sharing is caring

Heute treffen wir Valentin Schütz, einen der Gründer von Gronda. Gronda vernetzt leidenschaftliche Fachkräfte und großartige Arbeitgeber aus der Gastronomie und Hotellerie und ist damit die am schnellste wachsende Recruiting und Karriereplattform für Gastronomie und Hotellerie im deutschsprachigen Raum. Wie es zu dieser Erfolgsgeschichte gekommen ist, erfährt ihr hier:

Untertitel
MAp meets Valentin Schütz
Blog main image
Gastronomie & Hotellerie neu gedacht: eine Erfolgsgeschichte!
Paragraphs

Lieber Valentin, könntest du unseren Lesern kurz erzählen, wie es zu Gronda gekommen ist und was eure Vision ist?

Ja klar. Meine Eltern betreiben selbst ein Hotel, in dem ich aufgewachsen bin. Während meiner Studienzeit habe ich bei einem Heimatbesuch mit meinem Vater über das Hotel gesprochen. Er hat mir dann verzweifelt davon erzählt, wie schwierig es mittlerweile ist, Mitarbeiter zu finden. Als ich mich im Internet auf die Suche nach Rekrutierungsmöglichkeiten gemacht habe, war ich selbst ziemlich geschockt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Industrien gab es überhaupt keinen Anbieter, der einen modernen und effizienten Weg zur Mitarbeitersuche angeboten hat. Daraufhin habe ich die Idee gehabt, Unternehmen und Mitarbeiter mithilfe eines Matching-Algorithmus zusammenzubringen. Das Ziel: Hoteliers und anderen Gastrounternehmern zu helfen, in Zukunft effizienter geeignete Mitarbeiter zu finden.
Daraus ist Gronda entstanden, mit der Vision alle Gastronomen weltweit zu vernetzen. Bevor wir die eigentliche Plattform gelauncht haben, sind wir mit einem Blog gestartet. Auf diesem Blog schreiben wir über Karriere, Business und Lifestyle in der Gastronomie und Hotellerie. Der Blog hat uns glücklicherweise einen super Kickstart für die Plattform gegeben. Mittlerweile besuchen bis zu 200.000 Personen monatlich den Blog und Tausende unsere Plattform.

Es macht extrem großen Spaß in traditionelle Branchen, wie die Hotellerie und Gastronomie,
frische Ideen und Innovation zu bringen.
via @weareMApeople


Wie ist eure Lösung am Markt aufgenommen worden? Worin siehst du den Added Value für Unternehmen, aber auch für Mitarbeiter?

Seit dem Start haben wir extrem viele Unternehmen und auch Mitarbeiter von Gronda überzeugen können und befinden uns immer noch im starken Wachstum. Unser Ziel war es von Anfang an die richtigen Personen zusammenzubringen. Durch unser Matching erhalten Unternehmen in der Branche erstmals die Möglichkeit direkt auf passende Mitarbeiter zuzugreifen. So können sofort nach Einstellung des Jobs, die ersten Jobangebote rausgeschickt werden.Mitarbeiter erhalten endlich mehr Transparenz. Leider ist es für Mitarbeiter in der Branche oft schwierig zu sehen, wie viel Geld sie eigentlich verdienen können oder welche Karrieremöglichkeiten ihnen offenstehen. Wir bringen hier Licht ins Dunkel und ermöglichen es Mitarbeitern zwischen unterschiedlichen Jobangeboten zu wählen.

Wie würdest du dein Leben seit der Gründung beschreiben?

Seit dem Start ist mittlerweile etwas mehr als ein Jahr vergangen und ich kann mit ruhigem Gewissen behaupten: ALLES hat sich verändert. Als ich alleine in meinem Studentenzimmer angefangen habe Blogbeiträge zu schreiben, hätte ich mir im Traum nicht vorgestellt, dass ich in einem Jahr in einem eigenen Office mit einem Team von sechs Leuten sitzen werde. Es macht extrem großen Spaß in traditionelle Branchen, wie die Hotellerie und Gastronomie, frische Ideen und Innovation zu bringen. Wenn man einen kleinen Blick nach Berlin, London oder gar ins Silicon Valley wagt, sieht man, dass sich die Welt momentan dramatisch schnell verändert. Das macht es noch spannender vorhandene Potentiale zu nutzen und vor allem in der Mitarbeiterbeschaffung neue Lösungen anzubieten.

Was sind weitere spannende Schritte bei euch, auf die wir uns freuen dürfen?

Im Frühjahr 2016 haben wir uns entschieden unsere Vision zu erweitern. Es soll nicht mehr nur darum gehen, die richtigen Mitarbeiter für die richtigen Jobs zu finden. Sondern, dass Gronda in Zukunft auch die Plattform für Inspiration und Wissen für die Branche wird. Gastronomen sollen die Möglichkeit haben ihre Ideen, Gerichte, Rezepte, Einrichtungsideen etc. mit anderen zu teilen und / oder sich von anderen registrierten Usern inspirieren zu lassen. Sie sollen die Möglichkeit haben auf sich aufmerksam zu machen und sich in der Branche zu positionieren, ohne auf unzählige Events oder ins Fernsehen zu müssen. Dem Unternehmen soll dadurch auch mehr Informationen im Rekrutierungsprozess zur Verfügung stehen, abgesehen vom Standard-Lebenslauf und Anschreiben. Doch nicht nur das. Wir wollen, dass Hotels und Restaurants endlich die Möglichkeit haben sich von Mitbewerben als Arbeitgeber zu differenzieren. Dazu haben wir uns extrem spannende Dinge überlegt, die wir in den nächsten Wochen veröffentlichen werden. Wer unserer Facebook-Seite folgt oder sich direkt auf Gronda registriert, bleibt natürlich immer auf dem Laufenden.

Als MA people erstellen wir innovative Hotelkonzepte und -marken: was ist für dich ein innovatives Hotelkonzept? Was macht eine gute und kreative Hotelmarke aus?

Das ist eine sehr gute Frage. Für mich sind jene Hotelkonzepte und Marken innovativ, die vorhandene Muster brechen, aber dennoch authentisch bleiben. Was bringt einem ein super neues und spannendes Konzept, wenn sich der Gast nicht wohlfühlt? Kreative und innovative Hotelmarken sind jene, die sich ganz klar vom Mittbewerber unterscheiden, neue Wege gehen, aber dennoch im Einklang mit dem Vorhandenen sind. Solche Marken passen zum Zeitgeist, zur Landschaft und Kultur und natürlich zu den Unternehmern selbst.

Über Valentin: 

Valentin ist einer der Gründer von Gronda. Er ist selbst in einem Hotel in den Tiroler Bergen aufgewachsen. Schon als Kind war er von der Leidenschaft seiner Eltern beeindruckt. Er hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht der Branche auch weiterhin diese Leidenschaft zu ermöglichen. Neben Gronda ist er auch ein begeisterter Hobbykoch und Läufer.

 

Blog Block Image
Gastronomie & Hotellerie neu gedacht: eine Erfolgsgeschichte!

Neuen Kommentar hinzufügen

Comment

Sortieren

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Types
sharing is caring

Im Lebenszyklus eines Hotellerie- und Gastronomiebetriebes ist der Generationswechsel oft eine schwierige und komplexe Phase. Muss allerdings nicht sein, wie unser heutiges Fallbeispiel aus Plars/Algund in Südtirol zeigt. Seit 2016 arbeiten wir mit der Gastgeberfamile Schrötter zusammen und nach reibungsloser Betriebsübergabe ist aus dem bestehenden, traditionellen Residence-Betrieb ein cooles und lässiges Zuhause für toughe Sportler und sportliche Genießer geworden, das paloria. Wie es dazu kam, erzählen wir euch Schritt für Schritt in diesem Blogbeitrag.

Untertitel
Fallbeispiel Südtirol/Italien: Generationswechsel und Neupositionierung in der Hotellerie
Blog main image
Wie aus der Residence Niedermair das coole & lässige paloria wurde
Paragraphs

MA people am Apparat*

Wie in unserem Ansatz beschrieben, beginnen die meisten MA people Aufträge mit einem Anruf. Im Sommer 2016 hatten wir Julia Schrötter am Apparat. Ihre Mutter Renate hat die Residence Niedermair jahrzehntelang erfolgreich geführt – jetzt war es Zeit, die nächste Generation ans Werk zu lassen, namentlich ihre Tochter Julia. Wie sollte die Übergabe von statten gehen, der zukünftige finanzielle Erfolg der Residence Niedermair auf einem sich ständig wandelndem Urlaubsmarkt weiterhin garantiert werden und vor allem: was muss sich am Konzept und der Gästestruktur ändern, damit Julia täglich Freude an ihrer Arbeit hat? Ein Fall für MA people ;-)

Wir brainstormen

Um dem „Why“, dem „Warum“ auf den Grund zu gehen, begann unsere Zusammenarbeit kurze Zeit später bei einem gemeinsamen Brainstorming Workshop. Im Mittelpunkt dieses ersten Treffens mit allen involvierten Akteuren (Renate, Julia und ihrem Mann Sebastian) standen zwei Hauptthemen: wie kann die Betriebsübergabe am effizientesten gestaltet werden und was treibt die neue Gastgeberin an? Was sind ihre persönliche Vision, Ziele, Ideen, Passion und Motivation?

Gemeinsam wurden die gegenseitigen Erwartungen, Bedenken und möglichen Herausforderungen offen besprochen und eine klare Vereinbarung zur Rollenaufteilung für die Übergabe und den darauffolgenden Zeitraum festgelegt. Bzgl. Antrieb und Motivation wurde bald klar, dass ein Thema im Leben von Julia und ihrem Mann Sebastian ganz klar im Vordergrund steht: Sport, Sport, Sport.

„Kann ich wirklich den Residence-Betrieb nach meinen persönlichen Vorlieben ausrichten und dementsprechend positionieren?“ Diese Frage hören wir am Ende des Brainstormings oft von unseren Kunden – unsere Antwort bleibt immer dieselbe: JA! Denn nur wenn die Gastgeber vollkommen hinter dem Konzept, der Positionierung stehen, ist langfristiger Erfolg (finanziell UND persönlich!) möglich.

„People don't buy what you do,
they buy why you do it.“ Simon Sinek
via @wearemapeople

Wir recherchieren & analysieren

„Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen.“ Anton Bruckner

Nach dem gemeinsamen Brainstorming war klar, wohin die Reise gehen soll. Jetzt lag es an uns, aufbauend auf die Ergebnisse, mögliche Szenarien und Konzeptansätze zu erarbeiten. Dabei waren die Themen Sport und Genuss zentral – für den Lebensinhalt von Julia und Sebastian sowie für die angestrebte Neupositionierung.

Wir begannen mit einer fundierten Recherche und Analyse der Rahmenbedingungen (Destination, Gäste & Märkte, Mitbewerber) und der Trends im Bereich Sport und Genuss. Die Ergebnisse wurden in einer detaillierten SWOT Analyse und Positionierungs-Matrix aufgearbeitet.

Warum waren diese Informationen essentiell? Erst am Ende dieser Phase konnten wir objektiv bestätigen, dass der Markt für eine Sport- und Genuss-Residence vorhanden ist. Nach Ausarbeitung von drei möglichen Konzeptansätzen mit verschiedener Gewichtung der beiden Hauptthemen stand der gemeinsame Entschluss fest: we aim higher. Die Konzeptidee eines coolen und lässigen Zuhauses für toughe Sportler und sportliche Genießer war geboren.

Wir definieren & co-kreieren

„Du kannst nicht alles für jeden sein. Wenn du dich entscheidest nach Norden zu gehen, kannst du nicht zeitgleich auch nach Süden gehen.“ Jeroen De Flander

Ausgangslage für die gemeinsame Erarbeitung des neuen, innovativen Konzeptes waren die Definition der anvisionierten Ziele, Grundlagen, USPs und vor allem der Buyer Personas. Je mehr nämlich der Gast ins Zentrum der Konzeptentwicklung und damit einhergehenden Neupositionierung rückt, desto effektiver sind die ausgearbeiteten Maßnahmen und desto größer ist der finanzielle Nutzen für das Unternehmen.

Im Konzept wurde die Hauptfrage „Wie übertreffen wir die Erwartungen von toughen Sportlern und sportlichen Genießern“ anhand der Guest Journey geprüft und für alle Bereiche der Residence (Hard- und Software) beantwortet. Das Ergebnis: ein cooler Gartenbereich sowie ein lässiger Basecamp (Aufenthaltsraum), Blackrolls in allen Apartments, ein eigener Hofladen mit einheimischen Produkten, ein neuer Wellnessbereich zum Erholen nach getaner „Arbeit“, eine Radwerkstatt und –garage, und noch vieles mehr, das Sportlerherzen höher schlagen lässt.

„It’s not about ideas.
It’s about making ideas happen.“ Unbekannt
@wearemapeople

Wir gehen es an

2017 war das Konzept fertig, die Betriebsübergabe in vollem Gange und alle Beteiligten konnten es kaum erwarten, die „neue“ Residence Niedermair zum Leben zu erwecken. MA people hat Julia dabei vor allem in den folgenden Bereichen unterstützt:

  • Entwicklung der neuen Marke: neuer Name, Slogan, Erscheinungsbild (Corporate Identity, Logo, Farben, Schriften, etc.).
  • Briefing und Begleitung der Entwicklung des neuen Tone of Voice und Fotografie-Stil.
  • Strategisches Marketing & Vertrieb: Identifikation der passenden Marketing- und Vertriebskanäle und Bespielen derselben.
  • Umsetzung der Marke: neue Webseite, Kommunikationsmaterial, etc.

Das Resultat? Überzeugt euch selbst, wie Powerurlaub und Genuss vom Feinsten aussehen kann: paloria – apartments & sport.

Abschließen möchten wir diesen Blogbeitrag mit einem großen DANKESCHÖN an Julia, Renate und Sebastian. Danke, dass wir Teil dieses innovativen und coolen Projektes sein durften. Danke auch an clicktext, die paloria die richtigen Worte in den Mund gelegt haben und an Harald Wisthaler, für die tollen Fotos.

In diesem Sinne, „always aim higher“ und bis zum nächsten Mal,

Eure MA people

Ps.: Weitere Informationen, zu WIE wir ein Hotelkonzept kreieren und unseren Services findet ihr online. 

Blog Block Image
Wie aus der Residence Niedermair das coole & lässige paloria wurde

Neuen Kommentar hinzufügen

Comment

Sortieren

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Types