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MAp Boutique Consultancy ist ein Boutique-Beratungsunternehmen mit Sitz in Zürich, das nachhaltige Hotelkonzepte und Hotelmarken entwickelt. Als Hotelexpertinnen beleuchtet MAp die Megatrends, die die Hotellandschaft im Jahr 2023 und in den Folgejahren verändern werden. Diese Megatrends stehen im Zeichen der Nachhaltigkeit und entsprechen unserem Nachhaltigkeits-Ansatzes: den 4 P der Nachhaltigkeit. Am Besten gleich weiterlesen, um zu erfahren, welche diese 4 P sind.

Willkommen im Jahr 2023!

Wie jedes Jahr ist es für uns an der Zeit, einen Blick auf das zu werfen, was uns im neuen Jahr erwartet. In diesem Blogbeitrag zur Nachhaltigkeit teilen wir mit euch unsere Prognosen und Einschätzungen zu den Megatrends, die dieses Jahr nicht nur bestimmen, sondern auch direkte Auswirkungen auf die Hospitality-Industry im Allgemeinen und auf dein Hotel im Speziellen haben werden.

Aber Moment mal, Megatrends? Sind nicht alle Trends an sich "mega"? In der Tat gibt es einen Unterschied zwischen einem Megatrend und einem Trend. Lass uns das genauer untersuchen:

Das deutsche Zukunftsinstitut (2023a) beschreibt Megatrends als die größten Triebkräfte des Wandels, die epochale Veränderungen bewirken, die auf globaler Ebene und in allen gesellschaftlichen Bereichen wie Wirtschaft, Verbraucherverhalten, Wertewandel, Politik und mehr zu beobachten sind. Megatrends sind komplex und dynamisch und vor allem KEINE kurzlebigen Phänomene oder bloße "Modeerscheinungen" - sie sind von Dauer. Es ist also besser, sie genau im Auge zu behalten. Trends hingegen sind kleiner, und es gibt nie eine Garantie dafür, dass ein gegenwärtig beobachteter Trend auch in Zukunft anhalten wird.

Welches sind also die 4 Megatrends, die die Hotellerie im Jahr 2023 und in den Jahren danach prägen werden? Und was können Boutique-Hoteliers jetzt tun, um auf diese epochalen Veränderungen zu reagieren?

In Anlehnung an den von uns entwickelten Nachhaltigkeits-Ansatz - die 4 P der Nachhaltigkeit (Purpose, People, Planet und Profit) - haben wir vier Megatrends ausgewählt, die unserer Meinung nach in den nächsten Monaten und Jahren an Zugkraft und Bedeutung gewinnen. Und wir sind uns sicher: auch für den nachhaltigen Erfolg deines Boutique-Hotels werden diese im Jahr 2023 und #Beyond wichtig sein.

#onwards

Untertitel
MAp's Ausblick auf die Megatrends dieses Jahres und die nachhaltigen Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um einen größeren Impact für alle zu erzielen.
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4 Megatrends, die das Hotel- und Gastgewerbe im Jahr 2023 und darüber hinaus prägen werden
Paragraphs
Megatrends [sind] die größten Triebkräfte des Wandels, die epochale Veränderungen bewirken, die auf globaler Ebene und in allen gesellschaftlichen Bereichen
wie Wirtschaft, Verbraucherverhalten, Wertewandel, Politik und mehr zu beobachten sind.

1. PURPOSE: Purposeful Business

Vor einigen Jahren forderte die British Academy (2019) in einer Studie nachdrücklich einen Wandel in der Geschäftswelt. Sie verwies auf den allgemeinen Vertrauensverlust bei den Verbraucherinnen und die Unzulänglichkeiten des derzeitigen kapitalistischen Geschäftsansatzes sowie auf die schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Seitdem hat die Praxis des zielgerichteten Wirtschaftens einen großen Umbruch erlebt, bei dem Unternehmen Verantwortung übernehmen und ihrer Existenz einen Sinn geben, der über den bloßen Zweck des Geldverdienens hinausgeht. Neuere Studien haben ergeben, dass acht von zehn (82 %) Verbrauchern angeben, dass sie ein Unternehmen unterstützen, wenn sie an dessen Zweck = an dessen Purpose glauben (Zeno Group, 2020), und dass Marken, die sich durch ein hohes Engagement für den Purpose auszeichnen, mehr als doppelt so schnell wachsen wie andere (Kantar Consulting, 2020).

Was Purposeful Business für dein Hotel bedeutet:

  • Ein starker Purpose (d. h. das Wissen um den Grund für die Existenz deines Hotels und sein übergreifendes WARUM) motiviert dich intrinsisch etwas zum Besseren zu verändern. Ein klarer Purpose treibt dich und dein Team an, gemeinsam nach etwas Besserem zu streben - sei es eine bessere Welt, eine bessere Art, Geschäfte zu machen, ein besserer Arbeitgebender zu sein oder was auch immer du für wichtig hältst. Letztendlich geht es bei Purposeful Businesses darum, MEHR als nur Gewinn für dein Hotel zu erzielen.
  • Bain & Company (2023) bezeichnet zielgerichtetes Wirtschaften als "die Geheimwaffe im neuen Krieg um Talente". Und das überrascht uns nicht. Natürlich wollen deine Hotelangestellten die Grundlagen (ein faires Gehalt, sich am Arbeitsplatz sicher fühlen und mehr). Aber das sind nur "Qualifikatoren" dafür, ob deine Mitarbeitenden mit dem Hotel zufrieden oder unzufrieden sind. Aber damit sie in deinem Hotel gerne und lange bleiben, müssen die Mitarbeitenden auch einen Sinn in ihrer Arbeit sehen. Sie wollen Teil einer lohnenden Mission sein (auch bekannt als der Purpose deines Hotels).

Setze DIESE Maßnahme 2023 und #Beyond um:

Frage dich: Was ist die eine Sache, die du und dein Team im Jahr 2023 wirklich erreichen, verändern oder unterstützen wollt? Was ist die Daseinsberechtigung für dein Hotel? Wir wissen, dass es schwierig ist, sich über diese Dinge Gedanken zu machen, und deshalb haben wir ein ganzes Handbuch darüber geschrieben, wie du den Purpose deines Hotels findest.

Die Suche nach deinem Purpose, deinem Zweck, deinem WARUM, wird - wie Studien belegen - nicht nur deinen Gewinn steigern, sondern auch die Attraktivität deines Hotels als Arbeitgeberin erhöhen und den Teamgeist stärken. Letztendlich wollen wir Menschen alle eine großartige und sinnvolle Arbeit leisten.

2. PEOPLE: Gender Shift

In vielen Lebensbereichen lösen sich die Menschen zunehmend von vertrauten Geschlechterrollen, und das Bewusstsein für den Wert von Vielfalt in Wirtschaft und Politik wächst. Beim Megatrend Gender Shift (Zukunftsinstitut, 2023b) geht es im Wesentlichen um Fragen der Identität, Stereotypisierung und neue Beziehungs- und Familienmodelle. Die Diskussionen und Antworten auf diese Fragen verändern die gesellschaftliche Wahrnehmung und Kommunikation. Infolgedessen gewinnen Inklusion und Vielfalt am Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung.

Was Gender Shift für dein Hotel bedeutet:

  • In einem kargen Arbeitsmarkt kann eine vielfältige und integrative Personalpolitik den Ausschlag für dein Hotel geben. Denn wenn du darüber nachdenkst, ist Vielfalt der Versuch, die gesamte Bandbreite menschlicher Erfahrungen zu berücksichtigen (und was kann man daran nicht lieben?). Beim Genderwandel in der Hotellerie geht es also darum, integrativere und vielfältigere Teams aufzubauen. Das bedeutet, dass eine Vielzahl von Menschen, Geschlechtern, Ethnien, Altersgruppen, Hintergründen und vielem mehr in deinem Hotelteam vertreten ist - und dass du diese besonderen Unterschiede würdigst.
  • Das bedeutet, dass die Chancengleichheit bei der Beschäftigung nicht nur ein Schritt sein sollte, um dein Employer Branding zu stärken, sondern vielmehr ein Kernstück der Einstellungspraktiken und der gelebten Kultur deines Hotels.
  • Wenn du eine integrative Sprache verwendest, haben deine Leute (Gäste, Mitarbeitende, Partnerinnen und die lokale Gemeinschaft) eher das Gefühl, dazuzugehören und authentisch sein zu können.
  • Wir alle wissen, dass Sprache nicht immer notwendig ist, um eine ganz bestimmte Botschaft zu vermitteln. Daher kann es durchaus sein, dass "stille" Vorurteile in deinen sozialen Medien, Fotos, Videos oder anderen visuellen Darstellungen rund um dein Hotel zu finden sind.

Setze DIESE Maßnahme 2023 und #Beyond um:

Nimm die trübe Brille ab und schau dich in deinem Hotel mit frischen Augen um: Wie sieht die Zusammensetzung deines Hotelteams aus? Welche Botschaft vermittelt die nonverbale Kommunikation in deinem Hotel? Gibt es Situationen, in denen Mitglieder einer Gruppe ständig als überlegen oder minderwertig dargestellt werden? Stelle sicher, dass dein Hotel und vor allem seine Kommunikation ALLE Menschen willkommen heißt. Und wirf einen besonderen Blick auf deine Hotelfotos. Wie das Gisler-Protokoll (2023) so treffend feststellt: Wann immer du die weibliche Rolle auf Fotos siehst und du sie durch einen Blumentopf oder einen Welpen ersetzen kannst, ist das definitiv diskriminierend.

3. PLANET: Neo-Ecology

In der Vergangenheit waren die Diskussionen und Debatten über die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit geprägt von der Frage, wer die Schuld trägt, von Verzicht und natürlich von Greenwashing. Doch jetzt sind sich Forschende (Zukunftstinstitut, 2023c) sicher, dass der Megatrend Neo-Ökologie dieses Jahrhundert wie kein anderes prägen wird. Warum Neo? Der Begriff Ökologie stammt aus der Biologie und bezeichnete ursprünglich die Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt. Die Vorsilbe Neo (altgriechisch für neu) unterstreicht jedoch das fortschrittliche Verständnis von Ökologie, die vielmehr die Gesamtheit der Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt sowie die Verbindung von Umwelt und Wirtschaft ist.

Heute avancieren Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit zunehmend von einem individuellen Lebensstil und Konsumtrend zu einer gesellschaftlichen Bewegung - und zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor, der alle unternehmerischen Bereiche beeinflusst. Es geht nicht mehr um Verzicht, sondern darum, was wir gewinnen. In gewissem Sinne beschreibt es das Entstehen einer neuen Wirtschaftsethik. Mehr noch: Wenn wir nachhaltige und pragmatische Lösungsansätze verfolgen, die die Verschmelzung von Mensch und Technik beinhalten, sehen wir sie nicht mehr als Problem, sondern als Schlüssel zu einer neo-ökologischen Zukunft.

Was Neo-Ecology für dein Hotel bedeutet:

  • Deine Menschen übernehmen zunehmend globale Verantwortung, und das wird nicht nur die Gesellschaft von Grund auf verändern, sondern auch die Logik von Hotelmarken und Hotelmarketing.
  • Hör auf, deinen Gästen zu erklären, warum du nicht jeden Tag die Handtücher wechselst oder warum du Plastikstrohhalme verboten hast. Um ehrlich zu sein, werden diese trivialen Maßnahmen sowieso schon von dir erwartet und deine Gäste wissen, wie wichtig sie sind. Konzentriere dich stattdessen darauf, WIE du deine Nachhaltigkeitsmaßnahmen kommunizierst - und gehe damit über die Erwartungen hinaus.
  • Und ja, Green Tech ist nicht nur ein Modewort. Zu den Wachstumsmärkten der Green-Tech-Branche gehören Energieeffizienz und nachhaltige Mobilitätskonzepte. Da immer mehr Technologien auftauchen, sollten erfolgreiche Unternehmerinnen (wie du es bist) ermutigt werden, sich regelmäßig über neue hilfreiche Werkzeuge und Geräte zu informieren. Welche Innovationen oder technologischen Fortschritte kannst du in deinem Hotel einführen, die gut für die Menschen und den Planeten (und letztendlich auch für deinen Gewinn) sind?

Setze DIESE Maßnahme 2023 und #Beyond um:

Überprüfe, wie du deine Nachhaltigkeitsaktivitäten kommunizierst. Wie unser Experte Martin Stockburger in unserem Profit-Handbuch erklärt hat, ist es wichtig, undogmatisch, im Plauderton und auf eine leicht verständliche und ehrliche Weise zu kommunizieren. Es ist völlig in Ordnung, auch zu erwähnen, mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen du auf deinem Weg zur Nachhaltigkeit kämpfst.

4. PROFIT: Kindness Economy

Vor ein paar Jahrzehnten (oder sogar Jahren) hätten wir nicht geglaubt, dass Wirtschaft und Freundlichkeit Hand in Hand gehen können. Schließlich dreht sich in der Wirtschaft alles um Wachstum, Wettbewerb und Profit. Aber jetzt deutet vieles darauf hin, dass die Wirtschaft in eine freundlichere Phase eintritt. Eine Phase, die auf echten menschlichen Werten wie Respekt, Verständnis und Fürsorge beruht: eine Kindness Economy = "Freundlichkeitswirtschaft". Diese neue Wirtschaft ist freundlich und respektvoll - zu uns selbst und unseren Mitmenschen, zum Planeten und zu unserem Profit (in dieser Reihenfolge). Die Corona-Pandemie hat uns bereits gezeigt, dass dies auf radikale, aber effektive Weise möglich ist, beeinflusst von einem wachsenden Bewusstsein für die Umwelt und die zukünftige Lebensqualität.

Was Kindness Economy für dein Hotel bedeutet:

  • Über Erfolg und Misserfolg werden die Hotels entscheiden, „that (don't) give a f*ck“. Denn Gäste schauen nicht mehr nur auf den Preis, sondern hinterfragen auch die Herkunft des Produkts, die Kultur des Hotels und viele andere nicht greifbare soziale Faktoren. Daher verfolgen erfolgreiche Hotels einen klaren Ansatz, den wir bei MAp zu einem unserer grundlegenden Nachhaltigkeitsmantras gemacht haben: Purpose + People = Profit.
  • Viele Hotels sind seit Jahrzehnten Einzelkämpfer, aber die Zukunft gehört denjenigen, die die Vorteile und den Nutzen von Partnerschaften und Gemeinschaft verstehen. Gemeinsam können sie so viel mehr erreichen. Partnerschaften werden ein entscheidender Erfolgsfaktor in einer Welt sein, in der Veränderungen nicht über Nacht geschehen. Nicht umsonst ist es auch das 17. SDG.

Setze DIESE Maßnahme 2023 und #Beyond um:

Nimm Kontakt zu deinen Partnerinnen und deiner lokalen Gemeinschaft auf. Besprich, wie du deinem (und ihrem) Zweck dienen kannst und was ihr 2023 gemeinsam erreichen wollt. Dazu gehört auch, dass du aufhörst, dich als einzelner Akteur in einem immer komplexer werdenden Markt zu sehen. Finde Partner mit ähnlichen Werten und Zielen und fange an, Synergien zu schaffen und einen größeren Impact zu erzielen.

Apropos Gewinn: Wir haben noch einen weiteren Rat und eine weitere Maßnahme anzubieten. In den letzten Jahren haben sich die Regeln der Wirtschaft geändert. Re-Investitionen in dein Unternehmen sind immer noch eine wirtschaftliche Grundregel. In diesem Jahr haben wir unseren Kundinnen und Kunden aus der Boutique-Hotellerie jedoch empfohlen, ihre Investitionen von der Hardware auf die Menschen im Hotel zu verlagern. Letztendlich sind die Hotellerie und das Gastgewerbe ein Geschäft mit Menschen für Menschen, also investiere in DEINE Mitarbeitenden (in Gehälter, Sozialleistungen, Wachstumsmöglichkeiten usw.) und vergiss nicht, auch in dich selbst zu investieren. Als Leiterin und Manager deines Boutique-Hotels musst du verstehen, wohin sich die Wirtschaft entwickelt, und dich so schnell wie möglich auf den neuesten Stand bringen.

Der Wohlstand der Hotels von morgen basiert auf neuen Werten - einen klaren Purpose zu haben, inklusiv und vielfältig zu sein, authentisch zu kommunizieren, Partnerschaften einzugehen und freundlich zu sein, um mehr für die Menschen und den Planeten zu tun. Das sind keine vorübergehenden Trends - sie werden bleiben, und jedes Unternehmen in der Hotellerie und darüber hinaus wird sich darauf einstellen müssen. Da Nachhaltigkeit immer wichtiger wird und ein Maßstab für den Wert und den Erfolg eines Hotels ist, solltest du die hier beschriebenen Schritte befolgen, die dich auf dem Weg zur Nachhaltigkeit voranbringen.

Um dich weiter zu unterstützen, haben wir eine Reihe von praktischen Nachhaltigkeitshandbüchern für Boutique-Hoteliers mit dem Titel The Sustainable Hotel Handbook - Collection erstellt, die du hier finden kannst.

 

QUELLEN:

Bain & Company. (2023). Purposeful Work: The Secret Weapon in the New War for Talent. Abgerufen von https://www.bain.com/insights/purposeful-work-the-secret-weapon-in-the-new-war-for-talent/

Gislerprotokoll. (2023). Abschnitt: Kein Mensch ist eine Topfplanze. Abgerufen von  https://www.gislerprotokoll.ch

Kantar Consulting. (2020). Purpose 2020. Purpose led-growth. Abgerufen von  https://www.kantar.com/Inspiration/Brands/The-Journey-Towards-Purpose-Led-Growth

Portas, M. (2021). How to thrive in the new Kindness Economy. Abgerufen von  https://www.penguin.co.uk/books/445415/rebuild-by-portas-mary/9781787635166

The British Academy. (2019). Principles for Purposeful Business. Abgerufen von  https://www.thebritishacademy.ac.uk/publications/future-of-the-corporation-principles-for-purposeful-business/

Zeno Group. (2020). 2020 Zeno Strenght of Purpose Study. Abgerufen von  https://www.zenogroup.com/insights/2020-zeno-strength-purpose

Zukunftsinstitut. (2023a). Die Megatrends. Abgerufen von  https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrends/

Zukunftsinstitut. (2023b). Der Megatrend Gender Shift. Abgerufen von  https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrend-gender-shift/

Zukunftsinstitut. (2023c). Der Megatrend Neo-Ökologie. Abgerufen von  https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrend-neo-oekologie/

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4 Megatrends, die das Hotel- und Gastgewerbe im Jahr 2023 und darüber hinaus prägen werden

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Was kann ich nach der Arbeit mit dem Handbuch für ökologische Nachhaltigkeit konkret besser?

Du kannst ökologische Prioritäten für dein Hotel klarer einordnen, passende Maßnahmen auswählen und sie strukturierter umsetzen. Du bekommst außerdem Tools, mit denen du Fortschritte sichtbar machst und Entscheidungen langfristig besser steuern kannst.

 

Was ist im Handbuch für ökologische Nachhaltigkeit enthalten?

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Muss ich das Handbuch von vorne bis hinten lesen?

Nein. Es ist als Nachschlagewerk gedacht. Öffne das Kapitel, das du gerade brauchst, nutze das passende Tool oder die passende Übung und setze es direkt um.

Wie hilft mir das Handbuch in der Praxis?

Es hilft dir, die wichtigsten Maßnahmen zu priorisieren, Ressourcen besser zu nutzen und ökologische Nachhaltigkeit in eine konsequente Umsetzung im Alltag zu bringen. Das stärkt Effizienz, macht Fortschritte klarer und unterstützt langfristige Performance.

Kann ich das Handbuch mit meinem Team nutzen?

Ja. Du kannst die Übungen und Scorecards im Team einsetzen, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, Prioritäten zu definieren und die Umsetzung über Bereiche hinweg konsistent zu halten.

Hilft mir das Handbuch auch im Zusammenhang mit Zertifizierungen oder Nachhaltigkeits-Frameworks?

Ja. Das Handbuch hilft dir, Themen der ökologischen Nachhaltigkeit strukturiert zu bearbeiten, und enthält Aktionsschritte, die sich an führenden Hotel-Zertifizierungs-Frameworks orientieren. So kannst du Fortschritte sichtbar machen und leichter nachverfolgen.

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Für wen ist die Handbuch-Kollektion gedacht?

Für unabhängige und Boutique-Hotels, die Nachhaltigkeit strukturiert umsetzen wollen – egal, ob du ein bestehendes Hotel weiterentwickelst oder ein neues Hotel konzipierst. Die Kollektion hilft dir, Prioritäten zu setzen, Massnahmen umzusetzen und Fortschritte messbar zu machen.

Was bekomme ich genau, wenn ich die Kollektion kaufe?

Du erhältst die vier Handbücher zu Purpose, People, Planet und Profit. Darin enthalten sind Übungen, Checklisten, Scorecards und konkrete Massnahmen, die du direkt im Betrieb anwenden kannst.

Muss ich alles von vorne bis hinten lesen?

Nein. Die Handbücher sind als Nachschlagewerk aufgebaut. Du öffnest das Kapitel, das du gerade brauchst, nutzt die passenden Vorlagen und setzt Schritt für Schritt um.

Ist die Kollektion eher Strategie oder eher Umsetzung?

Beides – aber mit Fokus auf Umsetzung. Du entwickelst eine klare Struktur und setzt sie mit konkreten Massnahmen, Scorecards und Übungen direkt im Hotelalltag um.

What formats is the collection available in?

The collection is available digitally and in print. As a Certified B Corporation, we recommend the digital version because it is the more resource-efficient option and easier to share with your team.

Kann ich die Inhalte mit meinem Team teilen?

Ja. Die Kollektion ist so gedacht, dass du sie im Team nutzen kannst – zum Beispiel für Workshops, Verantwortlichkeiten und die Umsetzung im Alltag.

Wie schnell kann ich starten?

Sofort. Du kannst direkt mit dem ersten Kapitel beginnen, die Übungen nutzen und die ersten Massnahmen priorisieren. Viele Hotels starten mit Planet (Quick Wins) oder Purpose (Ausrichtung), je nachdem, wo der grösste Hebel liegt.

Hilft mir die Kollektion bei Zertifizierungen?

Ja. Die Inhalte sind so aufgebaut, dass du systematisch an Themen arbeitest, die auch in gängigen Hotel-Zertifizierungen eine Rolle spielen. Mit Scorecards machst du Fortschritt sichtbar und kannst gezielt nachschärfen.

Ist das auch für kleine Teams oder Familienbetriebe geeignet?

Ja. Die Kollektion ist bewusst praxisnah und modular. Du kannst klein starten, priorisieren und nach und nach ausbauen, ohne dass du ein grosses Team brauchst.

Was ist der Unterschied zwischen Kollektion und einzelnen Handbüchern?

Mit der Kollektion bekommst du den Gesamtblick und ein zusammenhängendes System über alle Bereiche hinweg. Einzelne Handbücher eignen sich, wenn du nur einen Bereich vertiefen willst – die Kollektion ist ideal, wenn du nachhaltig als Gesamtstrategie im Hotel verankern möchtest.

MAp Boutique Consultancy - Der Nachhaltigkeits-Shop für Hotels - Die Nachhaltigkeits-Kollektion für Hotels
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Alle zwei Monate beleuchten wir gemeinsam mit der The Sustainable Hotel Community ein wichtiges Nachhaltigkeitsthema. Mit Blick auf Boutique-Hoteliers gestalten wir unsere zweimonatlichen Insights so zugänglich, praktisch und konkret wie möglich.

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The Sustainable Hotel Insights – Edition 1
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How to reduce the (food) waste your hotel produces
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ÜBER: (Food) Waste

Vom Plastikstrohhalm bis hin zu vollgepackten Buffets – ein Hotel produziert laufend Müll und Lebensmittelabfälle. Tatsache ist, dass jedes Kilogramm Abfall ein Beleg für ineffiziente Ressourcennutzung ist und dass ein effizientes Abfallmanagement zentral für die Nachhaltigkeit jedes Boutique-Hotels ist. Genau deshalb haben wir die The Sustainable Hotel Insights: Abfall erstellt.

Abfall ist ein Schlüsselelement der ökologischen Nachhaltigkeit (Planet), eines der 4 P unseres MAp-Nachhaltigkeitsansatzes. Deswegen lassen wir hier keinen Zweifel aufkommen, dass JETZT die Zeit ist, um zu handeln.

FAKTEN: Wusstest du schon?

Nach Angaben der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (2013) machen Lebensmittel- und Getränkeabfälle fast ein Drittel des Abfalls in der Hospitality-Branche aus. Wäre Food Waste ein Land, dann stünde es nach den Vereinigten Staaten und China an dritter Stelle, was den Beitrag zur globalen Erwärmung angeht.1

Das ist beachtlich!

What mankind must know is that human beings cannot live without Mother Earth,
but the planet can live without humans.
Evo Morales

AKTION: Unsere MAdvices wie du JETZT (Food) Waste reduzieren kannst

In unserem KOSTENLOSEN Guide geben wir dir insgesamt 6 konkrete und klare Handlungsschritte an die Hand. Maßnahmen, die du JETZT ergreifen kannst, um die (Lebensmittel-)Abfälle in deinem Boutique-Hotel zu reduzieren.


Der 1. Schritt: Verzichte auf Einwegplastik.

Diese Idee ist dir wahrscheinlich nicht neu und vielleicht hast du bereits Schritte in die Wege ge­leitet, wie z. B. der Verzicht auf Plastikstrohhalme. Um dein Hotel von allem zu befreien, was in  Plastik verpackt ist, empfehlen wir, überall auf wiederverwendbare und nachfüllbare Artikel umzusteigen, z. B. Shampoo-Spender und Wasserflaschen.


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The Sustainable Hotel Insights: Abfall

Lade den kostenlosen Guide einfach herunter und reduziere damit den Müll und Lebensmittelabfall in deinem Boutique-Hotel.

Insights: 6 ways to reduce (food) waste in your hotel NOW

 

 

SOURCES

FAO. (2013). Food wastage footprint & Climate report. LINK.

2 1 Hotels. (2022). LINK.

Quote Author
Helen Keller
Quote Subtitle
Together we can do so much.
Quote Title
Alone we can do so little,
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How to reduce the (food) waste your hotel produces

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Endlich! Nach einigen Jahren haben wir ein neues MAp meets mit unserem Partner Karsten Schmidt-Hoensdorf, Besitzer des Zürcher Design Studios IDA14, geführt. Für alle Interessierten: HIER könnt ihr unser letztes Gespräch entdecken und nachlesen.

Denn seit mehr als 25 Jahren entwickelt Karsten mit seinem Team “außergewöhnliches Design für außergewöhnliche Räume”. Der Fokus liegt dabei auf Hospitality, Living und auch Unternehmens-Projekten in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design. Vor kurzem hat uns Karsten erzählt, auch immer mehr nachhaltiges Design in seine Arbeit mit aufzunehmen. Somit war es höchste Zeit, uns für ein neues Interview zu treffen.

Untertitel
MAp meets Karsten Schmidt-Hoensdorf, Besitzer des Zürcher Design Studios IDA14
Blog main image
MAp meets Karsten Schmidt-Hoensdorf, owner of the Zurich design studio IDA14
Paragraphs

Lieber Karsten, wir freuen uns ungemein, dass wir es endlich geschafft haben wieder zusammen zu sitzen. Da wahrscheinlich nicht alle Leser*innen bei unserem letzten Gespräch dabei waren, könntest du uns bitte einen kurzen Einblick in dein Schaffen und IDA14 geben?

Es freut mich sehr von Dir, Magdalena, und MA people die Einladung zum Interview zu erhalten! Es ist für mich Inspiration und Aufforderung zum Weiterdenken, die Gelegenheit zu haben, mit Euch über meine Arbeit zu reflektieren! Kurz zusammengefasst bearbeite ich mit meinem Team von meist um die 10 junge/n InnenarchitektInnen und ArchitektInnen vorwiegend Hotelprojekte. Wir verstehen uns als Boutique Style Design- und Architekturstudio: Die Teamgröße ist bewusst überschaubar gehalten, unsere AuftraggeberInnen sind meist kleinere, individuelle Hotels oder kleine Hotelketten in der Schweiz.

Das hat einerseits mit der kleinteiligen Hotelstruktur in der Schweiz zu tun, andererseits aber auch mit unserer Vorliebe für Individualität. Die gegenseitige Wertschätzung ist hier oft stärker spürbar als bei internationalen Hotelkonzernen. Ich verstehe meine Arbeit in diesem Zusammenhang als Beitrag an eine hochstehende Hotelkultur, wie sie historisch in der Schweiz entstanden ist.

Hier spreche ich einen mir wichtigen Aspekt an: Kultur findet bekanntlich nicht nur in der Oper statt. Kultur ist vielfältig, ein hochstehendes Handwerk, die Pflege traditionellen Wissens und der respektvolle Umgang damit sind für mich ein wichtiger Teil meiner Motivation immer wieder neue Projekte anzugehen, ohne in repetitives Denken und Handeln zu verfallen.

Ich persönlich arbeite nun seit knapp 30 Jahren in diesem Beruf. Ich war, wie in meinem ersten Interview mit Euch beschrieben, von früher Jugend an, an Kunst, Geschichte, Literatur und auch Politik interessiert. Dieses Interesse an der Welt und mein Studium der Geschichte und Politik vor dem Architekturstudium, sind wohl Antrieb und auch Basis bei meiner Arbeit als Fachautor. Ich schreibe in den einschlägigen Medien zu Themen der Hotellerie. Dabei geht es mir um den gesellschaftlichen Kontext der Branche. Hier lassen sich Entwicklungen ablesen und Trends beobachten, die weit über das übliche Verständnis von Design und Architektur hinausgehen.

Als Berater habe ich für Hotelketten wie Swissôtel weltweit gearbeitet. Weiters stehe ich diversen Hotels mit meinem Wissen über die richtige innenarchitektonische Konzeptionierung und Proportionierung zur Seite. Aber auch Banken wie der Credit Suisse bei größeren Projekten.

Ein Thema, über welches wir letzthin viel gesprochen haben, ist die Nachhaltigkeit. Wie integrierst du diese in deine Arbeit? Gab es für dich einen Moment oder vielleicht einen Ort, der dich auf diesen Weg gebracht hat?

Wenn ich einen Ort oder Zeitpunkt suche, wo und wann mein Interesse für Nachhaltigkeit begann, dann kommt es mir als eine selbstverständliche Entwicklung vor, eine Art evolutionärer Designprozess.

Ich erinnere mich, dass vor vielen Jahren die Gestaltung, die visuell erlebbare Ästhetik, dominant und zentral war. In der Schweiz kam traditionell noch eine Haltung hinzu, die Aspekte wie Materialechtheit und hochwertige Handwerksarbeit wertschätzte.

Als Director Interior Design war ich mehrere Jahre für einen Schweizer 5* Hotel Brand auf allen Kontinenten unterwegs, briefte und coachte die Design- und Architekturteams von vielen Renovations- und Neubauprojekten. Dabei wurde mir deutlich bewusst, wie sehr wir uns im kontinentalen Europa und speziell in der Schweiz, von den zumeist angelsächsischen Designfirmen unterscheiden, die weltweit große Hotelprojekte umsetzen. Faszinierend und für mich eine absolute Ausnahme in diesem Zusammenhang war dabei meine Zusammenarbeit mit einem japanischen Innenarchitekten. Bei einem Umbauprojekt in Japan erlebte ich, wie nah wir einander in unseren Auffassungen zu Architektur und Design kamen. Deswegen freue ich mich sehr auf meine kommende Japanreise, wofür ich Handwerk, Architektur und Design - neben der Natur - zu den zentralen Themen meiner Reiseplanung gemacht habe. Und die Vorfreude ist natürlich groß: diese Reise ist nun seit anderthalb Jahren „on hold“ - ich hoffe auf das nächste Jahr.

Wir drücken die Daumen, dass es endlich mit deiner Japanreise klappt. Wenn wir in der Zukunft bleiben: welche Prinzipien und Trends denkst du, werden im Design immer wichtiger?

Die Prinzipien sind komplex und werden sich immer weiterentwickeln. Es gibt verschiedenste Labels und Zertifikate zur Nachhaltigkeit, auch in der Hotellerie. Magdalena, Du hast mir das anspruchsvolle Label B Corp gezeigt, auf das Du Dich mit Deinem Unternehmen fokussierst: Ich beschäftige mich nun damit, habe Respekt vor dem Aufwand und werde es weiterverfolgen.

Was unsere tägliche Arbeit in der Planung der Innenarchitektur angeht, kommen diverse Grundprinzipien der Nachhaltigkeit meinen Sympathien und Qualitätsansprüchen entgegen. So z.B. bei der Produkte- und Materialauswahl zu recherchieren, wie sinnvoll und vertretbar die Verwendung in Bezug auf Energieeinsatz und ethischen Grundsätzen bei Herstellung und Transport ist. Des weiteren lege ich Wert auf Materialechtheit, was auch der Recyclierbarkeit entgegenkommt. Auch die Gewinnung und vor allem die Verarbeitung von Rohstoffen sollte, wenn möglich, regional stattfinden. Zum Beispiel beim Einsatz von Holz und Stein.

Ganz weit oben auf meiner Präferenzliste steht das Handwerk: Hier spreche ich, was mich anbetrifft, von einer hochstehenden Kultur, die hoffentlich wieder an Bedeutung gewinnt und Platz im Wirtschaftsdenken findet. Ich liebe gutes Handwerk und ergreife oft die Möglichkeit Handwerksbetriebe zu besuchen. Dazu zählen für mich auch Glasmanufakturen wie Barovier & Toso auf Murano, mit einer durchgängigen Firmengeschichte seit dem 15. Jahrhundert. Oder Leuchtenfirmen wie Louis Poulsen in Kopenhagen, die nicht nur alles selbst und in Dänemark produzieren, sondern ihre Mitarbeitenden zu täglichen Arbeitspausen mit Musik und Gymnastik einladen.

Diese europäischen Firmen sehe ich als regional an, für mich ist Regionalität keine Frage der nationalen Grenzen, sondern der Möglichkeiten. Daher wird es wohl auch in Zukunft Produkte geben, die von weit herkommen, aus Asien, Afrika, Süd- und Nordamerika.

Hierbei sind, wie vorher schon angesprochen, die Recherchen wichtig: Wie und unter welchen Bedingungen wurde produziert? Wieweit sind ethische Standards glaubwürdig eingehalten worden, wie z.B. bei den Arbeitsbedingungen und der Menschenwürde, Tierwohl und Umweltbelastungen?

Was zukünftige Trends in Bezug auf Nachhaltigkeit angeht, hoffe ich auf positive gesellschaftliche Entwicklungen: Es kann nicht sein, dass Jede und Jeder einen Doktortitel erwerben muss, um Nachhaltigkeit zu verstehen. Für mich sprechen Nachhaltigkeit und unsere großen Krisen einfache Gefühle an: Wer bei sich ist, hat auch einen leichten Zugang zum Verständnis von Nachhaltigkeit. «We are one World» ist eine Frage des Bewusstseins, nicht der Bildung.

Mein Interesse für Nachhaltigkeit,
kommt mir als eine selbstverständliche Entwicklung vor, eine Art evolutionärer Designprozess.
Karsten Schmidt-Hoensdorf, IDA14
via @weareMApeople


Was sagst du zu jenen Menschen, die glauben, dass es schlichtweg unmöglich ist sowohl Design-orientiert als auch nachhaltig zu sein? Wie erschaffst du schöne Orte und Räume, die auch für die Menschheit und unsere Erde langfristig tragbar sind?

Wir haben in der Menschheitsgeschichte schon viele Wandel des guten Geschmacks durchlaufen. Die 25.000-jährige Steinskulptur der Venus von Willendorf ist die erste bekannte skulpturale Darstellung eines menschlichen Ideals: Eine sehr dicke Frau. Sie stellte ein Schönheitsideal dar, denn in Zeiten von Hunger und Kälte war das wohlgenährt sein ein Traum. Aus heutiger Sicht würde das Übergewicht als problematische Fehlentwicklung angesehen werden… Schönheitsideale können sich also durchaus überleben, wenn sie nicht mehr angemessen sind, wenn sie zu Erkenntnissen im Widerspruch stehen. Ich glaube an ein kollektives, universales Ästhetik-Empfinden. So wie alle Menschen unabhängig von ihrer Kultur Lachen und Weinen verstehen, so gibt es auch Übereinstimmungen in der Wahrnehmung von schön und hässlich, von freundlich und feindlich.

Um also auf die Frage zurückzukommen: Ich spiegle die Aussage zurück und behaupte, es wird in der Zukunft zur allgemeinen Designakzeptanz, zum Schönheitsempfinden, selbstverständlich dazugehören, dass die Gestaltung Standards der Nachhaltigkeit erfüllt. Ein weiter so wie immer eines Hoteldesigners würde mir, beispielsweise als vorausschauender Hotelinvestor, eher Sorge als Freude machen.

Viele unserer LeserInnen sind in der Hotellerie tätig: Was sind die 5 wichtigsten Dinge, die Hotels tun sollten, um Ihre Interieurs nachhaltiger zu machen?

Wer plant, eine Innenarchitektin oder einen Architekten zu beauftragen, muss sich die Zeit nehmen und abklären, im Gespräch und anhand von Referenzprojekten, ob und wie Nachhaltigkeit ein Thema in der Gestaltung des betreffenden Design-Büros ist. Wer selbst zur Tat schreiten möchte, sollte sich mit guten regionalen Handwerksbetrieben beraten und die passenden PartnerInnen aussuchen. Herstellende von Möbeln gibt es in der Schweiz und im nahen Ausland sehr gute und nachhaltige. Firmen wie De Sede, Horgen Glarus, Embru, Alias, Girsberger und andere versprechen Langlebigkeit; aber nicht nur das: Nach vielen Jahren Gebrauch restaurieren sie diese Möbel auch. So zahlt ein Hotel vielleicht einen höheren Einstandspreis als bei No-Name-Produkten von irgendwo, dafür halten diese aber auch Jahrzehnte lang. Die Lebensdauer eines Möbels ist ein wichtiges Kriterium der Nachhaltigkeit. In der Regel sind diese Möbel sorgfältig gestaltet und strahlen eine hohe Wertigkeit aus, was der Gast gern und positiv zur Kenntnis nimmt.

Das gilt auch und besonders für Ledermöbel: Hochwertige Firmen kommunizieren genau von wo die Rinderhäute stammen und wie und mit welchen Chemikalien sie gegerbt wurden. Es ist für mich wie beim Essen: Wenn eine Tiefkühlpizza mit Fleischauflage keine 3.50 Franken kostet, ist doch allen klar, dass keine respektvolle Tierhaltung und keine Wertschätzung dahinter stehen kann…

Ich bin kritisch mit einem momentanen inflationären Hype von Pet-Recycling: Ich frage Herstellende genau nach den Prozessen der Gewinnung von Pet und Fischernetzen und wie und wo die Gewinnung, Verarbeitung und Transporte stattfinden. Wir haben auf der Welt ein Problem mit Pet-Abfall. Aber ist die Verarbeitung zu mehr oder weniger kurzlebigen Produkten sinnvoll? Löst das ein Problem oder schafft es ein Neues? 

Was gibt es an weiteren nachhaltigen Maßnahmen? Ich untersuche vor Renovationen von Hotels und Gastronomieobjekten, ob wirklich alle Möbel entsorgt werden. So bearbeiten wir ein Projekt im Tessin, wo ein handwerklich anspruchsvoll hergestellter Sekretär in den Zimmern altmodisch wirkte. Aber in mattem schwarz lackiert, mit modernen, silberfarbenen Beschlägen und einer coolen Tischlampe ergänzt, wirkt er nun wie neu geboren, ein Lifestyle-Element, welches sein zweites Leben beginnt.

Der Themen-Dreiklang Downcycling, Recyling und Upcycling sollte zur Recherche der Möglichkeiten gehören. Gute Gestaltende sollten Lösungen finden, die überzeugend nachhaltig und hohen Designansprüchen genügend sind.

Was sind deine Hoffnungen für die Hospitality Industrie in Bezug auf Nachhaltigkeit?

Die Hotellerie und Gastronomie sind großen Herausforderungen ausgesetzt, müssen teils ihre angestammten und bisher gut funktionierenden Geschäftsmodelle hinterfragen. Vieles an der Nachhaltigkeit ist ihnen vertraut über den F&B Bereich: Regionalität und gute Produkte als Voraussetzung für Erfolg, klare Kommunikation und Deklaration von Produkten und Dienstleistungen.

Der zeitgemäße und respektvolle Umgang mit Mitarbeitenden rückt mehr in den Vordergrund, neue Arbeitszeitmodelle werden gefordert.

Ich erhoffe mir durch diese Herausforderungen ein Umdenken mit positiven Auswirkungen für die Zukunft: eine höhere Motivation der Mitarbeitenden durch ein kooperatives Management; Vertrauen von Gästen und Mitarbeitenden in die Betriebe, erzielt durch ehrliche Kommunikation; und die Vermeidung von „Green-Washing“, da man sich ehrlich um Nachhaltigkeit bemüht und das auch sichtbar macht.

Karsten, du kennst ja unsere finale MAp meets Frage bereits. Denn diese dreht sich auch noch nach all den Jahren um unseren Kernservice – der Entwicklung von nachhaltigen Hotelkonzepten und Hotelmarken. Was macht für dich persönlich einen Hotelaufenthalt einzigartig?

Ich bin, wie meine Partnerin auch, ein leidenschaftlicher Gastronomie- und Hotelgenießer. Wir studieren online verschiedene Angebote und wählen sorgfältig aus. Wenn das Hotel und das Restaurant dann ein Erlebnis sind, mir eine einzigartige, nicht austauschbare Erinnerung schenken, dann komme ich glücklich nach Hause zurück! Zu diesem Glück braucht es Mitarbeitende, die mich ein echtes „Willkommen-sein“ spüren lassen. Räumlichkeiten, die überraschen, mit Details und als Gesamteindruck. Räume, die eine warme und freundliche Atmosphäre ausstrahlen und gleichzeitig zeitgemäß modern gestaltet sind, vielleicht auch manchmal unvergesslich auf die Spitze getrieben… Hotel- und Gastronomiebetriebe deren Essen morgens, mittags und abends verführerisch ist.

Orte die Sehnsucht auslösen, wenn ich mich später an sie erinnere.

Über Karsten Schmidt-Hoensdorf:

Nach seinem Studium der Geschichte und Politikwissenschaften in Toulouse und München wandte er sich der Architektur zu und schloss ein Studium der Innenarchitektur ab. Über Jahre war Karsten als Berater für Hotelentwicklungen und Renovierungen für Swissôtel Hotels & Resorts weltweit in der Position des Director Interior Design verantwortlich und doziert heute zu Themen wie: Prozesse in der Design-Entwicklung führen sowie Qualitätskriterien im Design.

MAp boutique consultancy meets Karsten Schmidt-Hoensdorf, IDA14
MAp boutique consultancy meets Karsten Schmidt-Hoensdorf, IDA14
MAp boutique consultancy meets Karsten Schmidt-Hoensdorf, IDA14
MAp boutique consultancy meets Karsten Schmidt-Hoensdorf, IDA14
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MAp boutique consultancy meets Karsten Schmidt-Hoensdorf, IDA14
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Main blog image: Photographer Marion Nitsch for Lunax

Photos 1 and 2: Marktgasse Hotel, Zurich
Award winning: Best Hotel Concept DACH, AIT Award
Photographer: Bruno Helbling

Photos 3, 4 and 5: Kurklinik Bad Schinznach, Switzerland Photographer:Dominik Golob und Felix Wey

Photos 6 and 7: Sorell Hotel Zürichberg, Zurich
Photographer: Bruno Helbling

Photos 8 and 9: Single-family house Kilchberg, Zurich
Photographer: Bruno Helbling

 

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„We are one World“ ist eine Frage des Bewusstseins, nicht der Bildung

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Heute freuen wir uns sehr, dieses MAp meets mit Jennifer Renggli, Studentin der Fachhochschule Graubünden zu führen. Jennifer war das letzte Jahr über unsere Mentee und hat sich entschlossen, ihre Bachelor-Thesis unserem Lieblingsthema zu widmen: der Hotelkonzeptentwicklung. Im September hat sie ihre Arbeit mit dem Titel „Concept development in Swiss unaffiliated hotels“ äußerst erfolgreich und mit der höchsten Punktezahl verteidigt.

Als Co-Advisor dieser Arbeit sind wir darüber natürlich sehr erfreut. Doch bevor wir mit den Fragen beginnen, möchten wir uns ganz herzlich bei Prof. Norbert Hörburger, Stv. Leiter Forschung & Dienstleistung ITF und Advisor der Thesis für die großartige Zusammenarbeit bedanken. Sowie auch bei Riccarda Ryffel, die für das Mentoring Programm der Fachhochschule Graubünden verantwortlich ist und uns überhaupt erst mit Jennifer in Verbindung gebracht hat. Wir durften Jennifer nämlich zuerst als Mentorinnen unterstützen. Aus der guten Zusammenarbeit im Mentoringjahr entstand die Idee, dass Jennifer mit unserer Unterstützung ihre Bsc Thesis in Angriff nimmt. Über das tolle Ergebnis und die vielen Erkenntnisse erfahren wir gleich mehr. 

Untertitel
MAp trifft Jennifer Renggli, Studentin der Fachhochschule Graubünden
Blog main image
The hotel concept is like a puzzle.
Paragraphs

Liebe Jennifer, wir gratulieren zur überaus erfolgreichen Verteidigung deiner Thesis! Wie du in deiner Arbeit feststellt, wurde die Hotelkonzeptentwicklung bisher kaum in der akademischen Literatur berücksichtigt – wieso hast du trotzdem dieses Thema für deine Arbeit gewählt? Was hat dein Interesse geweckt (unabhängig von unserem Mentoringjahr)?

Vielen Dank! Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Kommilitonin, welche mir begeistert über eure Arbeit bei MAp erzählt hat. Mein erster Gedanke war „Hotel concept creators? Sowas gibt’s als Beruf?“ Wie wahrscheinlich viele andere, hatte ich noch nie von Hotelkonzeptentwicklung gehört. Eine bittere Bilanz, wenn man bedenkt, dass die Thematik heutzutage umso wichtiger ist. Die Hotellerie steht schließlich vor völlig anderen Herausforderungen als noch vor 10 Jahren, als Gratis-WLAN als Alleinstellungsmerkmal galt. Während meiner Zeit als Flugbegleiterin hatte ich das Privileg, in vielen namhaften Hotels dieser Welt zu nächtigen. Im Gegensatz zu den Hotelketten, welche für jedes Gästebedürfnis eine passende Marke aus der Schublade ziehen können, müssen unabhängige Hotels ihr „Konzept“ selbst entwickeln. Bereits hier fängt die Komplexität an; Hotelkonzept klingt fancy, jede*r behauptet ein’s zu haben, doch in Wahrheit ist der Begriff abstrakt und schwer zu definieren. Da war also zum einen die Hotelkonzeptentwicklung, welche aus theoretischer Sicht nahezu undefiniert ist und zum anderen die Dringlichkeit für einzigartige und wettbewerbsfähige Hotelkonzepte in der Praxis. Ein Paradox, welches wie geschaffen war für eine Forschungsarbeit ;-)

Das Hotelkonzept ist wie ein Puzzle.
Um es zu lösen, braucht es methodisches Vorgehen und kreatives Vorstellungsvermögen.
via @weareMApeople


Du hast es bereits angesprochen, die Hotelkonzeptentwicklung ist ein komplexes Thema. Wie definierst du nach Abschluss deiner Arbeit ein Hotelkonzept? Und wieso hat deine Arbeit ergeben, dass es ein kritischer Erfolgsfaktor für die strategische Entwicklung von Hotels ist?

Die simple Antwort lautet: ein maßgeschneidertes und langfristig-orientiertes Dokument zur strategischen Ausrichtung des Hotelprojektes. Jedoch würde diese Definition dem Begriff „Hotelkonzept“ nicht gerecht werden. Ein Hotel ist weitaus mehr als Gaststube und Übernachtungsmöglichkeit. Es ist ein Ort der Begegnung, Interaktion und Sinneserfahrungen. Ferner ist es aber auch eine Immobilie und ein Geschäftsmodell, wo die Bedürfnisse und Erwartungen verschiedenster Anspruchsgruppen aufeinandertreffen. In der Folge braucht es ein harmonisches Zusammenspiel aus sogenannten harten und weichen Faktoren, um ein stimmiges und ganzheitliches Hotelkonzept zu erarbeiten. Das Hotelkonzept ist wie ein Puzzle. Um es zu lösen, braucht es methodisches Vorgehen und kreatives Vorstellungsvermögen. Konkret bedarf es einer strategischen Grundlage in der Form von Zielformulierung und Identifizierung von Erfolgspotenzialen. Diese ergeben sich aus einer fundierten Analyse zu Markt, Umfeld und Trends. Daraus lässt sich dann ein individuelles Konzept formen, welches Aspekte wie Architektur, Design, Sensorik aber auch die direkten und indirekten Einflüsse auf Mensch und Umwelt berücksichtigt. Das Ergebnis dieses Entwicklungsprozesses ist ein klarer „raison d’être“ FÜR das Hotelvorhaben, welcher auch in Zukunft noch seine Berechtigung hat.

Was war das Ziel deiner Studie und mit welchem Ansatz / welchen Methoden hast du versucht deine Destination zu erreichen?

Obwohl zahlreiche Studien zu Hotelmanagement- und Projektentwicklung existieren, wurde meines Wissens Hotelkonzeptentwicklung in der Theorie wie in der Praxis bisher nur wenig diskutiert. Folglich wollte ich mit meiner Thesis einen kleinen, aber wesentlichen Beitrag zu dieser bestehenden Wissenslücke leisten. Dazu habe ich erforscht, wie die Branche den Begriff „Hotelkonzept“ versteht und wie verbreitet die Hotelkonzeptentwicklung in der Schweizer Ferienhotellerie ist. Zu diesem Zweck führte ich Interviews mit Branchenexpert*innen, Hotelbesitzer*innen- und Manager*innen durch. Den Forschungsfokus richtete ich dabei auf nicht-markenzugehörige Hotels in ländlichen Gebieten. Der exploratorische Charakter meiner Forschung ermöglichte es mir, ein tiefes Verständnis für das Thema zu entwickeln und daraus Erkenntnisse über den Status quo der Hotelkonzeptentwicklung zu gewinnen.

Du hast dich sowohl mit Branchenexpertinnen als auch mit Managern und Besitzern unterhalten: Was hat deine Forschung in Bezug auf die Definition von Hotelkonzepten sowie deren praktische Verwendung ergeben? Und welche Schlüsse hast du daraus gezogen?

Grundsätzlich fiel es allen Befragten schwer, das Hotelkonzept in Worten zu definieren. Das kommt daher, dass ein Konzept häufiger mit einer Idee als mit einem strategischen Dokument in Verbindung gebracht wird. Nicht selten wird daher in der Praxis das Konzept oft als Bestandteil vom Business Plan verstanden. Während die Branchenexpert*innen jedoch grundsätzlich der Auffassung sind, dass ein Hotelkonzept möglichst holistisch sein sollte, so assoziieren die Hotelbesitzer und Managerinnen damit vorwiegend die Vorstellung zu den materiellen und produkt-spezifischen Elementen des Hotels. Beispielsweise nannten sie die außergewöhnliche Innenarchitektur, die Seminarraumausstattung oder das vielfältige gastronomische Angebot als bedeutend für „ihr“ Hotelkonzept. Auffallend war dabei, dass die befragten Hoteliers ihr Konzept basierend auf Erfahrungswerten, Annahmen und aus dem Bauchgefühl entwickelten. Einige gaben sogar ehrlich zu, dass in ihrem Hotel nichts geplant, sondern einfach gemacht wurde. Diese Vorgehensweise ist entgegen der Expertenmeinung und der gegenwärtigen Literatur, welche besagt, dass ein Konzept auf Fakten gestützt sein sollte. In der Folge war es wenig überraschend, dass in den fünf von sechs untersuchten Hotelprojekten kein schriftliches Hotelkonzept mittels einem strategischen Planungsprozesses entwickelt wurde.

Diese Tatsachen deutet stark darauf hin, dass schriftliche Hotelkonzepte in der Schweizer Ferienhotellerie (sofern keine externe Beratungsagentur involviert ist) eher die Ausnahme als die Regel sind. Ich sehe einen möglichen Grund darin, dass in der Hotellerie der Zweck und Nutzen von Hotelkonzepten schlichtweg noch zu wenig bekannt ist.

Was sind die Risiken, welche Hotelbetreibende in Betracht ziehen müssen, wenn sie kein fundiertes Hotelkonzept haben? Und wenn wir die Frage auf die gesamte Hospitality-Industrie ausweiten: Was können wir tun, um die Hotelkonzeptentwicklung mehr in den Fokus der Branche zu rücken?

Hotelprojekte sind meist langjährige, kostspielige und risikobehaftete Projekte. Ich bin der Meinung, wer ein weit entferntes Ziel „ersegeln“ will, braucht Kenntnisse über den richtigen Kurs, um dort auch wirklich anzukommen. Das Steuern „auf Bauchgefühl“ gelingt nur den Wenigsten, daher ist Navigation die einzige Lösung. Ein ganzheitlich erarbeitetes Hotelkonzept ist dieses richtungsgebende Dokument für alle involvierten Anspruchsgruppen. Ohne Hotelkonzept laufen die Beteiligten jedoch Gefahr, den Kurs zu verlieren oder den Richtigen von Beginn an zu verfehlen. Das zeigt sich dann womöglich erst nach der Eröffnung in Form von operativen und finanziellen Schwierigkeiten. Deswegen ist es wichtig, bereits in einer sehr frühen Phase des Hotelprojekts, egal ob Neubau oder Renovation, sich mit dem Hotelkonzept auseinanderzusetzen. Ich sehe hier eine große Chance für Hotelberatungsagenturen aber auch Branchenverbände und Hochschulen, welche das Thema weiter aufgreifen und das nötige Knowhow verbreiten können. Beispielsweise erarbeiten Studierende an der Fachhochschule Graubünden ein Hotelkonzept direkt an einem Fallbeispiel. Als junge Berufsleute können sie mit diesem Wissen neue Anstöße in die Betriebe bringen.

Nach deiner erfolgreichen Verteidigung der Arbeit: Was sind deine Zukunftspläne? Wie möchtest du weiterhin die Hotelbranche verändern?

Ich habe während meiner Forschungszeit große positive Resonanz und Interesse seitens der befragten Interviewpartner erfahren. Das freut mich, weil es zeigt, dass ein Umdenken in der Branche bereits stattfindet. Als Praktikerin ist es für mich aber wichtig, bei all den theoretischen Grundlagen das Verständnis für die täglichen Herausforderungen in der Praxis nicht zu verlieren. Schließlich wollen wir nicht nur Hotelkonzepte, welche auf Papier gut klingen, sondern solche, die auch langfristig im Alltagsgeschäft funktionieren. Das ist eine Gratwanderung, deren ich mich sicherlich auch in Zukunft annehmen werde.

Wie immer, unsere abschließende MAp meets Frage: Was macht für dich persönlich ein wirklich einzigartiges Hotelerlebnis aus?

„Gast“ zu sein ist für mich immer eine sehr persönliche Erfahrung und wird dann unvergesslich, wenn ich mit dem Ort und den Menschen rundherum im Einklang bin. Dabei spielt es keine Rolle, ob Luxusresort oder Guesthouse – denn das Gefühl von „Ankommen“ entsteht bei mir nicht durch Sternekategorien oder Marken, sondern aus dem Herzen.

About Jennifer Renggli:

Jennifer hat ihr Tourismus-Bachelorstudium an der Fachhochschule Graubünden in Chur erfolgreich abgeschlossen und ist gelernte Mediamatikerin. Das Reisefieber hat sie auf ihrem ersten Solo-Trip nach Indonesien ergriffen. Seither hat sie z.B. in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelebt und dort für eine internationale Airline gearbeitet. So findet man sie auch oft am Aufschreiben ihrer Reiseerinnerungen in charmanten Kaffeebars.  

Blog Block Image
Das Hotelkonzept ist wie ein Puzzle

Comments

Ricky Sharma

Nice! This opens up my view of the hotel industry. Many new and previously undiscussed points there!

Karsten Schmidt-Hoensdorf

Thanx, interesting challenging points of interest identified and discussed!

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Heute freuen wir uns sehr mit dem Unternehmer und Gründer Piero Achermann über sein Projekt, das innovative SelfieHotel zu sprechen. Wir wagen auch einen Blick in die Zukunft und sind gespannt, welches Pop-Up uns als nächstes als Social Media Spielplatz erwartet. Viel Spaß beim Lesen!

Untertitel
MAp trifft Piero Achermann, Co-Founder von SelfieHotel
Blog main image
#wirsindzukunft
Paragraphs

Lieber Piero, vielen Dank, dass du dir Zeit für dieses MAp meets nimmst. Vor einem Jahr seid ihr mit dem ersten SelfieHotel Pop-up Museum in Zürich gestartet, kannst du unseren Leser*innen zu Beginn dieses Gesprächs einen kurzen Einblick geben, was dich in die Gastronomie / Hotellerie verschlagen hat und natürlich, wie es zu diesem Projekt gekommen ist?

Die Idee zum SelfieHotel kam nach der ersten Schockstarre im Frühling 2020, als wir bei Aroma uns überlegt haben, wie die durch die Pandemie leer stehenden Räumlichkeiten genutzt werden könnten. In erster Linie hatten wir hierbei Gastronomie-Betriebe im Fokus, welche behördlich geschlossen waren. Aber da eine Wiederöffnung auch im Bar- und Clubbereich absehbar wurde, viele Stadthotels aber immer noch eine sehr schlechte Buchungslage hatten, haben wir erste Anfragen versendet und uns nach kurzer Bedenkzeit für das 25h Hotel an der Langstrasse / Europaallee in Zürich entschieden.

Das SelfieHotel ist ein temporärer Social Media Spielplatz und zielt vordergründig auf ein junges Publikum ab, welches außergewöhnlichen
Content für ihre Social Media Feeds erstellen möchte.
via @weareMApeople


Was genau ist unter einem SelfieHotel zu verstehen? Was ist das Konzept dahinter und welche Zielgruppen wolltet ihr damit vordergründig ansprechen?

Das SelfieHotel ist ein temporärer Social Media Spielplatz und zielt vordergründig auf ein junges Publikum ab, welches außergewöhnlichen Content für ihre Social Media Feeds erstellen möchte. Hierfür erstellen wir im Kulissenbau in den Hotelzimmern verrückte Sets zum Fotografieren, Filmen, Boomerangs, Posieren, Tanzen und Lachen! Für den Besuch können dann bei uns auf selfiehotel.ch Timeslots gebucht werden. Der Eintritt kostet rund CHF 25.

Wie waren die Reaktionen zum ersten SelfieHotel und wie sieht die weitere Projektplanung aus? Ist eine Ausweitung des Projektes geplant und was erwartet uns in diesem Jahr?

Wir waren vom Ansturm massiv überrascht; Das SelfieHotel war über Wochen ausgebucht. Deshalb haben wir die Öffnungszeiten angepasst und entschieden, die  Laufzeit um einen Monat zu verlängern. Über die 3 Monate konnten wir in Zürich knapp 20‘000 Besucher begrüßen.

In diesem Jahr planen wir die Eröffnung des SelfieHotel Lausanne auf den 1. Mai, vorausgesetzt die epidemiologisches Situation lässt dies zu.

Gerne würden wir mit dem Konzept auch weitere Städte bespielen und sind hierfür bereits in Planung, aber auch offen für Vorschläge.

Wenn wir nun gemeinsam in die Zukunft blicken: Was denkst du erwartet uns nach COVID-19? Welche Trends werden die Schweizer und die internationale Hotellerie prägen?

Die Hotellerie und Gastronomie und die Veranstaltungsbranche sind die am stärksten betroffenen Wirtschaftszweige; deshalb ist in diesen Bereichen auch eine hohe geistige und betriebliche Agilität und Frustrationstoleranz notwendig, um durch diese Krise zu kommen. In diesem Sinne hoffe ich, dass die Krise nicht nur finanzielle Verlierer hervorbringt, sondern im gleichen Ausmaß an Format, Charakter und Ausdauer gestärkte Unternehmer.

Als MA people haben wir uns auf die Entwicklung von innovativen Hotelkonzepten und –marken spezialisiert: Was macht für dich einen wirklich besonderen Hotelaufenthalt aus?

Ich weiß persönlichen aber unaufdringlicher Service sehr zu schätzen. Wenn ich am zweiten Tag meines Aufenthaltes bereits die richtige Zeitung auf dem Frühstückstisch finde, dann bin ich glücklich.

About Piero Achermann:

Jahrgang 1980 ist in Luzern aufgewachsen und ist seit 2001 vielseitig unternehmerisch tätig. Neben der langjährigen Tätigkeit als Mitgründer und Geschäftsführer von diversen Unternehmen in Gastronomie und Unterhaltung, ist er seit 2011 auch im Agenturbereich beratend tätig.

#wirsindzukunft
#wirsindzukunft
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#wirsindzukunft

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Heute freuen wir uns sehr Verena Kern Nyberg, die Direktorin der Sinn & Gewinn Hotels zu treffen. Fünf engagierte Frauen gründeten 1998 die gemeinnützige Aktiengesellschaft Frauenhotel AG, die hinter den Sinn & Gewinn Hotels steht. Gemeinnützig heißt, dass Gewinne nicht an die Aktionär*innen ausgeschüttet, sondern in die Weiterentwicklung des sozialen Unternehmertums investiert werden.

Untertitel
MAp meets Verena Kern Nyberg, die Geschäftsführerin der Sinn & Gewinn Hotels
Blog main image
Those who do not fight have already lost!
Paragraphs

Liebe Frau Kern Nyberg, herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Gespräch genommen haben. Können Sie unseren Lesern einen kurzen Einblick geben, wie es den Sinn & Gewinn Hotels in dieser außergewöhnlichen Zeit geht?

Wir können es vielleicht so umschreiben: es ist ein Auf-und-Ab auf tiefem Niveau. Das „Auf“ steht dabei für die Hoffnung am Horizont. Der Lockdown hat uns stark getroffen, von einem auf den anderen Tag hatten wir keine Gäste mehr und sahen uns im Frühjahr 2020 leider gezwungen, unsere Hotels bis Pfingsten zu schließen. Mit Ausnahme von zwei Pensionen, wo wir vor allem Dauermieterinnen beherbergen. Der darauffolgende Sommer war passabel und wir konnten uns mit viel Sparen und guter Planung über Wasser halten. Seit der zweiten Welle stehen wir wieder fast so schlecht da, wie beim ersten Lockdown. Was uns jetzt allerdings hilft die Hotels geöffnet zu lassen, sind die Long-Stay Konzepte, die wir im Sommer entwickelt haben.

Wer nicht kämpft,
hat schon verloren!
@verenakernnyberg
via@weareMApeople


Sie haben die Langzeitgäste in ihren Pensionen erwähnt. Weiters wissen wir, dass sich die Gruppe einem gemeinnützigen Wirtschaften verschrieben hat. Können Sie unseren Leserinnen das Konzept der Sinn & Gewinn Hotels etwas genauer erläutern?

Die Sinn & Gewinn Hotels sind vor 20 Jahren mit der Ursprungsidee gestartet, Arbeitsplätze für Frauen mit erschwerten Bedingungen zu schaffen. Das LADYs FIRST Hotel im Seefeld in Zürich wurde als erstes geöffnet und feiert 2021 das 20-jährige Jubiläum. Mit der Zeit wurden weitere Betriebe übernommen, immer mit dem Ziel Frauen mit psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Da wir in den Pensionen weniger Frauen anstellen konnten, haben wir dort den sozialen Nutzen bei den Bewohnerinnen integriert: ein Drittel der Zimmer sind immer für Frauen in Not- oder Übergangssituationen reserviert.

Wenn wir bei MAp Hotelkonzepte und Marken entwickeln, fragen wir uns immer, was der größere Zweck, der „Purpose“ jeder Unternehmung ist. Seit dem letzten Jahr haben wir festgestellt, dass die Sinnfrage vermehrt auftaucht und auch von einer breiteren Mehrheit diskutiert wird. Wie haben Sie diese Entwicklung miterlebt?

Was ich in den vergangenen Jahren vor allem gesehen habe ist, dass dies nicht mehr nur für den Verkauf des Produktes wichtig ist. Der sich am schnellsten bewegende Markt ist für mich der Human Resources Markt, also der Mitarbeitermarkt. Ich habe den deutlichen Eindruck, dass wir als Sinn & Gewinn Hotels einfacher Mitarbeiter finden und halten können, da wir eben auch Sinn haben und nicht nur Gewinn. Und es bei uns ganz allgemein einfach ein menschlicheres Arbeiten ist, als in vergleichbaren, anderen Hotels.

Beim Konzept der Sinn & Gewinn Hotels spielen Frauen eine zentrale Rolle. Wie haben Sie die Veränderung der Bedürfnisse Ihrer weiblichen Gäste in den letzten Jahren wahrgenommen?

Ich glaube nicht, dass sich die Bedürfnisse an sich fundamental gewandelt haben, der Umgang mit den eigenen Ansprüchen hat sich jedoch stark geändert. Heute werden Bedürfnisse freier und klarer geäußert als früher. Und was wir ebenfalls feststellen: es gibt viel mehr allein reisende Frauen, im Business- als auch im Leisure-Bereich.

Wie hoch ist der Prozentanteil von weiblichen Gästen in Ihren Hotels?

Das LADYs FIRST Hotel ist unser einziges Hotel, in welchem am Anfang nur Frauen begrüßt wurden. Seit 2002 ist das nicht mehr der Fall – Frauen wie auch Männer sind herzlich willkommen.

Zwischenzeitlich haben wir sogar mehr Männer als Frauen zu Gast. Das lässt sich durch Business-Reisende unter der Woche erklären, wo der männliche Anteil noch stark überwiegt. Wenn man den Anteil allerdings mit anderen Hotels im gleichen Segment vergleicht, schöpfen wir einen großen Anteil von weiblichen Business-Reisenden ab.

Nicht nur das Segment der Geschäftsreisen wird mehrheitlich von Männern dominiert, sondern auch die Hotellerie. Auch hier hat es seit 2020 starke Veränderungen gegeben. Was können wir alle tun, um (junge) Frauen zu motivieren in der Hotellerie zu arbeiten und die Geschlechter-Diversität zu fördern?

Das ist ein wirklich großes Thema. Als Frauen können wir z.B. damit anfangen, bereits kleinen Mädchen zu zeigen, was wir alles erreichen können. Ich bin der Überzeugung, dass viel damit zusammenhängt, welche Vorbilder Kinder sehen. Ich habe früher nicht viele Hotel-Direktorinnen wahrgenommen, finde allerdings, dass sich institutionell viel getan hat. Deswegen bin ich auch gerne bereit, Interviews wie dieses zu geben – ganz allgemein mein Gesicht zu zeigen. Dazu ermutige ich auch jede andere Frau!

Wir verlassen kurz die Gegenwart. Welche Hoffnungen haben Sie für 2021, für die Zukunft?

Unabhängig davon, wie sich jetzt die Pandemie entwickelt, ist meine Hoffnung, dass ein kultivierter und mit Fakten unterfütterter Diskurs geführt wird. Dass nicht die „Hobbyvirologen“ das Ruder übernehmen und das Ganze noch mehr mit Gerüchten, „Fake News“ und Verschwörungen nähren. Ich wünsche mir einen Sieg der Vernunft.

Wir bei MAp sagen oft, wenn „Shit happens, Shift happens“. In unseren letzten Blogbeiträgen haben wir versucht aufzuzeigen, wie viele Möglichkeiten es in dieser Krisenzeit gibt. Was hat Ihnen die Corona-Zeit an Positivem gebracht? Welche Erkenntnisse haben Sie daraus gezogen?

Unglaublich viel Engagement, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, vorausschauendes Denken: Was brauchen wir jetzt? Wo müssen wir ansetzen? Wir haben Sachen gemacht, probieren sie immer noch und ändern Dinge wieder, all das wäre für mich vor einem Jahr nicht vorstellbar gewesen. Ich persönlich kann sagen, ich wachse an dieser aktuellen Situation.

Wir bei MAp sind Experten in der Konzept- und Markenkreation und stellen oft fest, dass wenn alles „läuft“, langfristige Themen wie Strategieentwicklung, Positionierung, etc. gern zur Seite geschoben werden. Dazu haben wir gleich eine Doppelfrage. Zum einen: Wie sehen Sie diese Entwicklung im Markt? Und die zweite Frage: Was ist für Sie persönlich ein gutes Hotelkonzept?

Markt ist der Ort, wo Nachfrage und Angebot aufeinandertreffen. Die Nachfrage ist am Boden und daraus ergibt sich, dass die Anbieter sich umso mehr anstrengen und positionieren müssen. Jene Anbieter, die mit Einsatz nach vorne schauen und nicht den Kopf in den Sand stecken, brauchen mehr als je zuvor eine Positionierung und klare Ausrichtung. Hotels, die für sich die Hoffnung sehen, dass sie aus dieser Krise rauskommen können, die klemmen sich jetzt hinters Konzept und die Positionierung.

Und um die zweite Frage zu beantworten: Für mich ist ein gutes Hotelkonzept, wenn die werbliche Aussage auf der Webseite mit dem übereinstimmt, was ich vorfinde, wenn ich ins Hotel gehe. Weiters sollen dann auch noch die Mitarbeitenden zum Ganzen passen und voll und ganz hinter der Hotel-Philosophie stehen. Ein gutes Hotelkonzept ist somit für mich, wenn alles aus einem Guss und in sich eine runde Sache ist.

Was möchten Sie unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?

„Wer kämpft, kann gewinnen. Wer nicht kämpft hat schon verloren.“ Das ist eigentlich so mein Spruch und ich glaube im Moment passt der ganz gut.

About Verena Kern Nyberg:

Frau Kern Nyberg wurde 1979 geboren und ist im Südschwarzwald aufgewachsen. Ihr Werdegang beinhaltet: Abschluss der Akademie für Touristik, Freiburg, Fachfrau Marketing mit eidg. FA, Dipl. Hotelmanagerin NDS HF,Transaktionsanalytikerin in Ausbildung. Verena ist Vizepräsidentin der Vereinigung Diplomierter Hoteliers VDH (www.vdh.swiss) sowie Vorstandsmitglied des Zürcher Hoteliervereins. Seit 2012 ist sie die Direktorin der Sinn & Gewinn Hotels: www.sinnundgewinn.ch.

 

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Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

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Heute treffen wir Valentin Schütz, einen der Gründer von Gronda. Gronda vernetzt leidenschaftliche Fachkräfte und großartige Arbeitgeber aus der Gastronomie und Hotellerie und ist damit die am schnellste wachsende Recruiting und Karriereplattform für Gastronomie und Hotellerie im deutschsprachigen Raum. Wie es zu dieser Erfolgsgeschichte gekommen ist, erfährt ihr hier:

Untertitel
MAp meets Valentin Schütz
Blog main image
Gastronomie & Hotellerie neu gedacht: eine Erfolgsgeschichte!
Paragraphs

Lieber Valentin, könntest du unseren Lesern kurz erzählen, wie es zu Gronda gekommen ist und was eure Vision ist?

Ja klar. Meine Eltern betreiben selbst ein Hotel, in dem ich aufgewachsen bin. Während meiner Studienzeit habe ich bei einem Heimatbesuch mit meinem Vater über das Hotel gesprochen. Er hat mir dann verzweifelt davon erzählt, wie schwierig es mittlerweile ist, Mitarbeiter zu finden. Als ich mich im Internet auf die Suche nach Rekrutierungsmöglichkeiten gemacht habe, war ich selbst ziemlich geschockt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Industrien gab es überhaupt keinen Anbieter, der einen modernen und effizienten Weg zur Mitarbeitersuche angeboten hat. Daraufhin habe ich die Idee gehabt, Unternehmen und Mitarbeiter mithilfe eines Matching-Algorithmus zusammenzubringen. Das Ziel: Hoteliers und anderen Gastrounternehmern zu helfen, in Zukunft effizienter geeignete Mitarbeiter zu finden.
Daraus ist Gronda entstanden, mit der Vision alle Gastronomen weltweit zu vernetzen. Bevor wir die eigentliche Plattform gelauncht haben, sind wir mit einem Blog gestartet. Auf diesem Blog schreiben wir über Karriere, Business und Lifestyle in der Gastronomie und Hotellerie. Der Blog hat uns glücklicherweise einen super Kickstart für die Plattform gegeben. Mittlerweile besuchen bis zu 200.000 Personen monatlich den Blog und Tausende unsere Plattform.

Es macht extrem großen Spaß in traditionelle Branchen, wie die Hotellerie und Gastronomie,
frische Ideen und Innovation zu bringen.
via @weareMApeople


Wie ist eure Lösung am Markt aufgenommen worden? Worin siehst du den Added Value für Unternehmen, aber auch für Mitarbeiter?

Seit dem Start haben wir extrem viele Unternehmen und auch Mitarbeiter von Gronda überzeugen können und befinden uns immer noch im starken Wachstum. Unser Ziel war es von Anfang an die richtigen Personen zusammenzubringen. Durch unser Matching erhalten Unternehmen in der Branche erstmals die Möglichkeit direkt auf passende Mitarbeiter zuzugreifen. So können sofort nach Einstellung des Jobs, die ersten Jobangebote rausgeschickt werden.Mitarbeiter erhalten endlich mehr Transparenz. Leider ist es für Mitarbeiter in der Branche oft schwierig zu sehen, wie viel Geld sie eigentlich verdienen können oder welche Karrieremöglichkeiten ihnen offenstehen. Wir bringen hier Licht ins Dunkel und ermöglichen es Mitarbeitern zwischen unterschiedlichen Jobangeboten zu wählen.

Wie würdest du dein Leben seit der Gründung beschreiben?

Seit dem Start ist mittlerweile etwas mehr als ein Jahr vergangen und ich kann mit ruhigem Gewissen behaupten: ALLES hat sich verändert. Als ich alleine in meinem Studentenzimmer angefangen habe Blogbeiträge zu schreiben, hätte ich mir im Traum nicht vorgestellt, dass ich in einem Jahr in einem eigenen Office mit einem Team von sechs Leuten sitzen werde. Es macht extrem großen Spaß in traditionelle Branchen, wie die Hotellerie und Gastronomie, frische Ideen und Innovation zu bringen. Wenn man einen kleinen Blick nach Berlin, London oder gar ins Silicon Valley wagt, sieht man, dass sich die Welt momentan dramatisch schnell verändert. Das macht es noch spannender vorhandene Potentiale zu nutzen und vor allem in der Mitarbeiterbeschaffung neue Lösungen anzubieten.

Was sind weitere spannende Schritte bei euch, auf die wir uns freuen dürfen?

Im Frühjahr 2016 haben wir uns entschieden unsere Vision zu erweitern. Es soll nicht mehr nur darum gehen, die richtigen Mitarbeiter für die richtigen Jobs zu finden. Sondern, dass Gronda in Zukunft auch die Plattform für Inspiration und Wissen für die Branche wird. Gastronomen sollen die Möglichkeit haben ihre Ideen, Gerichte, Rezepte, Einrichtungsideen etc. mit anderen zu teilen und / oder sich von anderen registrierten Usern inspirieren zu lassen. Sie sollen die Möglichkeit haben auf sich aufmerksam zu machen und sich in der Branche zu positionieren, ohne auf unzählige Events oder ins Fernsehen zu müssen. Dem Unternehmen soll dadurch auch mehr Informationen im Rekrutierungsprozess zur Verfügung stehen, abgesehen vom Standard-Lebenslauf und Anschreiben. Doch nicht nur das. Wir wollen, dass Hotels und Restaurants endlich die Möglichkeit haben sich von Mitbewerben als Arbeitgeber zu differenzieren. Dazu haben wir uns extrem spannende Dinge überlegt, die wir in den nächsten Wochen veröffentlichen werden. Wer unserer Facebook-Seite folgt oder sich direkt auf Gronda registriert, bleibt natürlich immer auf dem Laufenden.

Als MA people erstellen wir innovative Hotelkonzepte und -marken: was ist für dich ein innovatives Hotelkonzept? Was macht eine gute und kreative Hotelmarke aus?

Das ist eine sehr gute Frage. Für mich sind jene Hotelkonzepte und Marken innovativ, die vorhandene Muster brechen, aber dennoch authentisch bleiben. Was bringt einem ein super neues und spannendes Konzept, wenn sich der Gast nicht wohlfühlt? Kreative und innovative Hotelmarken sind jene, die sich ganz klar vom Mittbewerber unterscheiden, neue Wege gehen, aber dennoch im Einklang mit dem Vorhandenen sind. Solche Marken passen zum Zeitgeist, zur Landschaft und Kultur und natürlich zu den Unternehmern selbst.

Über Valentin: 

Valentin ist einer der Gründer von Gronda. Er ist selbst in einem Hotel in den Tiroler Bergen aufgewachsen. Schon als Kind war er von der Leidenschaft seiner Eltern beeindruckt. Er hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht der Branche auch weiterhin diese Leidenschaft zu ermöglichen. Neben Gronda ist er auch ein begeisterter Hobbykoch und Läufer.

 

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Gastronomie & Hotellerie neu gedacht: eine Erfolgsgeschichte!

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