – Call-to-Action: 

Falsch: „Mehr erfahren.“
Richtig: „Karte ansehen und Tisch reservieren“ | „Zimmer vergleichen“ | „Newsletter abonnieren für Neuigkeiten zu regionalen Produzentinnen und Produzenten“.

Lege JETZT los

Wähle einen Abschnitt auf deiner Hotel-Webseite – Startseite, Zimmer oder Restaurant – und überarbeite ihn mit Transparenz, Inspiration und Klarheit. Gib klare Beispiele, belege Zahlen mit Quellen, formuliere einen klaren Call-to-Action. Danach heißt es: Veröffentlichen – lernen – nachschärfen. ☻ 

Wenn du Unterstützung brauchst oder tiefer einsteigen möchtest – hier entlang, zum praktischen Handbuch zur Nachhaltigkeitskommunikation für Hotels. #onwards

Handbuch

Praxisnahes Handbuch für Nachhaltigkeitskommunikation in Hotels

Alles, was du für glaubwürdige Kommunikation brauchst – kompakt, praxisnah und sofort einsetzbar. Mit Übungen, Checklisten und Beispielen, die Zeit sparen und Wirkung zeigen – abgestimmt auf die aktuellen Vorgaben der Europäischen Union.

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Hotel sustainability communication

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Die Zukunft passiert nicht einfach – sie wird gestaltet. Und 2026 bringt große Themen auf die Agenda: von strengeren EU-Reportingpflichten über den Boom von Bleisure bis hin zu KI als neue Teamkollegin. 

Mit dem MAp Trend Report 2026 bekommst du den klaren Blick nach vorn – und die Impulse, die dein Hotel jetzt nach vorne bringen. Denn eines ist klar: Trends sind kein nettes Beiwerk. Sie sind ein Kompass. Wer sie ernst nimmt, erkennt früh, wo Chancen entstehen – und wie man sie nutzen kann. Wer dagegen wartet, bis ein Trend längst im Mainstream angekommen ist, läuft hinterher. 

Der MAp Trend Report 2026 macht Schluss mit Trendtheater. Statt Buzzwords und Oberflächenrauschen liefern wir handverlesene Entwicklungen, die echte Relevanz haben. Für dich, für dein Team, für dein Hotel. Von EU-Regularien über Bleisure Travel bis hin zu Künstlicher Intelligenz – wir zeigen, was kommt, und wie du daraus Stärke gewinnst.  Bereit für den Blick nach vorn? #onwards

Untertitel
Was Hotels 2026 prägen wird: EU-Nachhaltigkeitsberichtspflichten, der Aufstieg von Bleisure und die praktischen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz
Blog main image
2026 Hotel Industry Trends: Sustainability, artifical Intelligence, Bleisure and smarter Operations
Paragraphs
Die Zukunft gehört den Hotels,
die mutig sind
MAp Boutique Consultancy

1. Reporting wird Realität – die EU zieht die Zügel an

Wir wissen: Reporting klingt nach etwas, das man am liebsten nicht hören möchte. Es klingt nach Arbeit. Nach Komplexität. Aber die gute Nachricht: So muss es nicht sein. 

Im Gegenteil! Für Hotels, die früh beginnen, kann Nachhaltigkeits-Reporting zu einem echten Pluspunkt werden, nicht zu einer Last. 

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) verpflichten immer mehr Unternehmen, offenzulegen, welchen Einfluss sie auf Mensch und Planet haben.  Und auch wenn dein Hotel vielleicht (noch) nicht direkt betroffen ist, wirst du es indirekt spüren: 

  • durch Firmenkunden, die Nachweise verlangen,
  • durch Investorinnen und Investoren, die Transparenz einfordern,
  • oder durch Partnerinnen, die selbst schon Bericht erstatten.  Kurz gesagt: Nachhaltigkeitsleistung wird bald Teil deiner Business-Referenzen sein.  

Was du jetzt tun kannst: 

  • Finde heraus, wo du heute stehst – unser Nachhaltigkeits-Assessment unterstützt dich dabei.
  • Entscheide, in welchen Bereichen du zuerst ansetzen und dich verbessern möchtest.
  • Überlege, ob du den Weg alleine gehst oder dir professionelle Begleitung holst.
  • Beginne, die wirklich relevanten Daten systematisch zu erfassen – von Energie und Emissionen (Scope 1 und 2) bis zu deinem sozialen Impact.
  • Wähle ein passendes Framework als Orientierung – etwa B Corp, Greensign oder ein anderes Modell.  

Unser MAdvice: Du musst nicht sofort alles perfekt im Griff haben. Aber du musst anfangen. Wer jetzt Strukturen aufbaut, ist bereit – und vorne dabei –, wenn Reporting zum neuen Standard wird.

2. Bleisure Travel: von der Nische zur Norm

Arbeit und Freizeit verschmelzen immer stärker – und damit wächst ein Markt, der längst kein Randphänomen mehr ist: Bleisure (Business + Leisure). Laut Presedence Research (2025) wird sich der Markt bis 2034 fast vervierfachen. 

Was früher eine kurze Geschäftsreise war, wird heute oft verlängert: zum Wochenende, oder gleich zur Workation an einem inspirierenden Ort. Gäste suchen nach Hotels, in denen sie arbeiten UND abschalten können.

Denke an: 

  • ergonomische Schreibtische,
  • guten Kaffee und stabiles WLAN
  • Co-Working-Lounges, die Begegnung fördern
  • Wellness-Angebote, flexible Check-in/out-Optionen, Wochenendverlängerungen
  • Insider-Tipps aus der Region, die eine Geschäftsreise in ein Erlebnis verwandeln 

Und das Beste: Bleisure-Gäste sind wertvolle Gäste. Sie bleiben länger, geben mehr aus – und kommen gerne zurück.

Was du jetzt tun kannst: 

  • Überprüfe Zimmerausstattung und Arbeitsmöglichkeiten
  • Entwickle kreative Bleisure-Pakete (beispielsweise Wochenendverlängerungen, 2+ Nächte) – wie unser Kunde B5 Boutique Hotel in Lugano
  • Schaffe Remote-Work-Angebote (Wochen- oder Monatspauschalen mit Extras für längere Stays)
  • Passe deine Kommunikation an – sowohl für Direktbuchende als auch, wo sinnvoll, für Firmenkundinnen
  • Denke Loyalty-Programme neu – Hybrid-Reisende erwarten Flexibilität und Anerkennung 

Unser MAdvice: Gestalte deine Angebote rund um Flexibilität, Sinn und Erlebnis. Dann gewinnst du die Reisenden, die alles wollen – Arbeit und Auszeit, Effizienz und Inspiration.

2026 Hoteltrends: Nachhaltigkeit, küstliche Intelligenz, Bleisure und clevere Operationen
2026 Hoteltrends: Nachhaltigkeit, küstliche Intelligenz, Bleisure und clevere Operationen

3. Künstliche Intelligenz: Unterstützung statt Bedrohung

Schluss mit den Schreckensmeldungen: 2026 nimmt dir KI nicht den Job weg – sie nimmt dir Arbeit ab. 

Ob in der Gästekommunikation oder im Revenue Management – immer mehr Hotels entdecken KI als hilfreichen Begleiter im Alltag. Die klügsten nutzen sie nicht als Ersatz für ihr Team, sondern als Verstärkung. 

Stell dir vor: 

  • E-Mail-Antworten, die vorbereitet sind und dir Zeit sparen 
  • Chatbots, die Standardfragen abfangen, während dein Team echte Gastfreundschaft lebt 
  • Preis-Tools, die automatisch auf Marktbewegungen reagieren 

Das Prinzip ist einfach: Lass die Technik das erledigen, was sie besser kann – damit dein Team mehr Raum hat für das, was menschlichen Service einzigartig macht.

Was du jetzt tun kannst: 

  • Erste Tools testen – zum Beispiel chatlyn, speziell für die Hotellerie 
  • Klein starten: eine Aufgabe, ein Team, ein Projekt 
  • Dein Team schulen, damit es sicher und souverän mit KI arbeitet 
  • Den menschlichen Kontakt in den Mittelpunkt stellen – immer und überall

Unser MAdvice: Sieh KI nicht als Gefahr, sondern als Chance. Die Zukunft gehört Hotels, die klug kombinieren: Technologie, die unterstützt – und Menschen, die berühren.

MAp’s Bonus-Tipp für 2026: Sei das Hotel, das sich traut

Eines wissen wir ganz sicher: Die Zukunft gehört den Hotels, die Mut zeigen. 

Trends sind Werkzeuge. Aber erst deine Haltung gibt ihnen Bedeutung. Die spannendsten Hotels 2026 laufen nicht einfach dem Markt hinterher – sie schärfen ihn. Sie bauen mit Klarheit, kommunizieren mit Mut und verwandeln Werte in echtes Handeln. 

Also: Wenn du 2026 etwas Neues anpackst, geh nicht auf Nummer sicher. 
Trau dich, anders zu sein. 
Trau dich, echt zu sein. 
Trau dich, das Hotel zu sein, das NUR du und dein Team erschaffen können. 

Genau das bleibt Gästen im Gedächtnis – und genau das schafft echten Impact. 

Wir hoffen, dieser Ausblick hat dir Inspiration (und Mut ) gegeben. Lass uns gemeinsam Hotels noch innovativer, nachhaltiger und zukunftsfähiger gestalten. #onwards

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2026 HOTELTRENDS

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Wir reden viel über grüne Gebäude, Zero-Waste-Frühstücksbuffets und umweltfreundliche Angebote – aber hast du schon mal über die Nachhaltigkeit deiner Hotel-Webseite nachgedacht? 

Klar: Sie ist nicht der allergrößte Posten im CO₂-Fußabdruck. Aber: Von zu großen Dateien bis zu ineffizientem Hosting – deine Website kann entweder Teil des Problems sein oder Teil der Lösung. 

Die gute Nachricht: Eine nachhaltige Website heißt nicht „weniger schön“ oder „weniger spannend“. Im Gegenteil: mehr Klarheit, höhere Geschwindigkeit, bessere Barrierefreiheit – und ein digitaler Auftritt, der zeigt, wofür du stehst.

Untertitel
Deine Website kann CO₂ sparen, das Gästeerlebnis verbessern und deine Story noch besser erzählen – nachhaltig, natürlich.
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How to Create a Sustainable Hotel Website That Guests (and the Planet) Will Love
Paragraphs

Was macht eine Webseite eigentlich nachhaltig?

Hier kommen die wichtigsten Elemente für einen klimabewussten (und inklusiven) Web-Auftritt. Denn: Grün und sozial gehören definitiv zusammen.

#1: Lighter = greener

Je „leichter“ deine Website, desto weniger Energie und Daten werden verbraucht – gut für den Planeten und für die User-Experience. 

Wie? 

  • Bilder clever optimieren
  • unnötige Scripts rauswerfen
  • auf überladene Designelemente verzichten 

Das Ergebnis: schnellere Ladezeiten, weniger Emissionen, bessere UX. Win-win.

#2: Grünes Hosting

Auch das Hosting zählt. 

Am besten: Anbieter, die 100 % erneuerbare Energie nutzen – oder zumindest ihre Emissionen transparent ausgleichen. 

Tipp: Achte auf Labels oder Listen von Organisationen wie The Green Web Foundation.

#3: Keep it simple

Minimalistisches Design rockt – nicht nur optisch, sondern auch technisch: 

  • weniger Seiten
  • smarte Navigation
  • sauberer Code 

Das spart Energie, macht’s den Gästen leichter und steigert nebenbei noch die Conversion.

Wie du eine nachhaltige Hotel-Website gestaltest, die Gäste (und den Planeten) freut
Wie du eine nachhaltige Hotel-Website gestaltest, die Gäste (und den Planeten) freut

#4: Qualität statt Masse

Jeder Content verbraucht Energie. Also: Muss das wirklich online sein? 

Gerade lange Videos, endlose Galerien oder Autoplay-Features erhöhen die Emissionen. 

Besser: 

  • Qualität > Quantität
  • clevere, effiziente Formate (z. B. SVG, WebP)
  • statische Inhalte, wo es geht 

Und obendrein: Inhalte mit nachhaltigem Fokus bauen Vertrauen bei (umwelt)bewussten Reisenden auf.

#5: Nachhaltige Bilder und Texte

Eine nachhaltige Website spricht alle an – visuell und verbal

Visuell

  • Bilder auswählen, die inklusiv, divers und authentisch sind
  • und die Frage stellen: Passen diese für alle meine Zielgruppen? (Kleiner Tipp aus unserem People Handbook: Wenn man eine Frau im Bild durch eine Pflanze oder einen Hund ersetzen könnte, ist es vielleicht nicht das beste Bild …) 

Verbal

  • auf Formulierungen wie „Siehst du …?“ verzichten – nicht alle können sehen • Abkürzungen sparsam und verständlich einsetzen
  • Alt-Texte für Menschen (mit Screenreader), nicht für SEO schreiben
  • und: kein Greenwashing, kein Greenhushing — ehrlich währt am längsten (mehr dazu in unserem Handbuch für nachhaltige Kommunikation)
Die nachhaltigste Website ist die,
die mit dem wenigsten am meisten bewirkt.
@weareMAp

#6: Barrierefreiheit = Inklusion = Nachhaltigkeit

Eine nachhaltige Website ist für alle da. Und zwar unabhängig von Gerät, Bandbreite oder Fähigkeiten.  Das sieht in der Praxis so aus: 

  • anpassbare Schriftgrößen 
  • Navigation per Tastatur & Screenreader-freundlich 
  • mehrsprachige Optionen 
  • hoher Kontrast für bessere Lesbarkeit 
  • simple, flexible Layouts Barrierefreiheit ist nicht nur gesetzeskonform – sondern auch menschenfreundlich. 
 
Und das gehört genauso zu echter Nachhaltigkeit wie „grüne“ Maßnahmen.
 

#7: Messen und verbessern

Nutze Tools wie den Website Carbon Calculator oder Ecograder, um herauszufinden, wie „grün“ deine Website wirklich ist. Und dann: Stück für Stück optimieren. Ganz wie bei deiner restlichen Nachhaltigkeitsstrategie.

Und was bringt das für mein Hotel?

Gerade in der Hotellerie ist eine nachhaltige Website mehr als nur ein Technikprojekt — sie ist Teil der Guest Journey. Meist der erste Eindruck. 

Eine schnelle, grüne und authentische Website zeigt: Wir kümmern uns. Um Menschen, Planet, Experience. 

Und sie ist ein Mega-Tool für Storytelling:

  • Sichtbarkeit für deine Initiativen
  • Ansprache (umwelt)bewusster Reisender
  • Aufzeigen deiner Werte – digital und vor Ort

Ein schönes Beispiel: die Website der Príncipe Collection, die wir als MAp-Team mit viel Liebe geplant, gestaltet und programmiert haben.

Fazit

Nachhaltigkeit ist nichts, was man einfach auf eine To-do-Liste setzt. Es ist Haltung. Es ist Herz. Sie zeigt sich in jedem Detail – auch online. 

Eine nachhaltige Hotel-Webseite ist ein smarter Schritt Richtung Zukunft. Und sie macht Gästen (und dem Planeten) das Leben leichter. 

Sie beweist: Dein Engagement endet nicht beim lokalen Frühstücksangebot. Sondern geht bis in die Pixel hinein. ☻ 

So sieht es also aus, wenn wir gemeinsam eine bessere Zukunft MAppen.

Free Template

NACHHALTIGKEIT KOMMUNIZIEREN: Entwickle in 3 einfachen Schritte das Storytelling für dein Hotel

Dieses kostenlose Template begleitet dich in drei Schritten bei der Erstellung deiner einzigartigen und authentischen Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels. Zudem bietet es einen Überblick über 10 fundamentale Prinzipien der nachhaltigen Kommunikation.

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Wie du eine nachhaltige Hotel-Website gestaltest, die Gäste (und den Planeten) freut

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🎧 Lieber lauschen statt lesen? Hör dir den Artikel hier an. ▶️

 

Für viele Hoteliers und Hotelbetreiberinnen stellt die Kommunikation ihrer Nachhaltigkeitsinitiativen gegenüber ihren Gästen und anderen Stakeholdern, eine Herausforderung dar. Oftmals entsteht diese Hürde aufgrund der Sorge vor Greenwashing, einem Begriff, der immer wieder im Zusammenhang mit der Kommunikation von Nachhaltigkeit auftaucht.

Greenwashing bezeichnet die Praxis, durch falsche oder irreführende Behauptungen über die Umweltvorteile eines Produkts oder einer Dienstleistung, umweltbewusste Menschen anzusprechen. Dabei wird suggeriert, dass das Produkt oder die Dienstleistung umweltfreundlicher ist, als es in Wirklichkeit der Fall ist.

Das Thema "Greenwashing" ist allgegenwärtig und wir beobachten, dass Hotels und andere Unternehmen heutzutage als Reaktion darauf dazu neigen, ihre Bemühungen in Bezug auf Nachhaltigkeit herunterzuspielen oder gar nicht zu kommunizieren. Alles, um nicht als "Greenwasher" abgestempelt zu werden.

Dieses Verhalten wird mit einem eigenen Begriff bezeichnet: "Greenhushing" = das bewusste Verschweigen von Informationen über Nachhaltigkeitsaktivitäten und -praktiken.

Wenn du die Nachhaltigkeitsmaßnahmen deines Hotels unerwähnt lässt, versäumst du aber die Chance, deine Gäste und andere wichtige Stakeholder zu informieren, zu schulen und zu inspirieren. Nachhaltigkeit ist keine bloße Verkaufsstrategie, sondern eine umfassende Geschäftsstrategie, bei der es darum geht, Nachhaltigkeit in sämtliche Aspekte deines Hotels zu integrieren. Wenn es darum geht, deinen Gästen und anderen Menschen das Thema Nachhaltigkeit zu vermitteln, solltest du daher vor allem eines beachten: Nachhaltigkeitskommunikation muss auf konkrete Handlungen folgen! Das ist der ultimative Schlüssel, um nicht in die Falle des Greenwashings zu tappen.

Untertitel
Was du meiden solltest, was du sagen kannst und wie du es belegst – plus kostenloses Template für die Nachhaltigkeits-Story deines Hotels.
Blog main image
Greenwashing im Hotel vermeiden: Entwickle deine Nachhaltigkeits-Story
Paragraphs

Was ist Nachhaltigkeitskommunikation? Was ist nachhaltige Kommunikation?

Bevor wir uns daran machen deine persönliche Story der Nachhaltigkeit zu entwickeln, ist es wichtig, die Rolle der Kommunikation im Kontext der Nachhaltigkeit zu verstehen. Wir von MAp raten unseren Kundinnen immer, Nachhaltigkeit auf nachhaltige Weise zu kommunizieren. Was bedeutet das? Lass uns einen Blick auf die Begriffe "Nachhaltigkeitskommunikation" und "nachhaltige Kommunikation" werfen.

Nachhaltigkeitskommunikation ist die bewusste Integration von Nachhaltigkeit in deine Kommunikationsstrategie, indem du deine Stakeholder über deine Nachhaltigkeitsziele und -bemühungen informierst. Ziel der Nachhaltigkeitskommunikation ist es zunächst, das Bewusstsein und das Verständnis für Nachhaltigkeit sowie die Aktivitäten deines Hotels zu schärfen. Weiters soll Nachhaltigkeitskommunikation zum Handeln ermutigen und deine Initiativen unterstützen. Nachhaltigkeitskommunikation ist das WAS = deine individuelle Story zur Nachhaltigkeit, die wir gemeinsam in drei Schritten entwickeln werden.

Bei nachhaltiger Kommunikation geht es darum, WIE du kommunizierst und nicht mehr darum, WAS du kommunizierst. Das bedeutet, dass du auf sozial verantwortliche und ökologische Weise kommunizieren solltest, ohne negative Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und den Planeten zu haben. Das Ziel nachhaltiger Kommunikation ist es, den ökologischen und sozialen Fußabdruck von Kommunikationsaktivitäten zu verringern und sicherzustellen, dass alle davon profitieren.

In The Sustainable Hotel Handbook: Kommunikation stellen wir 10 grundlegende Prinzipien für eine strategische und nachhaltige Kommunikationsstrategie vor. Diese Leitsätze helfen dir dabei, deine authentische Nachhaltigkeits-Story auf die richtige Art und Weise zu entwickeln. Zu den essentiellen Prinzipien zählen: Transparenz, Inklusion, kulturelle Sensibilität, Klarheit, Verantwortung, Authentizität, Fortschritt, Relevanz, Inspiration und Ethik. In unserem Handbuch begleiten wir dich mit praktischen Beispielen und Checklisten durch diese richtungsweisenden Prinzipien und geben dir zudem in unserem kostenlosen Template eine praktische Übersicht.

Durch eine nachhaltige und authentische Kommunikation sowie mit deinem authentischen Storytelling für dein Hotel, kannst du zahlreiche positive Effekte erzielen. Du steigerst die Markenbekanntheit, erzeugst ein positives Image in den Köpfen deiner Gäste, motivierst und begeisterst deine Mitarbeitenden und erfüllst effektiver die Anforderungen für das jährliche Reporting. Gleichzeitig vermeidest du natürlich das Risiko von Greenwashing.

Beginnen wir also mit unserem 4-Schritte-Ansatz zur Entwicklung deiner persönlichen Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels.

Nachhaltigkeits- kommunikation muss auf
konkrete Handlungen folgen.

1. SCHREIBE die Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels

Dein überzeugendes und authentisches Storytelling ist der entscheidende Eckpfeiler deiner Kommunikationsstrategie. Das emotionale Nachhaltigkeits-Storytelling sollte auf deinen Purpose aufbauen und sich an deinen Prioritäten orientieren. Eine überzeugende und authentische Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels fasst zusammen, was das Besondere an den Nachhaltigkeitsinitiativen in deinem Hotel ist und wie du diese angehst. Sie vertritt einen starken Standpunkt und spiegelt die einzigartige Persönlichkeit deines Hotels wider.

Unser praktisches Template, das du unten herunterladen kannst, hilft dir dabei, eine erfolgreiche Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels zu schreiben! Und das Beste daran? Es ist kostenlos!

Kostenloses Template

Greenwashing vermeiden mit einer glaubwürdigen Story

Dieses kostenlose Template begleitet dich in drei Schritten bei der Erstellung deines einzigartigen und authentischen Storytellings zur Nachhaltigkeit deines Hotels. Zudem bietet es einen Überblick über 10 fundamentale Prinzipien der nachhaltigen Kommunikation. 

2. PASSE das Nachhaltigkeits-Storytelling deines Hotels auf deine Zielgruppe an

Wenn es um Kommunikation geht, ist der effizienteste Ansatz die integrierte Kommunikationsmethode. Integrierte Kommunikation stellt sicher, dass die Botschaft unabhängig vom Kanal oder der Zielgruppe einheitlich und nachvollziehbar ist. Andernfalls riskierst du, Verwirrung und Missverständnisse zu stiften, was zu einem Vertrauensverlust führen, oder als unauthentisch empfunden werden kann.

Deine zentrale Botschaft ist also der rote Faden, der sich durch deine gesamte Nachhaltigkeitskommunikation zieht und sie für deine Zielgruppen verständlich und greifbar macht: Gäste, Mitarbeitende, Partnerinnen und Partner, lokale Gemeinschaft, Medien, etc.

Wenn es um Botschaften geht, folgen wir dem "Wissen, Fühlen, Tun"-Modell. Das ist ein einfacher und effektiver Weg, um sicherzustellen, dass die Menschen deine Botschaft verstehen, dass du die richtigen Emotionen weckst und du die gewünschten Handlungen generierst.

  • WISSEN: Was möchtest du deinen Menschen über deine Nachhaltigkeitsstrategie mitteilen? Wie wirkt sie sich auf die Menschen aus?
  • FÜHLEN: Was sollen sie dabei fühlen?
  • TUN: Welche Maßnahmen sollen sie daraufhin ergreifen?

Im nächsten Schritt nimmst du deine zentrale Story und spielst die "Wissen, Fühlen, Tun"-Fragen für jede der oben aufgeführten wichtigen Stakeholdergruppen durch.
 

3. ÜBERPRÜFE, ob dein Storytelling mit den 10 Prinzipien der nachhaltigen Kommunikation übereinstimmt

Nachdem du festgelegt hast, WAS du kommunizieren möchtest - deine Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels – ist es von gleicher Bedeutung sicherzustellen, dass du deine Geschichte auf nachhaltige Weise erzählst. Das WIE ist genauso wichtig!

In unserem kostenlosen Template findest du eine Checkliste mit einem Überblick über die 10 Prinzipien der nachhaltigen Kommunikation. So kannst du sicherstellen, dass dein Storytelling transparent, inklusiv, kultursensibel, klar, verantwortungsbewusst, authentisch, fortschrittlich, relevant, inspirierend und ethisch ist.

4. TESTE die Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels

Um dein Nachhaltigkeits-Storytelling zu finalisieren, ist dieser Schritt besonders wichtig: Testen, testen und nochmals testen! Überprüfe, wie deine Botschaften bei deinen Stakeholdern ankommen, sammle ihr Feedback und überarbeite deine Story gegebenenfalls, um sicherzustellen, dass deine Kommunikation die gewünschte Wirkung erzielt. Sobald du mit dem Ergebnis zufrieden bist, kannst du zusätzliche Botschaften verfassen, die detaillierter auf spezifische Maßnahmen, Ziele oder bisherige Erfolge eingehen.

Indem du konkrete Ziele, Vorgaben und Daten in deinen umfassenden Bericht integrierst, zeigst du dein starkes Engagement für Nachhaltigkeit und erleichterst es den Menschen, dir zu vertrauen. Dadurch wird deutlich, dass du mit Transparenz und Verantwortung handelst und konkrete Fortschritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft machst.

Herzlichen Glückwunsch! Du hast die Story zur Nachhaltigkeit deines Hotels erfolgreich fertiggestellt.

Somit hast du eine Grundlage für deine gesamte Kommunikation rund um deine Nachhaltigkeitsinitiativen und gewährleistet nicht nur eine konsistente, sondern auch glaubwürdige Darstellung auf allen Kanälen. Indem du deine Glaubwürdigkeit demonstrierst, vermeidest du letztendlich Greenwashing und steigerst die Wirkung deiner Nachhaltigkeitsinitiativen.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du Nachhaltigkeit auf authentische Weise kommunizieren kannst, solltest du dir das The Sustainable Hotel Handbook: Kommunikation ansehen. Es wird im September 2023 auf The Sustainable Hotel veröffentlicht. In diesem Handbuch zeigen wir dir unter anderem, wie du deine Story zur Nachhaltigkeit intern und extern kommunizieren kannst. Es bietet Einblicke in effektive Kommunikationsstrategien, praktische Tools wie Übungen und Checklisten sowie inspirierende Erfolgsgeschichten und Best Practice-Beispiele. Schaue es dir an und tauche tiefer in die Welt der nachhaltigen Kommunikation ein!

HIER entlang, um mehr zu erfahren.

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Greenwashing im Hotel vermeiden: Entwickle deine Nachhaltigkeits-Story

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