sharing is caring

Wir freuen uns sehr, heute mit Kenia von hejhej zu sprechen. Entstanden ist hejhej bei einem Museumsbesuch der beiden Gründerinnen Anna und Sophie in Schweden. Beide betreiben selbst leidenschaftlich Yoga und wurden in der Ausstellung der türkischen Künstlerin, Pinar Yoldas, auf die ökologischen Konsequenzen ihrer Yogamatte aufmerksam. So entschieden sie sich kurzerhand das Problem selbst zu lösen und haben daraufhin die erste closed-loop Yogamatte entwickelt: bestehend aus recycelten Materialien und zu 100% wieder recycelbar.

Untertitel
MAp meets Kenia Bohmeyer von hejhej
Blog main image
MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej
Paragraphs

Liebe Kenia, danke für deine Zeit und dieses gemeinsame MAp meets. Kannst du uns zu Beginn unseres Gespräches einen Einblick geben, was hejhej heute alles bietet – denn bei den closed-loop Yogamatten allein ist es ja nicht geblieben.

Lieben Dank für die Einladung zu diesem Interview. Wie du schon sagst, die erste closed-loop hejhej-mat ist nicht unser einziges Produkt. Ziemlich schnell haben wir eine Yogamattentasche, die hejhej-bag designt. Dazu kamen dann nach und nach weiteres Yoga-Equipment wie Yoga-Gurt, Yoga-Bolster, Yoga-Block, Meditationskissen, Augenkissen und Spray. All diese Produkte sind komplett im Sinne der Kreislaufwirtschaft entwickelt. Auch unser Rücknahmesystem gilt für alle Produkte. Unser Ziel ist es, eine Möglichkeit für dich zu bieten, deine Yoga-Praxis so nachhaltig wie irgendwie möglich zu gestalten. Eine kurze Doku unserer hejhej-bolsters zeigt sehr schön, wie bewusst wir unsere Produktentwicklung gestalten.

Gesundheit und Wohlfühlen ist ein wichtiger Teil eurer Nachhaltigkeitsphilosophie. Diese gebt ihr an eure Partnerhotels, mit denen ihr erfolgreich zusammenarbeitet, weiter. Was sind die wichtigsten Elemente dieser Philosophie, die Hotels im Bereich der Gesundheitsförderung umsetzen können?

Wir schätzen die tolle Zusammenarbeit mit unseren Partnerhotels wirklich sehr. Mittlerweile haben wir eine superschöne und vielfältige Auswahl, wobei wir mit jedem Hotel eine individuelle Kooperation ausarbeiten und aufbauen. Gesundheitsförderung muss nämlich nicht kompliziert sein. Ein Bewegungs- bzw. Yoga-Angebot im Hotel ist bereits eine leicht umzusetzende Methode, um als Hotel etwas für die präventive Gesundheitsförderung zu tun. Das Gute ist, für Yoga brauchst du nicht viel. Das Wichtigste ist eine gute Yogamatte und natürlich sind weitere Hilfsmittel praktisch. Was auch noch wichtig ist zu erwähnen, ein schönes Yoga-Setup im Hotel wirkt auf die Gäste motivierend, sich zu bewegen. Indem du in deinem Hotel also Yoga Equipment in den Räumen oder im Verleih anbietest, motivierst du Menschen mehr für ihre Gesundheit und für ihr Wohlbefinden zu tun.

Small things
matter
@KeniaBohmeyer via @weareMap

Yoga ist für viele Hotels zu einem zentralen Thema und Angebot geworden. Welche Tipps kannst du Hoteliers geben, um ein Yoga-Angebot für die Gäste zu gestalten, welches sich von den Mitbewerbenden abhebt, Mehrwert für die Gäste bietet und nachhaltig ist?

Auch wir bekommen mit, wie weit verbreitet Yoga mittlerweile in Hotelkonzepten ist und lieben es. Gerade im Urlaub ist es eine schöne Möglichkeit, die freie Zeit zu nutzen, um Yoga auszuprobieren oder die eigene Praxis zu vertiefen. Hochwertiges Yoga-Equipment ist ein Alleinstellungsmerkmal für ein Hotel. Um Yoga anzubieten ist es toll, wenn ein Yoga-Raum und ein:e eigene:r Yogalehrer:in vorhanden sind - braucht es aber nicht unbedingt. Wir haben z.B. eine Kooperation mit einem Partnerhotel, das viele Yogamatten für ihre Apartments bei hejhej gekauft haben. Jede Yogamatte ist mit einem Co-Branding Label versehen, auf dem beide Brand-Namen hochwertig eingewebt sind. Neben den hejhej-mats sind QR-Codes in den Apartments ausgewiesen, die auf eine Video Playlist von uns linken. Hier haben wir in Kooperation mit dem Hotel in deren Räumlichkeiten Yoga-Videos aufgenommen. Die Gäste können dadurch auf den hochwertigen Yogamatten direkt in ihrem Zimmer Yoga praktizieren, egal ob Anfänger oder Fortgeschritte, hier ist für jede etwas dabei. Unsere Yoga-Videos auf Youtube reichen von Vinyasa, Yin, Pranayama, über Katonah Yoga bis zu barrierefreiem Yoga und Yoga für Blinde. Unser Ziel hier ist es, die Yogawelt inklusiver zu machen. Dein Hotel kann dieses Angebot einfach mit nutzen und den Gästen bereitstellen.

Wie immer unsere letzte MAp meets Frage: Was macht ein Hotelerlebnis für dich persönlich zu einem wirklich herausragenden Erlebnis?

Bei hejhej haben wir ein Statement, welches unsere Produktentwicklung seit je her begleitet: small things matter. Damit meinen wir, dass es auch auf das kleinste Detail ankommt. Wir denken z.B. auch über den Reißverschluss und Nähgarn bei unseren Produkten nach und finden für alles die nachhaltigste Lösung auf dem Markt. Ähnlich ist es für mich bei Hotelerlebnissen. Mir fallen genau diese Kleinigkeiten oft auf. Da merke ich, ob das Hotel wirklich an Nachhaltigkeit interessiert ist oder eben nur das Image aufbessern möchte. Ob über das Interior, die Pflegeprodukte oder die Lebensmittel wirklich nachgedacht und bewusst auf Regionalität und Langlebigkeit gesetzt wurde. Genau das beeindruckt mich bei einem Hotelerlebnis nachhaltig.

Über hejhej:

hejhej ist die erste closed-loop Yogamarke auf dem Markt. Ihren Sitz hat sie in Nürnberg, Deutschland. Mit der hejhej-mat ist ihr einen entscheidenden Schritt gelungen die Yoga-Welt nachhaltiger und zirkulärer zu gestalten. Mehr Infos findest du unter www.hejhej-mats.com oder auf Instagram unter @hejhej_mats.

Über Kenia

Kenia Bohmeyer ist seit 2020 für hejhej tätig. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Kommunikation mit Hotels. Wenn du Interesse an einer Kooperation mit hejhej hast, kannst du ihr direkt unter kenia [at] hejhej-mats.com (kenia[at]hejhej-mats[dot]com) eine Nachricht schreiben. Sie freut sich sehr von dir zu hören!

MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej
MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej
MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej
MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej
MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej
MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej
Blog Block Image
MAp Boutique Consultancy_Partner_hejhej

Neuen Kommentar hinzufügen

Comment

Sortieren

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Types
sharing is caring

Wir freuen uns sehr, heute mit Martin Tauber, dem Mitbegründer und CEO von Guestnet, zu sprechen. Guestnet ist ein innovatives Tech-Unternehmen mit Sitz in Südtirol, Italien, das unabhängigen Hotelierinnen und Hoteliers eine digitale Gästeerlebnisplattform bietet.

Wir arbeiten schon seit einiger Zeit im Auftrag unserer Kundinnen und Kunden mit dem Guestnet-System und haben uns vor kurzem mit dem Guestnet-Team im Rahmen von The Sustainable Hotel zusammengetan, um unseren gemeinsamen Ansatz zu fördern, unabhängige und Boutique-Hotels nachhaltiger und innovativer zu machen. Du fragst dich, wie eine digitale Gästeerlebnisplattform das schaffen kann? Lassen wir es uns von Martin erklären.

Untertitel
MAp meets Martin Tauber - Mitbegründer und CEO von Guestnet
Blog main image
MAp Boutique Consultancy MAp meets Martin Tauber
Paragraphs

Lieber Martin, danke, dass du dir Zeit genommen hast! Kannst du uns zunächst mehr über Guestnet erzählen? Was ist euer Ziel und welches Problem wolltet ihr mit eurem innovativen System lösen?

Martin: Guestnet ist eine „Guest Experience Plattform“ mit der wir die gesamte Guest-Journey digitalisieren. Unser Ziel ist es, Gastgebenden bei der digitalen Gästekommunikation zu unterstützen und dadurch die Beziehung zu ihren Gästen zu stärken. Informierte und zufriedene Gäste, optimierte digitale Prozesse und zusätzliche Inhouse-Umsätze durch eine für den Gast einfach abrufbare Web-App im personalisierten Corporate-Identity-Design der Unterkunft.

Wir haben uns vor Kurzem zusammengetan, um unsere gemeinsamen Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit und Innovation in der Hotellerie zu fördern. Welchen Ansatz verfolgt Guestnet beim Thema Nachhaltigkeit? Und wie unterstützen Softwarelösungen eure Kundinnen und Kunden auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit?

Martin: Wir sehen Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil unseres Geschäfts. Durch die digitale Kommunikation reduzieren wir den Papierverbrauch in Unterkünften erheblich. Zusätzlich werden Gäste über Nachhaltigkeits-Initiativen der Unterkunft bestens informiert und auch mit-einbezogen, sodass mit der sehr beliebten Funktion „Zimmerreinigung abbestellen“ ein kleiner, sichtbarer Beitrag geleistet werden kann und Unterkünfte gleichzeitig entlastet werden.

Hotels können ihre Nachhaltigkeitsreise vorantreiben, indem sie ihre aktuellen Praktiken überprüfen und Bereiche zur Verbesserung identifizieren.
Dafür wichtig ist die Entwicklung eines Nachhaltigkeitsplans mit klaren Zielen und Strategien
@MartinTauber via @weareMAp.

Wenn du auf die Hotels zurückblickst, mit denen du gearbeitet hast, und wie du sie auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt hast: Was war bisher deine größte Erkenntnis?

Martin: Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können. Neben den umgehend sichtbaren Konsequenzen der drastischen Reduzierung des Papierverbrauchs durch digitale Kommunikation, konnten Hotels das Personal durch abbestellte Zimmerreinigungen stark entlasten. Das führt einerseits zu geringeren Kosten und einer Verbesserung der Betriebsabläufe aber resultierte auch in positiven Bewertungen von Gästen nach dem Aufenthalt.

Für jedes Hotel ist es wichtig, dass die Gäste gut informiert und betreut werden. Was sind deine drei besten Empfehlungen für Hotelierinnen und Hoteliers, um sicherzustellen, dass ihre Gäste alle Informationen und Unterstützung erhalten, die sie brauchen, um das beste Erlebnis zu gewährleisten?

Martin: Eine wirklich sehr gute Frage und ich möchte dies mit folgenden drei Stichpunkten beschreiben:

- Visibility: Schaffe Sichtbarkeit für deine Informationen, indem du sie in den Check-In-Prozess integrierst, damit Gäste sie bereits vor ihrer Ankunft erhalten und einsehen können. Weise beim Check-In aktiv auf digitale Gästemappen und andere Informationsquellen hin. Die Sichtbarkeit der Inhalte wird zusätzlich erhöht, indem du QR-Codes an relevanten Stellen platzierst, um Gästen einen einfachen Zugang zu Informationen zu ermöglichen.

- Information: Achte darauf, die am häufigsten gestellten Gästeanfragen zu bündeln und in einer digitalen Gästemappe zu integrieren. Dadurch können wiederkehrende Fragen bereits digital beantwortet werden und die Rezeption entlastet werden.

- Action: digitale Kanäle ermöglichen aktives Marketing – nutze Push-Notifications um auf Spa-Treatment Angebote des Tages hinzuweisen oder Produkte über deinen Inhouse shop zu verkaufen. Gäste können Leistungen anfragen, Produkte kaufen oder Roomservice-Bestellungen durchführen. Der digitale Kanal wird somit zum sehr relevanten Kanal für Inhouse-Umsätze – vollautomatisiert und allen digitalen Möglichkeiten.

Wir bei MAp haben uns darauf spezialisiert, unabhängige Hotelierinnen und Boutique-Hoteliers dabei zu unterstützen, innovativer und nachhaltiger zu werden, auch durch die Entwicklung einzigartiger Hotelkonzepte und Marken. Was sind deine Gedanken und Beobachtungen zum Thema Nachhaltigkeit in der Hotellerie? Was glaubst du, was die Zukunft für die Branche bereithält?

Martin: Nachhaltigkeit ist ein zunehmend wichtiges Thema in der Hotelbranche. Hotels setzen vermehrt auf umweltfreundliche Praktiken wie Energie- und Wassereinsparung sowie soziale Verantwortung. Nachhaltige Hotelkonzepte werden beliebter, da Gäste authentische Erfahrungen suchen. Die Branche wird sich weiterhin auf innovative Lösungen konzentrieren, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Insgesamt erwarte ich, dass Nachhaltigkeit zum Standard wird und die Branche sich weiterentwickelt.

Hast du Empfehlungen für unabhängige oder Boutique-Hoteliers, wie sie ihre Nachhaltigkeitsreise beginnen und/oder vorantreiben können?

Martin: Hotels können ihre Nachhaltigkeitsreise vorantreiben, indem sie ihre aktuellen Praktiken überprüfen und Bereiche zur Verbesserung identifizieren. Dafür wichtig ist die Entwicklung eines Nachhaltigkeitsplans mit klaren Zielen und Strategien. Aus meiner Sicht ist die Kommunikation nach Innen und nach Außen ein entscheidender Faktor. Intern ermöglicht sie es allen Mitarbeitenden, die Maßnahmen zu unterstützen und aktiv zu kommunizieren. Extern sorgt sie dafür, dass Gäste informiert und eingebunden werden können.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Martin: Mein Wunsch ist es, noch mehr Gastgebern bei ihrer digitalen Gästekommunikation zu unterstützen, um ihre Mitarbeitenden zu entlasten und mehr Ressourcen für eine einzigartige Guest Experience zur Verfügung zu haben. Gleichzeitig möchten wir mithilfe von Technologie einen nachhaltigeren Tourismus fördern, bei dem jeder ein Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit hat und somit einen kleinen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leistet. Unser Ziel ist es, die führende technologische Plattform für diese Transformation zu sein und viele Gastgeberinnen auf diesem Weg zu begleiten.

Wie immer lautet unsere abschließende MAp meets Frage: Was macht ein Hotelerlebnis für dich persönlich zu einem wirklich herausragenden Erlebnis?

Martin: Kleine Aufmerksamkeiten und unaufdringlicher Service machen meinen Hotelaufenthalt zu einem echten Erlebnis. Auf meinen Städte-Trips suche ich gezielt nach Boutique-Hotels mit modernem Design in lebendigen Vierteln. Dabei bin ich stets auf der Suche nach lokalen Wein-Bars und Restaurants, um die authentische kulinarische Vielfalt der Stadt zu entdecken.

Über Guestnet

Guestnet ist eine Guest Experience Plattform und digitalisiert die gesamte Guest-Journey während des Aufenthalts. Neben dem digitalen Concierge auf dem Gerät des Gastes vervollständigen TV (Infoscreens & Room TV), Print (Morgenpost, Tagesmenü, Wochenprogramm,…) und Widgets (Integration in Website und Korrespondenzsysteme) den Multi-Channel Ansatz, um den Gast mit allen Informationen zu versorgen. Ergebnis: Informierte und zufriedene Gäste, Mitarbeitenden-Entlastung durch optimierte digitale Prozesse und Steigerung der Inhouse-Umsätze durch Bewerbung interner Leistungen. Die führenden Hotels in DACH + Südtirol digitalisieren mit Guestnet erfolgreich die Gästekommunikation.

Über Martin Tauber

Martin, der in Südtirol geboren wurde, startete bereits mit 15 Jahren die Umsetzung von digitalen Produkten. Nachdem er als Marketing-Berater in München tätig war und mit dem deutschen Suchmarketingpreis ausgezeichnet wurde, trat er 2015 als Gesellschafter in die Digital Product Company Marketing Factory ein. Im Jahr 2018 entstand daraus die Guest Experience Platform „Guestnet“, mit welcher er seitdem an der Digitalisierung der Hotel-Branche arbeitet.

MAp Boutique Consultancy Guestnet
MAp Boutique Consultancy Guestnet
MAp Boutique Consultancy Guestnet
MAp Boutique Consultancy Guestnet
Blog Block Image
MAp Boutique Consultancy MAp meets Martin Tauber

Neuen Kommentar hinzufügen

Comment

Sortieren

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Types